Alien Shooter 2
Ein extra fetter Brocken überrascht uns.
In Alien Shooter 2 machen Sie nichts anderes, als Zehntausende (die werden gezählt) fiese, schleimige Aliens mit möglichst dicken Wummen zu zerschnetzeln. Das Ganze erleben Sie nicht wie bei einem Ego-Shooter, sondern aus der Vogelperspektive. Per Tastatur lenken Sie den Protagonisten, mittels Maus positionieren Sie das Fadenkreuz. Für den Suchtfaktor sammeln Sie jede Menge Gegenstände ein, die Sie in diversen Verstecken finden oder die erschlagene Biester fallen lassen.
In einem Laden verkaufen Sie den Krempel, legen sich gegen Bares bessere Ausrüstung zu und steigern die Heldenfähigkeiten durch Implantate oder gewonnene Erfahrungspunkte. Zwar ist spielerisch eine deutliche Steigerung gegenüber dem ersten Teil erkennbar, für eine Diablo-Konkurrenz reicht es allerdings nicht aus. Die 15 Missionen umfassende Kampagne haben Sie nach spätestens sieben Stunden durch. Es fehlt an Nebenquests sowie abwechslungsreicheren Aufträgen.
Die Geschichte ist sehr schlicht gestaltet: Aliens bedrohen die Menschheit. Bestimmt gibt es auch geheime Waffen-Gen-Experimente und mindestens einen Verrückten. So was in der Art. Immerhin steuern Sie zwischendurch mal einen Panzer, Jeep oder stationäre Geschütze. Konkurrent Shadowgrounds schneidet schlechter ab. Nicht begeistern konnte uns der dröge Mehrspielermodus. Trotz der noch ansehnlichen Effekte und dem günstigen Preis hätten wir gerne für den nächsten Teil eine aktuellere Grafik. Insgesamt ein herrliches Geballer!
