Testbericht

24.12.2007 13:00 Uhr

Need for Speed Pro Street

Schnallen Sie sich an: EA versucht, Fehler der Vorgänger auszubügeln.

Seit 2004 beschert uns Electronic Arts immer zur Januar-Ausgabe einen neuen Teil der erfolgreichen Need for Speed-Reihe. Während sich die Qualität der Spiele von da an jährlich steigerte, erhielt der Entwickler EA Black Box, der für die illegalen Straßenrennen verantwortlich zeichnet, mit dem vergangenen Spross des Rennspiels Need for Speed Carbon einen Dämpfer. Kritikpunkte wie die unausgegorene künstliche Intelligenz, die schwammige Steuerung, das misslungene Balancing und altbekannte Rennmodi missfielen sowohl Kritikern als auch Spielern. Es lag also auf der Hand, dass etwas Neues hermuss. Etwas, das nicht darauf aufbaut, nur Bewährtes aufzuwärmen. Das Resultat: Need for Speed Pro Street.

Die erste Neuerung, die direkt zu Beginn der Karriere auffällt, macht zwar einen guten Eindruck, ist aber ein zweischneidiges Schwert. Illegale Rennen in der Nacht sind passé. Stattdessen rasen Sie als Ryan Cooper durch organisierte Events, um der sogenannte Streetking zu werden. Den Hauptcharakter stellt Pro Street nicht weiter vor, eine durchgehende Story gibt es nicht. Die Identifikation mit Ihrem virtuellen Alter Ego bleibt daher auf der Strecke. Sie hangeln sich lediglich von einer Herausforderung zur nächsten, um Ihr Ziel zu erfüllen. Die frei befahrbare Stadt oder Polizei­streifen, wie zuletzt in Carbon und Most Wanted, sucht man ebenfalls vergebens. So verschenkt Pro Street Abwechslungsreichtum. Vorbei sind die Zeiten, in denen Sie einfach durch die City cruisten oder sich waghalsige Verfolgungsjagden mit den Gesetzeshütern lieferten. EA Black Box konzentriert sich voll und ganz auf die Streetracing-­Szene und fängt das Geschehen an den Rennwochenenden dafür überzeugend ein.

Der Hintergrund des Menüs der Rennwochenenden ist animiert: Publikum schlendert zwischen den Autos hindurch, Boxenluder posieren vor den PS-Schleudern, DJs legen Platten auf und der Moderator, der die Rennen kommentiert, interviewt Piloten oder schätzt die Leistung der Rennfahrer ein. Im Vordergrund öffnet sich unterdessen das eigentlich interessante Fenster. Darin gehen Sie auf die Piste oder reparieren Ihren Wagen. Die Bedienung ist dabei denkbar simpel. Per Maus oder Tastatur wählen Sie den gewünschten Menüpunkt aus und bestätigen ihn. Leider erweist sich die Steue­rung von Pro Street nicht immer intuitiv, etwa beim Tuning.

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5 Kommentarezum Artikel

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High-Tech - 26.12.2007 00:20
ICh bin wirklcih enttäuscht von ProStreet!
Das EA immernoch so blöd ist und sonen "schund" (sorry) hinhaut kann ich einfach ned verstehn -.-

Das Fahr und Driftverhalten war sogar von den Vorgängern viel besser, das ganze Spiel ist langweilig und das Tunign auch nicht mehr so einfallsreich wies früher mal war  

Das Schadensmodell ist lausig und es passiert bei gewöhnlichen rennen mit leichten crashes eifnach wenig  

Und was ich total hasse, dass es immernoch keine 360 ° Wagenperspektive gibt und KEINE Innenansicht! Ich möchte beim driften mein Auto von rechts und links sehn, je in welche Kurve ich fahre und nicht nur von hinten da...

Grafisch is scho in Ordnung aber es bietet einfach nichts, da war NFS3 immernoch besser als dieses glump und selbst NFS 3 hatte schon ne INnenansicht !

Nächstes Jahr wird dann die Polizeijagd als "High-light" angeprießen wieder...
Hab das Spiel paar stunden lang gespielt und enttäuscht wieder weggelegt!

Selbst beim Gamepad hab ich nichtmal gefühlvolles Gas und Bremsen, stattdessen gibt das Auto entweder stark Gas oder gar nicht aber so gleichmäßig, leichte Beschleunigung ist hier uach ned drin!
CrystPsyCore - 24.12.2007 22:58
Finde das game wirklich gelungen. Anfangs ging es von der schwierigkeit her. Hab natürlich auf King, alle Hilfen aus und mit manuell schaltung gezockt.

Anfangs ging es eigentlich, nur als ich mir dann so zur hälfte etwa ein Porsche GT2 gekauft hab, kam nicht mehr mit der kohle zurecht. Jeder schaden hat 25 -40.000 gekostet, Totalschaden 80.000. Und grad bei Speed oder wie das hieß...mit dem extermen windschatten. Bei über 400kmh war der porsche un lenkbar und flug nur ab.

Als ich mir aber dann zum ende hin den labmo gekauft hab, war es mir einfach zu leicht. Gerade bei den endkämpfen ging die kings. Hatte ich teilweise über ne minute vorsprung. Fand ich ganz schön heftig, da waren die letzten renntag vor dem king ja noch schwerer. Bspw der Gripking hab ichfast überrundet.

Aber im Großen und ganzen find ich das game richtig schön gemacht.
Brummbaer - 24.12.2007 15:46
Zitat: (Original von NSA am 24.12.2007 14:15)
Für mich hatte die Demo schon unterirdische Performance.
Ständiges stotteriges Ruckeln beim fahren und Kosolen-menü mit unnötig viel Klickarbeit in seltsamen Menüs.

Und die Fahreigenshaften waren nicht grad berauschend, einfach schwammig.
Mein 11 Jahre alter Open Corsa macht mehr Spaß als die Boliden in ProStreet.



hehe, also an der Performance hatte ich in der demo und auch in der Full nix zu meckern.
bin seit Donnerstag kräftig am zocken und ... mir gefällts  

Ist halt mal was anderes als dir vorangegangenen Spiele, könnte man eigentlich Froh sein, nicht son einheitsbrei,aber gibt immer welche denen dies oder das nich gefällt, rechtmachen kann man es eh nich allen  

Wer es mit Bullen mag spielt halt MW, wer es Arcademässig mag, spielt halt Carbon und wer es bei Tageslicht mag, mit netten Crashs,schönen Autos und Rundkurse spielt halt Pro Street  

Alles Geschmackssache, sagte Igel und biss in die Seife  

Und der Patch war auch gut, paar Autos mehr und en paar Rennen mehr, was will man mehr  


Frohe Festtage

Gr€€tz
NSA - 24.12.2007 14:15
Für mich hatte die Demo schon unterirdische Performance.
Ständiges stotteriges Ruckeln beim fahren und Kosolen-menü mit unnötig viel Klickarbeit in seltsamen Menüs.

Und die Fahreigenshaften waren nicht grad berauschend, einfach schwammig.
Mein 11 Jahre alter Open Corsa macht mehr Spaß als die Boliden in ProStreet.
hightake - 24.12.2007 13:49
Für mich ist PS, eine gute 85%.
Klar hat das Spiel seine Schwächen, aber
es ist ein guter Neuanfang. Außerdem sollte man den Mut von EA positiv berücksichtigen,
Keine freie Stadt mehr, keine Bullen, kein
"Meine Wagen", zum freien tunen, das könnte
hardcore fans abschrecken, sich das Spiel zu kaufen.
Der kürzlich erschienene Patch ist allerdings
unter aller Kanone! Performance hat sich erheblich verschlechtert, Drift gibt weniger Punkte und der MP funktioniert nicht richtig.
Der schlechteste Patch, den ich je gesehen habe. Das trübt leider den ansonsten guten Eindruch von Pro Street.
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Allgemeine Infos

Name Need for Speed Pro Street
Genre Action-Rennspiel
Webseite http://www.ea.com/nfs/pro...
Hersteller EA Black Box
Anbieter Electronic Arts
VÖ-Termin 22.11.2007 - zu diesem Produkt einen Lesertest schreiben!
Preis nicht bekannt
Plattformen: pc.gif
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small button Special - 11.49 Uhr - 17.04.2008

Vom Genrekönig zum Mainstream-Einerlei - Die Geschichte von Need for Speed

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[br][br]Außerdem setzte Electronic Arts den Schwerpunkt deutlicher auf Simulation, von den vorherigen Ausflügen in die Welt der Arcade-Spiele verabschiedete man sich also. Auch hier existiert wieder die Möglichkeit, online gegen andere Fahrer anzutreten - seit Hot Pursuit Standard in den NFS-Titeln. [br][br]In NFS: Porsche gibt es erstmals zwei Karriere-Spielmodi. Als Werksfahrer erledigten Sie diverse Tests mit vorgegebenen Wagen. Der zweite Modus hieß Evolution. In diesem Fall starteten Sie als Rennfahrer in 50er-Jahren und fuhren so alle Modelle bis 2000. Doch durften Sie nicht nur hinters Lenkrad, auch Auto-Tuning und Reparaturen standen auf dem Terminkalender. [br][br][IMG=808520] [br]Need for Speed 6: Hot Pursuit 2, 2002 [br][br]Diesmal liegen zwei Jahre zwischen den Titeln. Warum? Im Jahr 2001 wollte EA mit dem als MMO ausgelegten Online-Rennspiel Motor City Online für Furore sorgen. Der Versuch schlug fehl. Motor City Online erschien nur in den USA und Kanada. 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[br][br][IMG=808527] [br]Need for Speed 8: Underground 2, 2004 [br][br]Zum ersten Mal in der Geschichte der Need for Speed-Reihe konnten Sie in Need for Speed: Underground 2 die in fünf Bezirke aufgeteilte Stadt Bayview frei befahren und dort an Rennen teilnehmen. Um den Fans noch mehr Neues zu bieten, erhöhte EA die Anzahl der Tuning-Teile, fügte 14 neue Wagen hinzu und vertiefte das Performance-Tuning. Ferner führte der Entwickler die vier Renntypen Outrun, StreetX, URL und Downhill Drift ein. [br][br]Nur wenige Monate später portierte EA zum ersten Mal die Need for Speed-Serie auf Handhelds. Underground Rivals erschien in den USA im Januar 2005 für Sonys PSP und im September 2005 auch in Europa - der finanzielle Erfolg blieb aus. [br][MPB] [br][IMG=808535] [br]Need for Speed 9: Most Wanted, 2005 [br][br]Mit Most Wanted mixte Electronic Arts die beiden Gameplays aus Hot Pursuit und Underground. Somit standen Ihnen nicht nur die Tuning-Teile zur Verfügung, auch die beliebten Verfolgungsjagden - die bei beiden Underground-Teilen fehlten - erlebten ein Comeback. Außerdem freuten sich die Fans darüber, endlich wieder tagsüber die Strecken unsicher zu machen - die beiden Vorgänger boten lediglich Nachtrennen. Der Modus "Freie Fahrt" blieb ebenfalls bestehen. [br][br]Im Karriere-Modus mussten Sie 15 Blacklist-Fahrer besiegen, um Ansehen in der stadtbekannten Autogang zu erlangen - und um sich Ihren BMW M3-GTR wiederzuholen, der Ihnen eingangs von einem Bandenmitglied abgenommen wurde. Dank Polizeipräsenz fühlte sich Most Wanted ein bisschen wie der Film Nur noch 60 Sekunden an. [br]Mit Most Wanted 5-1-0 portierte EA den Titel auch auf die PSP - der Titel erschien im November 2005. [br][br][IMG=808530] [br]Need for Speed 10: Carbon, 2006 [br][br]Der zehnte Teil der Need for Speed-Serie spielte erneut nur in der Nacht - Tagrennen waren passé. Die Story folgte jener von Most Wanted und setzte diese quasi fort. Erneut mussten Sie sich Ansehen bei Gangs erarbeiten. Neu waren die Canyon-Rennen, welche mit mörderischem Tempo und Serpentinen extreme Herausforderungen darstellten. Außerdem durften Sie erstmals in der Need for Speed-Geschichte einen Teamkollegen anheuern, dem Sie mittels Knopfdruck einfache Befehle gaben. [br][br]Für den PC existiert eine Collector's Edition mit vier zusätzlichen Fahrzeugen, sechs neuen Events und sechs neuen Strecken aufwartet. [br][MPB] [br][IMG=808533] [br]Need for Speed 11: Pro Street, 2007 [br][br]Der bislang letzte Teil der Serie verließ thematisch das illegalen Rennen, welche nur noch auf abgesperrten Kursen stattfanden. Pro Street entfernte sich so weit von den eigentlichen Zügen der Need for Speed-Reihe, das viele Fans protestierten und eine Kehrtwende zu den Wurzeln forderten. Nachtrennen wurden ebenso schmerzlich vermisst wie Verfolgungsjagden mit der Polizei. Die eher arcadelastige Steuerung der Vorgänger machte in Pro Street Platz für mehr Simulation. [br][br]Eine Anekdote am Rande: Für die Wii- und Playstation 2-Umsetzung versprach EA auf der Verpackung ein vollumfängliches Schadensmodell. Eine glatte Lüge, denn in beiden Versionen waren Lackkratzer das Maximum. Während Wii- und PS2-Spieler also auf ein Schadensmodell verzichten mussten, konnten Next-Gen-Konsolen-Besitzer und PC-Fans jeden Wagen gekonnt in seine Einzelteile zerlegen.

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