War Front: Turning Point
Konzertierter Angriff alliierter Bodentruppen und Bomber auf eine russische Basis.
Die wirklich wahrste Wahrheit über den Zweiten Weltkrieg - das wäre eigentlich der passende Name für diesen Ausbund an historischer Unkorrektheit. Das Echtzeit-Strategiespiel startet mitten in London, wo die Deutschen gerade dabei sind, die letzten tapferen Verteidiger zu überrennen - mit Raketenrucksäcken bestückten Kommandosoldaten, einem gepanzerten Zeppelin und dem kugelfesten Nationalhelden Roland Hellmann.
Witz komm raus ...
Sie haben das aus dem Geschichtsunterricht anders in Erinnerung? Vermutlich. Aber darin besteht der eigentliche Reiz des Spiels. Die Charaktere, Dialoge und üppigen, actionbetonten Zwischensequenzen strotzen nur so vor Klischees und platten Anspielungen. Hierzu sei angemerkt: im Kino mit dem Helge funktioniert Klamauk dieser Art gelinde besser. Im Spiel kommt es einfach nicht so wirklich lustig rüber, die Atmosphäre dümpelt deswegen auf seichtem Niveau.
Wunderwaffen
Deutsche Truppen stoßen in den Außenbezirken von Moskau auf Widerstand. Dekoration wie Häuser und Bäume gehen eindrucksvoll entzwei.
Entscheidend ist aber in der Schlacht und hier sind der Witz am Spiel tatsächlich die der Entwicklerfantasie entsprungenen Spezialeinheiten und Superwaffen (Beispiele siehe Kasten Seite 96: "Die Superwaffen"), die erst der hypothetische Hintergrund möglich macht.
Damit können Sie den Gegner nämlich richtig ärgern und den Schlachtverlauf entscheidend beeinflussen. So legt eine seismische Bombe der Alliierten ganze Häuserreihen in Schutt und Asche.
Ein russischer Eis-Panzer stoppt kurz vor der Basis eine anrückende Panzerkolonie - die festgefrorene Blechlawine zerbröselt dann unter lediglich wenigen Treffern. Doch wie Echtzeit-Strategen wissen, wollen alle Waffen und Technologien mit Bedacht eingesetzt werden.
Der erwähnte Bomber kommt nämlich gar nicht erst bis in die Feindbasis, wenn sich nicht zumindest Bodentruppen um die Flugabwehrstellungen kümmern und eigene Jäger angreifende Flieger vom Himmel fegen. Auch verursacht der Eis-Panzer allein kaum Schaden - es kommt also immer auf die richtige Kombination an.
Allein unterwegs
Für die höchste Technologiestufe sind viele Gebäude plus Absicherung durch Bunker erforderlich.
Der Einzelspielermodus bietet zwei Kampagnen, auf Seiten der Alliierten und der Deutschen. Als russischer Befehlshaber agieren Sie nur im Mehrspielerteil und in schnellen Partien gegen den Computer. Sie schlagen sich dabei durch Schauplätze in England, Italien, Deutschland und dem verschneiten Russland. Überraschende Ereignisse und spezielle Örtlichkeiten wie der Moskauer Kreml mit entsprechend gestalteten Bauten würzen die Aufgaben. Wenig überraschend für gewiefte Echtzeit-Strategen sind dagegen die Spielmechanik und die Aufgabenstellung der 22 Missionen.
Letztere läuft im Prinzip auf immer zwei gleiche Strickmuster hinaus:
Sie stapfen mit einer Handvoll Kämpfer durch die Pampa und befreien beispielsweise Gefangene aus Lagern. Hierbei kommen vor allem die Helden, bei jeder Partei drei Charaktere, zur Geltung. So ein gestählter Roland Hellmann verfügt je nach erreichter Erfahrungsstufe über eine aktive und mehrere passive Fähigkeiten, teilt adäquat aus und steckt das Zigfache eines Infanteristen ein - für den Einzelspielerteil vielleicht sogar etwas zu viel, denn so gestaltet sich das nicht sonderlich spannend: Einfach nicht zu weit vorrücken, den Protagonisten das Feuer auf sich ziehen lassen und ab und zu warten, bis die angeschlagene Bande wieder genesen ist.

An interesting feature is that you can personally man turrets in a FPS way, but I haven't actually used that against enemy troops yet.
Conclusion: This game is very good in it's category. In fact I prefer it over C&C Generals and Panzers and perhaps even over Blitzkrieg 1, but I can't say yet. I haven't played Blitzkrieg 2 yet. It's still on the to-play pile.
Und die demo bitet nur einen blasen vorgeschmack auf die voll-Ver
Meine pers. wert. liegt weit höher. (bin halt jetzt nicht mehr ganz Objektiv) :-D