Dawn of Magic
Die Gefechte sind knallig, die Entwicklungsoptionen vielfältig, die Charaktere unkonventionell. Und doch ist das Action-Rollenspiel bloß eines von vielen.
Wer im Fahrwasser von Diablo 2 neue Akzente setzen will, kommt manchmal auf seltsame Ideen - und nicht jede davon ist gut. Sky Fallen Entertainment, die Macher von Dawn of Magic, setzen auf so einen schlechten Einfall: uncoole Charaktere. Möchten Sie einen klapprigen Mönch, einen ungeschickten Bücherwurm oder lieber eine fette, bratpfannenschwingende Bäckerin verkörpern?
Was für schrille Adventures durchaus passend ist, wirkt in einem Action-Rollenspiel albern. Wir greifen zur Zigeunerin, der vierten und weitaus traditionelleren Spielfigur. Was danach folgt, ist genretypisch: die Jagd nach Monstern und Erfahrungspunkten, gepaart mit exzessiver Charak-terentwicklung.
Schwert? Brauch ich nicht ...
Sie sind ein Zauberschüler, das heißt: Auf Nahkampf fixierte Klassen wie Krieger oder Paladine gibt es nicht. Zu Beginn erfüllen Sie für Ihre Lehrer einige Aufgaben, die zwischen harmlos und doof schwanken. Drei Redakteure brauchten jeweils mehrere Anläufe, um eine besonders nervige Startquest zu bewältigen!
Hat man sich erst mal durch den Einstieg gekämpft, geht es per Teleporter von einer Karte zur nächsten - und das Spiel blüht auf. In der riesigen Stadt Avon ist ganz schön was los: Dutzende NPCs wollen Ihnen Aufgaben aufdrücken oder Handel treiben, endlich entwickelt Dawn of Magic etwas Rollenspiel-Atmosphäre.
Die Quests entpuppten sich jedoch als Beschäftigungstherapie: Grundlos fangen Sie Banditen, beschützen Bürger, erlegen Monster. Wer die teils minutenlangen, uninspirierten Aufträge mehrmals erfüllt, bekommt Entwicklungspunkte gutgeschrieben, ähnlich wie bei einem der seltenen Levelaufstiege. Doch Vorsicht: Ob beabsichtigt oder nicht, wer einen Stadtbewohner angreift, hat umgehend eine mordlustige Meute am Hals. Dann lässt man sich besser einfach niederknüppeln - nach der Wiederauferstehung am nächsten Kontrollpunkt sind die NPCs nämlich - oh Wunder - wieder freundlich.
Jede Menge Freiraum
Regelmäßig deckt man sich bei Händlern mit neuen Spruchrollen ein. Die sind nötig, um sich in den zwölf Magierichtungen weiterzuentwickeln. Jede davon, etwa Feuer-, Eis-, Knochen- oder Beschwörungsmagie, umfasst jeweils acht Zauber. Viele lassen sich kombinieren, daraus ergibt sich eine eindrucksvolle, unterhaltsame Bandbreite unterschiedlichster Hexereien. Beispielsweise sorgt ein Laserblitz zusammen mit sekundärem Feuerzauber für nachwirkenden Brandschaden.
Der Spieler genießt aber noch mehr Freiheiten: Mittels solider Alchemie- und Handwerkssysteme werden Tränke gebraut, Waffen verziert und Ausrüstung geschmiedet, ganz wie man es sich bei einem Action-Rollenspiel wünscht. Wer mag, schmückt seinen Spielcharakter zusätzlich mit statusverbessernden Tätowierungen. Außerdem verändert die Spielfigur je nach bevorzugter Magie sogar ihr Aussehen. Ein toller Einfall!
Umsetzung mit Tücken
Die meiste Zeit verbringt man natürlich mit dem Totklicken von Gegnern. So vielfältig das Zaubersystem auch ist, krankt die Action an Balancing-Problemen und Detailschwächen in der Steuerung. Gegner anzuvisieren fällt aufgrund zu klein geratener Hotspots häufig schwerer, als es sein dürfte - bis man den Feind pixelgenau trifft, beißt man oft ins Gras. Zudem verdecken die durchaus schicken Zaubereffekte häufig die Kämpfe und schaden so der Übersicht.
Auch sonst gibt die Steuerung kaum Anlass zur Freude: Die Kartenfunktion ist hässlich und in Städten regelrecht unbrauchbar. Dem Inventar mangelt es an Übersicht und das Questlog vermittelt zu wenig Hilfestellung. Immerhin: Die sehr große Spielwelt ist optisch hübsch aufbereitet, besonders die Architektur einiger Gebäude und die mit Detailliebe geschaffenen Wälder erfreuen das Auge.
Was so an Atmosphäre entsteht, fällt den Bedienungsmängeln, der lieblosen Handlung und den stupiden Quests jedoch schnell wieder zum Opfer.
aber naja
mein tipp an die leute ist kauft euch die vollversion und zockt es das ist ein gutes RPG
Die Steurung ist echt nicht besonders gelungen. Das Anklicken der Gegner ist schwer und der Held läuft oft an den Monstern vorbei, dreht sich dann um und erst dann schlägt er. Das Drehen der Kamera ist auch nicht besonders gut, Dungeon Siege hats besser hingekriegt.
Die Grafik und Engine könnten mich auch nicht beeidrücken. DoM sieht deutlich schlechter aus als zB Titan Quest und läuft auch schlechter. TQ könnte ich in bester Grafik zocken. DoM kann ich nur in 1024x768 ( ohne AA und AF ) fast ruckelfrei zocken. Es wirkt alles unecht; das hat sogar Sacred mit der 2-D Grafik besser hingekriegt. Der Wald am Anfang hatte zwar viele Pflanzen, doch genau das hat mich gestört, da es sehr überladen wirkte. Die Animationen und das Aussehen des Helden und der NPCs sind auch ziemlich mies. Das einzige was mir gefallen hat, war dass man Schränke, Tische und andere Sachen kaputtschlagen kann.
Zum Inventar kann man nicht viel sagen: sieht aus wie aus einem Konsolenspiel. Man hat nicht dieses Kästchen wie bei Diablo, Sacred oder TQ, sondern eine Leiste, wo die Gegenstände platziert sind. Sogar auf Ps2 hab ich schon bessere gesehen ( king of blabla, oder so ).
Mehr als 70% kann ich dem Spiel auch nicht geben, wenn man bedenkt, dass Sacred und TQ mehr als ein Jahr alt sind und alles besser machen :-|
PS: Riecht hier ein wenig nach Spielewerbung im Forum, wenn ich mir die Posts von vazizi ansehe...
Die Steurung ist echt nicht besonders gelungen. Das Anklicken der Gegner ist schwer und der Held läuft oft an den Monstern vorbei, dreht sich dann um und erst dann schlägt er. Das Drehen der Kamera ist auch nicht besonders gut, Dungeon Siege hats besser hingekriegt.
Die Grafik und Engine könnten mich auch nicht beeidrücken. DoM sieht deutlich schlechter aus als zB Titan Quest und läuft auch schlechter. TQ könnte ich in bester Grafik zocken. DoM kann ich nur in 1024x768 ( ohne AA und AF ) fast ruckelfrei zocken. Es wirkt alles unecht; das hat sogar Sacred mit der 2-D Grafik besser hingekriegt. Der Wald am Anfang hatte zwar viele Pflanzen, doch genau das hat mich gestört, da es sehr überladen wirkte. Die Animationen und das Aussehen des Helden und der NPCs sind auch ziemlich mies. Das einzige was mir gefallen hat, war dass man Schränke, Tische und andere Sachen kaputtschlagen kann.
Zum Inventar kann man nicht viel sagen: sieht aus wie aus einem Konsolenspiel. Man hat nicht dieses Kästchen wie bei Diablo, Sacred oder TQ, sondern eine Leiste, wo die Gegenstände platziert sind. Sogar auf Ps2 hab ich schon bessere gesehen ( king of blabla, oder so ).
Mehr als 70% kann ich dem Spiel auch nicht geben, wenn man bedenkt, dass Sacred und TQ mehr als ein Jahr alt sind und alles besser machen :-|
Die Steurung ist echt nicht besonders gelungen. Das Anklicken der Gegner ist schwer und der Held läuft oft an den Monstern vorbei, dreht sich dann um und erst dann schlägt er. Das Drehen der Kamera ist auch nicht besonders gut, Dungeon Siege hats besser hingekriegt.
Die Grafik und Engine könnten mich auch nicht beeidrücken. DoM sieht deutlich schlechter aus als zB Titan Quest und läuft auch schlechter. TQ könnte ich in bester Grafik zocken. DoM kann ich nur in 1024x768 ( ohne AA und AF ) fast ruckelfrei zocken. Es wirkt alles unecht; das hat sogar Sacred mit der 2-D Grafik besser hingekriegt. Der Wald am Anfang hatte zwar viele Pflanzen, doch genau das hat mich gestört, da es sehr überladen wirkte. Die Animationen und das Aussehen des Helden und der NPCs sind auch ziemlich mies. Das einzige was mir gefallen hat, war dass man Schränke, Tische und andere Sachen kaputtschlagen kann.
Zum Inventar kann man nicht viel sagen: sieht aus wie aus einem Konsolenspiel. Man hat nicht dieses Kästchen wie bei Diablo, Sacred oder TQ, sondern eine Leiste, wo die Gegenstände platziert sind. Sogar auf Ps2 hab ich schon bessere gesehen ( king of blabla, oder so ).
Mehr als 70% kann ich dem Spiel auch nicht geben, wenn man bedenkt, dass Sacred und TQ mehr als ein Jahr alt sind und alles besser machen :-|
im vergleich dazu war ja der pcg test "wohlwollend" ;)