Battlefield 2142

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Kampf der Titanen: Mit einem frischen Spielmodus im Rücken stürmt die futuristische Schwedenbombe Richtung Multiplayer-Thron.

Während unser Kollege in der Deckung nachlädt, feuern wir weiter auf einen gegnerischen Soldaten. Während unser Kollege in der Deckung nachlädt, feuern wir weiter auf einen gegnerischen Soldaten. Es ist kalt, bitterkalt. Eine sechsköpfige Einheit der EU kämpft sich wacker durchs dichte Schneetreiben zu einem unbewachten Raketensilo in der weißrussischen Hauptstadt Minsk. Routiniert hackt sich der Trupp in das Computersystem und aktiviert den Countdown - die Uhr tickt! Jetzt heißt es wachsam sein, denn sollte es tatsächlich gelingen, das Geschoss auf den Titanen der verfeindeten Pan-Asien-Koalition abzufeuern, würden dessen Schutzschilde kollabieren und man könnte die Invasion aufs Mutterschiff starten.

Plötzlich brüllt unser Commander in den Teamfunk: "Kampfläufer gesichtet!" Verdammt! Ausgerechnet einer dieser hochhaushohen Mechs stampft auf unsere Position zu, um die Startsequenz abzubrechen. Hektik kommt auf, da es sich um die mächtigste Einheit in Battlefield 2142 handelt. Glücklicherweise hat der Versorgungssoldat ein paar EMP-Granaten zur Hand, die den Stahlkoloss kurzzeitig außer Gefecht setzen und für Raketenangriffe äußerst verwundbar machen.

Mit lautem Getöse fällt der stählerne Zweibeiner um und explodiert. Das war knapp! So leicht wird man einen Mech normalerweise nicht los. Im nächsten Moment hebt der Marschflugkörper aus dem Silo ab und vernichtet die Schilde. Die Invasion kann beginnen! Von einem Truppentransporter aus schießen wir uns in einer Spezialkapsel gen Himmel und landen auf dem Titanen. In den sterilen Gängen entbrennen heftige Infanteriekämpfe um den Reaktorkern. Unsere Sanitäter sind im Dauereinsatz. Mit vereinten Kräften gelingt es schließlich, die Sprengladungen anzubringen und den Titan rechtzeitig vor der Vernichtung per Fallschirm zu verlassen. Das Match ist gewonnen, doch der Krieg ist noch lange nicht vorbei.

Klimakatastrophe

Mit einem einfachen MG richten Sie gegen die riesigen Mechs wenig aus. Mit einem einfachen MG richten Sie gegen die riesigen Mechs wenig aus. Willkommen im 22. Jahrhundert! Nach dem Zweiten Weltkrieg, Vietnam und einer fiktiven Variante des Irak-Konflikts schickt Sie der vierte Ableger des Multiplayer-Shooters ins Jahr 2142, wo die Europäische Union und die Pan-Asien-Koalition einen erbitterten Kampf um die letzten bewohnbaren Fleckchen Erde ausfechten. Was passiert ist? Eigentlich genau das, wovor Klimaexperten seit Langem warnen: Aufgrund des Treibhauseffekts kommt es 2106 zu einer neuen Eiszeit, die weite Teile unseres Planeten verwüstet. Klar, dass jede Regierung Anspruch auf den viel zu knappen Lebensraum beansprucht und es folglich zu einem bewaffneten Konflikt kommt.

Den fechten Sie logischerweise mit einem entsprechend futuristischen Arsenal aus, das - zur Freude eines jeden Star Wars- und Star Trek-Hassers - aber nicht etwa aus Laser-Wummen, Photonentorpedos oder Sternenzerstörern besteht, sondern fast ausnahmslos die konsequente Weiterentwicklung aktueller Kriegsmaschinerien darstellt und sich perfekt in das düstere Endzeitszenario einfügt: Hover-Panzer schweben über die Schlachtfelder, kleine Kampfdrohnen surren durch die Luft und riesige Mechs bringen den Boden zum Zittern. Das Rückgrat der Armeen bilden auch im 22. Jahrhundert Fußsoldaten, deren Gewehre zwar immer noch Blei spritzen, aber auch mit elektronischen Zielhilfen und anderem Schnickschnack prahlen.

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