07.03.2001 15:51 Uhr
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Mit neuen Spielansätzen und ungewöhnlichen Einheiten soll Metal Fatigue die Herzen der Echtzeitstrategen erobern.
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Wer auf den hart umkämpften Echtzeit-Schlachtfeldern überleben will, muss sich schon etwas Besonderes einfallen lassen. Metal Fatigue fügt dem althergebrachten Spielprinzip eine entscheidende Variante hinzu. Zum ersten Mal kämpfen Sie nicht nur auf Planeten-Oberflächen, sondern auch im Untergrund und in Schwindel erregender Höhe. In einer fernen Zukunft werden die Geschicke der Menschheit von drei allmächtigen Konzernen bestimmt: Die Brüder Angelus stehen als Kampf-Piloten in den Diensten der Rimtech-Cooperation und kommen während einer Aufklärungs-Mission mit außerirdischer Technologie in Kontakt. Nachdem sie sich nicht einigen können, was sie mit den neuen Waffen tun sollen, trennen sie sich im Streit. Jonus schließt sich dem Neuropa-Konzern an, Stefan wird von Milagro rekrutiert, während Diego Rimtech treu bleibt. Folgerichtig spielen Sie den Krieg der Konzerne aus der Sicht der drei Hauptakteure. Die Geschichte jedes einzelnen Bruders wird in einer eigenen Kampagne erzählt. Die wichtigsten Waffensysteme in der Welt von Metal Fatigue sind die Combots. Diese riesigen Kampfmaschinen, eine Art Keuzung zwischen den Robotern aus japanischen Manga-Comics und Battletech-Maschinen, sind modular aufgebaut und können vom Spieler aus verschiedenen Komponenten zusammengebastelt werden. Jede der drei Fraktionen verfügt über eigene Combot-Komponenten, die Sie im Kampf abtrennen, erobern und dann in Ihrer Forschungseinrichtung analysieren lassen können. Da Sie Ihren Gegnern mit deren eigenen Waffen schwerere Schäden zufügen können, als mit Ihren eigenen, ist das Stehlen fremder Technik Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Karriere. Was Metal Fatigue jedoch grundlegend von anderen Vertretern des Echtzeitgenres unterscheidet, ist die Tatsasche, dass das Spiel nicht nur auf den Planetenoberflächen stattfindet. Je nach Landschaft stehen auch der Untergrund und im Orbit schwebende Asteroiden zur Besiedlung bereit. Jede der Ebenen funktioniert nach eigenen Regeln und unterliegt speziellen Beschränkungen. So können Sie beispielsweise mit Sonnenkollektoren im Orbit eine nie versiegende Energiequelle anzapfen. Allerdings sind die Asteroiden gerade in späteren Levels sehr schwer zu verteidigen. Umgekehrt bietet der Untergrund nur sehr wenige Rohstoffe, ist aber ein relativ sicherer Ort zum Basisbau, da die mächtigen Combots sich hier nicht bewegen können. Zudem können Sie sich unterirdisch prima an die feindliche Basis heranschleichen. Metal Fatigue nutzt 3D-Technik zur Darstellung der Landschaften und Fahrzeuge. In der von uns angespielten Version sorgte dieser Umstand noch für reichlich Verwirrung bei den kämpfenden Einheiten. So passierte es immer wieder, dass ein Fahrzeug einen Gegner hinter einem Hügel erspäht, das Feuer eröffnet, dabei aber lediglich die Landschaft vor sich beharkt, anstatt über den Berg hinweg zu feuern. Ansonsten jedoch gibt die Künstliche Intelligenz schon jetzt keinen Anlass zur Klage: Die Einheiten finden stets den besten Weg zum Zielpunkt und die Computergegner gehen taktisch gewitzt gegen den menschlichen Kontrahenten vor.
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