Lesen Sie lieber Anne Rice-Romane, statt Blood Omen 2 zu spielen.
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Ganz ehrlich, ich mag Vampire. Und ich habe mir wirklich alle Mühe gegeben, auch Blood Omen 2 zu mögen. Wenn da nur nicht solche Design-Schnitzer wären: Warum muss ich bei jedem Gegner einer Blutsaugsequenz beiwohnen, die ganze drei Sekunden dauert? Das ist beim ersten Mal spaßig und beim zehnten Mal okay - beim hundertstem Mal haut man dann auf die Tastatur in der utopischen Hoffnung, dass die Sequenz abbricht, wenn man möglichst viele Tasten möglichst fest drückt. Zum Heulen ist das Ganze, wenn Ihr Vampir zwischendurch mal stirbt. Weil Sie nur dann speichern können, wenn es das Programm erlaubt, werden Sie viele Spielabschnitte immer und immer wieder spielen müssen. Was nützen mir dann noch die spannenden Kämpfe, die herrlich düstere Umgebung, das wunderbar fiese Erscheinungsbild von Held und Bösewicht Kain? Die Antwort: nichts.
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