Perfekter Runden-Strategie- und Taktik-Mix
Wie unsere Tester befanden, bekommen Sie mit Medieval 2: Total War einen rundum gelungenen Mix aus Runden-Strategie und Echtzeit-Schlachten. Eingefleischte Total-War- Spieler wissen das natürlich schon lange, für die gibt es aber hervorragende Neuerungen (die wir im vorhergehenden Artikel zusammengefasst haben). Eine knappe Erklärung, was Neueunsteiger erwartet:
Rund die Hälfte der Spielzeit verbringen Sie im Runden-Strategie-Modus auf der animierten Weltkarte und planen Ihre Züge. Diplomatie, der Ausbau der Städte und Burgen sowie die Rekrutierung Ihrer Truppen vom Händler bis zum Tempelritter laufen über eine Handvoll einfach zu bedienender Menüs. Pro Runde können Sie jede Einheit einmal ziehen, anschließend bewegen die anderen Parteien ihre Armeen und Figuren. Treffen zwei Armeen aufeinander, wechselt das Spiel in einen spektakulären 3D-Taktik-Modus, in dem Sie die Schlacht in Echtzeit ausfechten.
Wer nicht so ganz in der Rolle des Feldherren aufgeht und eher auf Spiele wie Civilization steht, der kann auch auf der Weltkarte richtig Spaß haben. Lassen Sie die Konfrontationen einfach vom Computer berechnen - gute Strategen holen allerdings wesentlich bessere Ergebnisse heraus. Und Sie verpassen einiges: das Schlachtengetümmel ist unübertroffen. Schade nur, dass Sie nach wie vor keine Seeschlachten selbst schlagen können. Diese werden wie gehabt ausschließlich automatisch berechnet.
Auch für Veteranen interessant: Inzwischen macht es übrigens einen deutlichen Unterschied, on Sie Ihre Siedlungen eher kriegerisch als Festung, oder aber zu einer florierenden Metropole ausbauen. Ersteres ist für den Gegner schwer einzunehmen, besitzt in der besten Ausbaustufe drei Verteidigungswälle und die dicken Mauern halten deutlich mehr aus als die einer Stadt. Vor allem lassen sich hier aber Einheiten wie Feudalritter oder Langbogenschützen ausbilden. Burgen erwirtschaften nur wenig Gold für die Staatskasse, können aber jederzeit zu einer Stadt umgebaut werden.
Städte spülen mehr Geld in die Staatskasse, die Verteidigungsanlagen bieten Angreifer aber kaum Widerstand. Hier dürfen Sie Agenten wie Händler, Assassinen, Spione und Diplomaten sowie einfache Einheitentypen wie Stadtmilizen ausbilden. In Städten sind auch Gilden wie die Diebes- oder die Händlergilde zu Hause, außerdem stehen hier prächtige Kathedralen, große Hafenanlagen, Marktplätze und andere Gebäude, die für die Wirtschaft wichtig sind.

Mein größtes Problem ist eher die Desertation bei den Kreuzzügen. Mit England bin ich mit 2 vollen Armeen per Schiff richtung Jerusalem gesegelt doch es kam gerade mal eine halbe Armee dort an. Die Eroberung konnte ich damit dann natürlich vergessen.
(sry für mein Unwissen) ;-)
Zu den Schlachten... die Gegner sind immer noch nicht die Schlauesten, ich war zwar die meiste Zeit in der Verteidigungsposition aber hier kommen die Gegner mit Katapulten an, schießen 3 Löcher in die Mauer, schießen alle Türme kaputt und dann greifen sie erst an (wenn sie Katapulte o.ä. haben). Naja auch wenn die KI nicht der Hammer ist, Spass machts trotzdem sehr viel! Ich habe gegen die Ki auch nicht soviel einzuwenden. Nur wenn man auf dem Schlachtfeld klar überlegen ist stellt sich der Feind einfach sturr und macht nichts aber sowas passiert selten.
Mein größtes Problem ist eher die Desertation bei den Kreuzzügen. Mit England bin ich mit 2 vollen Armeen per Schiff richtung Jerusalem gesegelt doch es kam gerade mal eine halbe Armee dort an. Die Eroberung konnte ich damit dann natürlich vergessen.
Zu den Schlachten... die Gegner sind immer noch nicht die Schlauesten, ich war zwar die meiste Zeit in der Verteidigungsposition aber hier kommen die Gegner mit Katapulten an, schießen 3 Löcher in die Mauer, schießen alle Türme kaputt und dann greifen sie erst an (wenn sie Katapulte o.ä. haben). Naja auch wenn die KI nicht der Hammer ist, Spass machts trotzdem sehr viel!
Genau das gleiche hatten sie der Gamestar bei Rome versichert u. was war ?Der Bug blieb drin. Dann hieß es wir machen nen Patch, da wirds behoben. Nach 5 Patches ist der Bug immer noch drinnen. Deshalb ist es nicht verwunderlich, daß ich mehr als SKETPISCH bin, ob das tatsächlich behoben wird. Wenn nicht kauf ichs nicht.
In der Demo Version fand ich noch andere MASSIVE KI Bugs, wie aztekische Einheiten, die meinen Musketieren, netterweise, den Rücken zuwanden, ohne sich zu wehren. In aller Seelenruhe konnte man sie niederschießen.
Wenn die KI wieder so blöde wie bei Rome ist, dann ist Medieval 2 SCHROTT. Wenn ich mich an die Belagerung bei Rome Alexander erinnere, wo die SAUBLÖDE DEBILE KI 4 mal hintereinander mit massig Truppen angriff, aber sich ohne Gegenwehr von meinem Autopfeilhagel (meine nicht die Bogenschützen sondern die autom. Verteidigung - ist ja auch dumm, daß die Türme von selbst schießen) zusammen schießen ließ.
Oder die strategische KI: Die war bei Rome blöd genug, Ihre Truppen kaum zusammen zuziehen. Einzeln schickt sie kleine Verbände total sinnlos in der Gegend rum - u. ich, der ich eigentlich total unterlegen wäre, gewinne dadurch mit Leichtigkeit.
All diese Spiele sind doch nur durch unfaire KI Boni fordernd auf dem höchsten Difficulty, weil die KIs so debil dämlich sind. Wers nicht glaubt, soll mal am höchsten Diff. 2 gleiche Einheiten im Skirmisch Modus gegeneinander auf abschüssigem Gelände antreten lassen. Die höhere Einheit sollte gewinnen, da sie den Gelände Vorteil hat. Sie verliert aber IMMER. So viel zur tollen Rome KI.
ich hoffe aufrichtig, daß die KI von Medieval 2 nichts mehr mit der desolat schlechten KI von Rome zu tun hat. Sonst wäre es ein FEHLKAUF !!!