07.03.2001 15:51 Uhr
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Activisions Konkurrenz zu Homeworld will die Legende von der Unmöglichkeit eines guten Star-Trek-Spiels entkräften.
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In den meisten Echtzeitstrategietiteln müssen Sie Planetenoberflächen besiedeln und dort in geeigneten Produktionsstätten Einheiten zusammenzimmern. Activision hat für seinen Star Trek-Titel Armada die unendlichen Weiten des Weltalls als Siedlungsraum entdeckt. Da auf der guten alten Erde die Tiberiumfelder inzwischen abgegrast sind, bauen Sie als Oberkommandant einer von vier aus Film und Fernsehen bekannten Sternenrassen eine Basis im Kosmos. Zunächst ist es Ihre vorrangige Aufgabe, Mineralien zu sammeln, wozu nicht nur zivile Fahrzeuge, sondern auch entsprechende weiterverarbeitende Betriebe errichtet werden müssen. Die Rohstoffe sind notwendig, um Raumschiffe zu produzieren, mit deren Hilfe Angriffe feindlicher Fraktionen abgewehrt werden können. Anders als in StarCraft oder C&C 3 wird es allerdings unnötig sein, Dutzende von Panzern, Sammlern und Cyborgs zusammenzuschrauben. Stattdessen konzentrieren Sie sich auf die Konstruktion einiger weniger Schiffe, die Sie zudem nach einem schweren Kampf nicht einfach aufgeben, sondern entweder in Ihrer Basis reparieren oder aber zumindest deren Einzelteile demontieren und diese für den Bau weiterer Schiffe nutzen. Gekaperte feindliche Fahrzeuge geben Aufschluss über den Stand der gegnerischen Technik, die dann in den eigenen Schiffen Verwendung finden kann. Die Entwickler legen großen Wert darauf, dass der Spieler ein enges Verhältnis zu seiner Crew entwickelt. Daher können Sie Ihre Leute auch dann behalten, wenn diese in die Jahre gekommen und nicht mehr ganz taufrisch sind, wohl aber über eine Menge Erfahrung verfügen. Dennoch müssen Sie bei der Bewältigung der jeweils etwa 30 Missionen mit herben Verlusten rechnen, da Sie besonders in der Anfangsphase noch nicht genau wissen, wo die Stärken und Schwächen der Gegner liegen. Während etwa die kriegerischen Klingonen ganz auf fette Kanonen setzen, kämpfen die Romulaner mit ausgeklügelten Systemen, die feindliche Computer übernehmen und damit die Verteidigung des Feindes lahm legen. Die Kampagnen sollen sehr abwechslungsreich gestaltet sein und sowohl taktische als auch reine Aufbaumissionen beinhalten. In den letztgenannten dürfen Sie aus über 30 Raumschifftypen die geeigneten aussuchen und diese beliebig mit starken Waffensystemen ausstatten. Der Mehrspielermodus befindet sich derzeit noch in der Entwicklung, wird aber über rund 30 Karten verfügen, die von bis zu acht Spielern übers Netzwerk als Spielplatz für heiße Gefechte genutzt werden dürfen.
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