Warhammer: Mark of Chaos

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Dämonische Mächte drohen die Menschenwelt zu vernichten. Bekämpfen Sie das Chaos oder paktieren Sie mit dem Bösen?

Ein waschechter Dämonenprinz ist selbst für kampferprobte Elfenkrieger kein leichter Gegner. Diese Spitzohren sind dem Tode geweiht. Ein waschechter Dämonenprinz ist selbst für kampferprobte Elfenkrieger kein leichter Gegner. Diese Spitzohren sind dem Tode geweiht. Abgekämpft schleppt sich eine Truppe imperialer Soldaten durch die dunklen Wälder Nordlands. Die ehemals blank polierten Rüstungen haben schon lange Rost angesetzt und genau wie der Glanz ist der Mut der Männer längst verschwunden. Und doch krauchen sie weiter. Priester Gunther, ihr Anführer, hält seine kleine Schar eisern beisammen. Auf einen Fingerzeig Gunthers macht die Gruppe halt. Etwas stimmt nicht. Es ist zu ruhig, kein Vogelgezwitscher, nichts. Plötzlich treten überall um sie herum hünenhafte Recken aus dem Nebel. Chaoskrieger! Mit dem Mute der Verzweiflung stürzen sich die Imperialen den Todesfeinden entgegen. Für Sigmar!

Das Echtzeit-Taktikspiel Mark of Chaos fängt so an, wie man es von einem Warhammer-Spiel erwartet - furios! Das in der Introsequenz gezeichnete Szenario ist düster, der Kampf Mann gegen Monster schonungslos. Sogleich stürzen wir uns auf die beiden Kampagnen. Der Spieler tritt entweder in die Dienste des Imperiums und verteidigt die Länder der Menschen, Elfen und Zwerge gegen das Böse. Oder er lässt sich als wilder Nordland-Barbar mit dem Chaos ein und bringt Krieg und Verderben über die Warhammer-Welt, die übrigens ans Mittelalter angelehnt ist.

Wer das Warhammer-Universum noch nicht kennt: Menschen, Zwerge und Elfen leben mehr oder minder einträchtig in Nachbarschaft, als sich in den arktischen Regionen Dimensionsportale öffnen und Chaos-Dämonen einen grausamen Eroberungsfeldzug beginnen. Das Chaos gehorcht aber nicht nur einem Herrscher - gleich vier Götter führen es an, die zudem untereinander konkurrieren. Zwei davon spielen in Mark of Chaos eine Rolle: Nurgle, Gott der Fäulnis, und der Blutgott Khorn. Immer wieder dienen sich machthungrige Menschen diesen Göttern an, weil sie sich davon Unsterblichkeit versprechen. Schlägt ein Mensch diesen Pfad ein, trägt er das Zeichen des Chaos - das Mark of Chaos.

Schwache KI

Warhammer: Mark of Chaos Sie beginnen die imperiale Kampagne in der Rolle des vom Chaos gezeichneten jungen Hauptmanns Stefan von Kessel. Dessen Großvater wurde als Verräter enttarnt und so hat Stefan immer wieder mit Anfeindungen aus den eigenen Reihen zu kämpfen. Die Geschichte beginnt also vielversprechend. Gleich zu Anfang beweisen Sie in der Rolle Stefans taktisches Geschick und sichern einen wichtigen Höhenzug für die Artillerie der imperialen Armee. Die Mission ist kurz und nicht allzu schwer, so wie es sich für einen guten Einstieg gehört. Allerdings steigt die Spannungskurve auch in den Folgeschlachten nicht besonders stark an.

Sie führen meist vier bis sechs Einheiten mit jeweils 40 Mann gegen äußerst berechenbare KI-Gegner ins Gefecht. Die vom Computer gesteuerten Einheiten greifen Sie nämlich an, sobald Sie in deren Sichtradius gelangen. Zudem bekommen Sie die Truppen der künstliche Intelligenz meist häppchenweise serviert; Sie kämpfen fast nie mit gleich starken Kräften oder gar gegen eine Überzahl. Finten oder Flankenangriffe, die bei der Tabletop-Vorlage von Warhammer: Mark of Chaos den Reiz ausmachen? Fehlanzeige!

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