Command & Conquer 3: Tiberium Wars (Multiplayertest)
Der Multiplayer-Modus ist schnell, actionreich, oft spaßig, manchmal gemein und leider nicht perfekt. Wir sagen Ihnen warum.
Quelle: http://www.pcgameshardware.de
Das neue C&C 3 ist: schnell, weil meist nach wenigen Minuten der erste Angriff rollt, actionreich, da kaum ein Multiplayer-Spiel im Kampf so ein krasses Feuerwerk abbrennt wie C&C 3, gemein, wenn Sie durch hinterhältige Taktiken an den Rand einer Niederlage gebracht werden, und nicht perfekt, weil für eine Wertung der Extraklasse einige wichtige Features fehlen und das Spiel trotz hoher Qualität nicht fehlerfrei ist.
Drei Seiten
Tiberium Wars bietet drei Spielparteien: GDI, Nod und die Alien-Rasse Scrin. Alle drei spielen sich durchaus unterschiedlich. Die Globale Defensiv Initiative (GDI) setzt auf dicke Panzerungsschichten, durchschlagende Waffen und eine große Reichweite. Damit es nicht zu langweilig wird, haben die Entwickler noch ein paar raffiniertere Einheiten wie die getarnten Scouts eingebaut, die Feindinfanterie aus dem Hinterhalt erledigen oder als -Artilleriebeobachter das Feuer dirigieren.
Weitaus hinterhältiger spielt sich die Nod-Bruderschaft. Tarnpanzer und -bomber sowie mit Ultraleichtfliegern ausgestattete Shadow-Teams sind nur ein paar Beispiele aus dem exotischen Arsenal der Fanatiker. Im Gegensatz zur GDI führen hier indirekte Taktiken zum Erfolg: erst den Gegner weichklopfen und ihn am Schluss in überlegener Zahl überrollen.
Die im C&C-Universum neu hinzugekommenen Scrin erinnern etwas an die Alien-Rasse Protoss, bekannt aus dem Blizzard-Klassiker Starcraft. Die Scrin gebieten über eine starke Luftwaffe und sind gerade im Frühstadium einer Multiplayer-Partie flexibler als ihre Gegner. Die zur Erschließung neuer Tiberiumfelder benötigte Einheit namens Explorer ist wesentlich schneller als ihre Pendants. Im späteren Spielverlauf erhalten Scrin-Spieler zudem mächtige Kampfläufer namens Tripod, die in großer Stückzahl und mit Schilden ausgestattet selbst GDI-Mammuts überlegen sind.
Drei Parteien sind für ein Multiplayer-Spiel eine gute Zahl, aber auch nichts Besonderes. Schließlich bietet allein das fünf Jahre alte Warcraft 3 vier Völker, Schlacht um Mittelerde 2 sechs Rassen und Age of Empires 3 sogar acht Nationen!
Dafür zeigt C&C 3 beim Balancing kaum Schwächen. Sicher, die Mammuts haben im Verhältnis zu den Scrin-Tripods oder Nod-Mechs ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis und vermögen als einzige der drei großen Bodeneinheiten sowohl auf Land- als auch Luftziele zu feuern. Auch die Alien-Flieger wirken auf den ersten Blick dominant. Trotzdem: Bislang ließ sich jede Taktik kontern und eine Monokultur - also ein reiner Mammut-Rush oder Nur-Flieger-Attacken - brachte gegen aufmerksame Gegner nie den Sieg. In allen Fällen hat sich eine Einheiten-Mischung und meist sogar ein Mix aus verschiedenen Taktiken während einer Partie am besten bewährt - ein gutes Zeichen für ein ausgewogenes Kräfteverhältnis.

Zu wenig Parteien? Versteh ich nicht ganz. Möchte der Autor vielleicht noch Orks, Hobbits und die Bundeswehr?
Zu wenig Karten? Wozu ist denn der WorldBuilder erschienen?
Balancing gut? Wurde für diesen Test jemals wirklich online gespielt?
Tank Rushes, Towerwalk und diverse Bugs (die online ausgenutzt werden) werden hier nicht erwähnt - ich denke man hätte diesen Test durchführen sollen nachdem Patch 1.05 erschienen ist.
"Wäre es von den Entwicklern wirklich zu viel verlangt, dass Sammler in diesem Fall die weniger tödlichen Vorräte angehen oder einfach mit einer akustischen Meldung ihre Arbeit einstellen, wenn ein Feld abgeerntet ist?"
Wenn ich mich momentan nicht irre sagen die Sammeler es an wenn ein Feld abgeernter ist und ich finde das reicht,wenn man allerdings dabei Musik hört ist man selbst schuld!