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[ Aber wirklch so sehr, wie beim ersten Durchspielen? Auch das kommt auf das Spiel an bzw in welchem Zeitabstand man es spielt bzw wiviel wiederspielwert das ganze hat... Deus Ex habe ich 16 1/2 mal durchgespielt (Fast alle 4-6 Monate 1 mal) und hatte bei jedem mal durchspielen genausoviel Spaß obwohl ich inzwischen von nahezu jedem Level auswendig eine Karte zeichnen könnte mit genauen Angaben über Türen/Codes/Gegner... Und das ist eben NICHT nur Nostalgiefaktor, sondern das Spiel ist einfach nahezu perfekt durchdacht und vielfältig wie kaum ein anderes
16 1/2 durch gespielt? Boah... Dafür müsste man mich aber bezahlen..aber wie geschrieben, jedem das Seine.^^
EDIT: natürlich, das KANN garnicht der Nostalgie-Faktor sein. Denn wie ich geschrieben habe, reicht der eben nciht aus, um sich später nochmal genauso für ein Spiel zu begeistern. Da muss dann schon mehr (wie bei dir) dahinterstehen. |
[ Aber wirklch so sehr, wie beim ersten Durchspielen?
Auch das kommt auf das Spiel an bzw in welchem Zeitabstand man es spielt bzw wiviel wiederspielwert das ganze hat...
Deus Ex habe ich 16 1/2 mal durchgespielt (Fast alle 4-6 Monate 1 mal) und hatte bei jedem mal durchspielen genausoviel Spaß obwohl ich inzwischen von nahezu jedem Level auswendig eine Karte zeichnen könnte mit genauen Angaben über Türen/Codes/Gegner...
Und das ist eben NICHT nur Nostalgiefaktor, sondern das Spiel ist einfach nahezu perfekt durchdacht und vielfältig wie kaum ein anderes .gif) |
.. Irgendwo spielt der persönliche Nostalgiefaktor sicherlich eine wichtige Rolle, nur wenn man diese Spiele objektiv (so gut wie möglich) erfasst, dann müsste einem auffallen, dass viele Kerninhalte auch jetzt noch überragen.
Klar. Stimmt. Die Kerninhalte überragen immer noch. Aber wirklch so sehr, wie beim ersten Durchspielen? Wenn ich die Story schon kenne und weiß was passiert, haut mich doch z.B: eine "überraschende" Wendung (kann doch garnicht) nicht mehr so sehr vom Hocker. Natürlich findet man die alten Spiele noch super, aber beim Spielspaß ist Objektivität so eine Sache. Es spielen einige mehr Faktoren ein, als Objektivität. Man kann natürlich sagen: Der Titel ist objektiv betrachtet richtig gut....auch Jahre später. Aber bei Spielen, Filmen und Büchern hängt das Gefallen/Nichtgefallen aber eben nicht nur (bzw. eher weniger) von der Objektivität, als von dem subjektiven Empfinden ab.
Aber (bevor wir uns wieder in die Haare kriegen), im Grunde stimme ich euch (natürlich^^) zu, dass z.B. Lucasarts Adventures selbst heute noch 100mal besser sind, als ein Großteil der aktuellen Adventures. Es gibt immer Spiele, die einen auch später noch begeistern. Aber jemand, der alte Spiele nie gespielt hat, wird es ungleich schwerer haben, sich für diese zu begeistern..auch mit bestem Willen. Und ich kann - natürlich - nur für mich persönlich sprechen, wenn ich sage, dass ich (schon oft probiert) nicht den gleichen Spielspaß empfinde, wenn ich meine alten Nostalgie-Titel wiederspiele. Darum finde ich das (und das war/ist nicht ironisch gemeint..auch wenn es evtl. so aufgefasst wurde..obwohl ich keinen Smiley gesetzt habe) beneidenswert, wenn es Leute gibt, die diese "Gabe" haben. |
Ich denke eigentlich auch, dass viele ältere Titel aufgrund der inhaltlichen Faktoren noch immer konkurrenzfähig sind, und teilweise aktuelle Spiele sogar locker überrunden - jedenfalls bezogen auf die spielerischen Qualitäten.
Hier einige Beispiele:
Ocarina of Time ist recht alt, besticht aber noch immer durch kreative Umgebungen und tolle Spielmöglichkeiten. Allein das Benutzen eines Musikinstruments um Aufgaben zu erfüllen oder um durch die Gegend zu reisen ist an zeitloser Genialität kaum zu überbieten. Grafisch bieder, aber inhaltlich noch immer ein Meilenstein.
Gothic 2 ist in vielen Punkten trotz kleinerer Spielwelt und alter Grafik dem Nachfolger deutlich überlegen, da Figuren und Geschichte einfach packender aufgebaut sind, und deshalb nachhaltig überzeugen.
Grim Fandango ist trotz des Alters noch immer ein Meilenstein im Adventure-Bereich. Kaum ein anderes Spiel kommentierte so ironisch und zynisch den Tod, und verlieh sogar Toten ein Charakterbild. Spielerisch und vom Stil her einfach zeitlos.
NOLF1 ist auch schon 7 Jahre alt, kann aber aufgrund der Geschichte und der Figuren besser unterhalten, als so manch aktueller Shooter. Hinzu kommen die kreativen Gimmicks und die große Levelabwechslung. Aufgrund der Inhalte ebenfalls zeitlos.
Deus Ex ist optisch mittlerweile grausam, aber bietet inhaltliche Faktoren, die kaum ein anderes Spiel bis heute thematisiert hat. Höchstens Bloodlines kommt da ran. DX bietet auch heute noch eine große spielerische Freiheit (das Benutzen von Objekten, das Wählen einer alternativen Vorgehensweise, Implantate, Interaktion mit Figuren) und garniert dies mit einer überzeugenden Zukunftsvision von Armut und korrupten Staatssystemen. Mir fällt kein Genre-Hybrid der letzten Monate und Jahre ein, der auch nur in etwa diese Qualitäten bot.
Irgendwo spielt der persönliche Nostalgiefaktor sicherlich eine wichtige Rolle, nur wenn man diese Spiele objektiv (so gut wie möglich) erfasst, dann müsste einem auffallen, dass viele Kerninhalte auch jetzt noch überragen.
Regards, eX! |
| Also die Bilder sehen ja schon mal sehr orange aus, sind anscheinend vom der blauen Theme weg. |
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