Two Worlds - Versuch eines Mehrspielertests
Dem Mehrspielermodus von Two Worlds widmeten wir in Ausgabe 05/07 bereits einen Beitrag. Um das gemeinsame Erkunden Antaloors jedoch zu bewerten, fehlte es lange Zeit an einer wirklich spielbaren Version. Und: Auch unser Versuch vom Sonntag, dem 3. Juni 2007, hinterlässt keinen allzu guten Eindruck. Sollte Two Worlds etwa das gleiche Schicksal widerfahren wie dem im gleichen Hause entwickelten Earth 2160, über dessen Mehrspielermodus besser der Mantel des Schweigens geworfen wird?
Ich gehe auf die Reise
Die Verwirrung geht eigentlich schon im Hauptmenü los. Auch mit Patch 1.3 wird der Mehrspielermodus noch als Menüpunkt Netzwerk angegeben - dabei erfordert das Spielen grundsätzlich eine Internetverbindung, ein LAN-Support ist gar nicht vorgesehen. Sie haben dann die Wahl zwischen RPG- und PvP-Spielen, also gemeinsamem Questen und Jagen oder Arena-Kämpfen gegeneinander.
Für beide Spielmodi erstellen Sie sich Charaktere nach vorgefertigten Klassen-Schemen. Schwerttänzer, Waldläufer, Magier, Ritter, Barbaren - tatsächlich verfügt Two Worlds über eine solide Auswahl. Sogar Diebe sind mit von der Partie. Für das gemeinsame Vorgehen sollten Sie wie in "richtigen" Online-Rollenspielen darauf achten, eine möglichst gesunde Mischung aus Nahkämpfern, Fernkämpfern und Magiern (zu diesen später mehr) ins Feld zu führen. Auch Frauen und Elben sind möglich - wiewohl das Charakterdesign nach wie vor keine Stärke von Two Worlds ist.
Ein Transfer Ihres Einzelspieler-Charakters ist standardmäßig nicht vorgesehen, sodass der mühsam hochgepäppelte Level-62-Zauberer nicht unter den Level-1-Frischlingen wüten kann wie der stellvertretende Chefredakteur dieses Magazins unter einer Ladung süßer Teigwaren (ja, liebes Lektorat, der Vergleich passt mal wieder!). Apropos Level: Ein großes Manko im Mit- und Gegeneinanderspielen ist, dass Sie das Level Ihrer Mitspieler schlichtweg nicht sehen, was unter Umständen zu vollkommen sinnlosen Gruppen- und Kampfkonstellationen führt. Umso alberner erscheint es, dass die Namen aller Spieler die ganze Zeit überdimensioniert über den Charakteren schweben.
Sie werden verbunden. Irgendwann. Bestimmt.
Haben Sie Ihren Charakter erstellt, wählen Sie eine Startstadt an, zum Beispiel Thabarkin. Diese Stadt ist dann sowohl die Lobby, in der Sie Mitspieler finden und Spiele eröffnen, als auch ein kleiner Marktplatz, um zwischendurch das eine oder andere Utensil für den Rollenspielrucksack einzuheimsen.
Okay, das waren die Vorbereitungen. Alle Tränke dabei, etwas Taschengeld, Mitspieler, vielleicht gar eine Gilden-Einladung (später gründen Sie vielleicht selbst für 2.000 Goldstücke eine)? Na dann, Spiel starten und ...
Abwarten. Folgt man dem Sprichwort, empfehlen wir etliche Liter Tee bis zum Spielstart. Manchen der erstellten Spiele konnte niemand beitreten, bei anderen Spielen dauerte es quälend lange, manche Spieler kamen gar nie zum Zug. "Scheint Glücksache zu sein", kommentiert PC-Games-Foren-User Shadow_Man das System. "Two Worlds neu starten hilft manchmal", empfehlen andere Nutzer.

Zudem ist diese Art von Bewertung hilfreich, da die wichtigsten Plus und Minus-Punkte noch einmal hervorgehoben werden, und Leute die nicht viel Zeit haben, sich innert Kürze informieren können.
Dies so weit.
Ich begreife also immer noch nicht, weshalb man keine Wertung geben kann. ;-)
Edit:
Zum Thema Aussagekräftigkeit des Textes siehe oben.. :-)
Wenn es so schlecht ist, wie im Test beschrieben, dann gebt doch eine dementsprechende Wertung ab.
Einfach immer auf den nächsten Patch warten, damit man evtl. doch noch eine gute Wertung abgeben kann, scheint mir nicht logisch.. :-|
Und ist der Text jetzt etwa nicht aussagekräftig genug, um dir auch ohne Zahl eine Meinung bilden zu können?
Wenn es so schlecht ist, wie im Test beschrieben, dann gebt doch eine dementsprechende Wertung ab.
Einfach immer auf den nächsten Patch warten, damit man evtl. doch noch eine gute Wertung abgeben kann, scheint mir nicht logisch.. :-|