Frontline: Fields of Thunder
Auch wenn Command & Conquer 3
Panzerscharmützel gibt es zuhauf im Spiel.
mit Sicherheit wieder alle Lorbeeren der Welt erntet, mal Hand aufs Strategenherz: Richtig anspruchsvolle Einzelspielerkampagnen sehen anders aus.
Da kommt Frontline: Fields of Thunder gerade recht. Deren Macher, Nival Interactive, kehren zu den Wurzeln des ersten Blitzkrieg-Spiels zurück, das bei Hardcore-Fans immer noch hoch im Kurs steht. Sprich die 20 Missionen der beiden Kampagnen (Deutsche und Sowjets) fordern Geduld, Planung und taktische Finesse.
Die Schauplätze und Einheiten des Szenarios (Zweiter Weltkrieg in den Jahren 1943 bis 1945) sind bereits bekannt. Die Schlacht um Berlin ist ebenso dabei wie die Schlacht bei Kursk. Tigerpanzer messen sich mit russischen SU2-Tanks. Infanteristen errichten Schützengräben und verschanzen sich in Gebäuden. Dazu kommen Artillerie- sowie taktische Aufklärungs- und Bombereinsätze. Steuerung und Menüs sind für Kenner der Blitzkrieg-Spiele wohlbekannt.
In Sachen Technik gibt es kleine Fortschritte zu verzeichnen. Die Explosionen sehen besser aus als in allen Vorgängern, ebenso das Wasser. Dazu kommen hübsche Partikeleffekte wie zum Beispiel aufspritzende Erde bei einschlagenden MG-Salven. Wer sich durch die extrem fordernden Kampagnen gekämpft hat, darf sich im LAN oder Internet noch auf zehn Mehrspielerkarten austoben. Die Soundeffekte sind gut gelungen, lediglich die Musikuntermalung ist recht dürftig. Fazit: Für Experten ein wahres Strategiebrett.