Interplay stellt in diesem Genremix erneut unter Beweis, wer die abgefahrensten Action-Titel produziert.
Dem ganzen Universum droht der Untergang: Ein Parasit breitet sich mit affenartiger Geschwindigkeit aus und infiziert ganze Galaxien. Daher schießen die Menschen eine Bande so genannter Genjäger ins All, die aus einem ganz besonderen Holz geschnitzt sind ... Sie verfügen über vier dieser Kreaturen, die sich von Helden herkömmlicher Action-Titel vor allem darin unterscheiden, dass ihr Aussehen nicht vorgegeben ist. Sie können ihre menschenähnlichen Leiber nämlich im Spielverlauf drastisch verändern, wozu es nötig ist, dass die Genjäger verschiedene Kreaturen des Parasiten-Planeten töten und deren Genstruktur analysieren. Mit diesem Wissen ist es ihnen dann möglich, besondere Fähigkeiten sämtlicher Viecher des Planeten anzunehmen und damit ihre Widerstandsfähigkeit zu steigern. Meuchelt ein Genjäger etwa mehrere flugsaurierartige Geschöpfe, dann kann er sich selbst Flügelchen wachsen lassen und mit diesen kleinere Abgründe überfliegen. Auch in puncto Steuerung unterscheidet sich Evolva von vergleichbaren Titeln: Zwar sehen Sie Ihre wandlungsfähigen Helden stets aus der Tomb Raider-Perspektive, doch Sie können sich jederzeit dafür entscheiden, welchen der vier Genjäger Sie direkt steuern wollen. Den übrigen können Sie wie in Taktik-Shootern a la SWAT 3 oder wie im Half-Life-Add-On Opposing Force über die Tastatur Befehle erteilen, wobei die drei nicht direkt gelenkten Burschen über eine gewisse Selbstständigkeit verfügen und Ihnen im Zweifelsfall ohne langes Bitten und Betteln beistehen. Die verwendete Technik sorgt für atemberaubende Animationen und lebendig wirkende, exotische Landschaften, wobei insbesondere Besitzer einer Grafikkarte mit GeForce-Chipsatz ins Bauklötzestaunen kommen werden. Die sorgsam an die Umgebung angepasste Geräuschkulisse tut ein Übriges, um die dichte Atmosphäre zu nähren. Diese soll im originellen Mehrspielermodus dafür sorgen, dass Fans taktisch anspruchsvoller Action-Titel auch hier nicht zu kurz kommen.