Anno 1701: Der Fluch des Drachen
Ein Abenteurer erliegt dem Rausch eines Artefakts, wir dem besten Add-on der Aufbautrategiegeschichte.[br]
Junge Abenteurer taugen hervorragend für gute Geschichten: Sei es Indiana Jones, gespielt vom inzwischen nicht mehr ganz so jungen Harrion Ford, der inzwischen zwangsverrentete Guybrush Threepwood oder Finn Hallqvist, Protagonist des Anno 1701-Add-ons Der Fluch des Drachen.
Wie der geneigte Leser sicherlich weiß, kommen bei derartigen Schatzsuchen diverse Widrigkeiten zum Tragen. In der Regel sind diese Hindernisse gutaussehend und weiblich - in diesem Fall allerdings ist der namensgebende Fluch des Drachen dafür verantwortlich, dass sich auf dem Weg nach Asien die Schrauben im Oberstübchen der Aufbau-Strategen wieder drehen. Insgesamt elf Missionen lang sind Sie damit beschäftigt, den eingangs mit Ihrer ungestümen Schatzsuche erwirkten Schaden wieder zu reparieren. Dabei greift das Add-on auf alle Elemente des Hauptspiels zurück, wobei wenig überraschend der Aufbau und die Optimierung blühender Städte mit funktionierenden WIrtschaftskreisläufen im Vordergrund steht.

Kaum was neues in dem Spiel.
Addon ist nicht die richtige Produktbezeichnung.
Der Kunde wird noch einmal zur Kasse gebeten zur Vervollständigung des Produktes.
Die fehlenden Missions in 1701 waren eine Frechheit.
Diese noch einmal extra zu bezahlen ist ebenfalls eine Frechheit.
Egal, der Annoholiker zahlt ja für seine Droge.
Die Missions sind jedenfalls gut gelungen, ein würdiger Nachfolger für 1602.
Hoffentlich ist es nicht die letzte Mission CD. Ich bin gerne bereit für weitere Abenteuer in die Tasche zu greifen.