Ein Verbrechen, das Potenzial des Titels nur im ersten Spieldrittel auszuschöpfen.
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True Crime: New York City wirkt wie ein Kinofilm, dem im Laufe der Dreharbeiten die Kohle ausgegangen ist. Der Anfang ist schlichtweg genial, fesselnd, actionreich - herrlich unterhaltend. Der Mittelteil offenbart schon einige Schwächen und Langweiler, wohingegen das Ende zunehmend frustriert. Die Story ist für ein Computerspiel mehr als ordentlich, aber auch relativ knapp: Wer die kurzweiligen Nebenmissionen außer Acht lässt, hat den Storymodus an einem Nachmittag durch. Die Auswahl an Autos, Waffen und Nahkampftechniken ist beeindruckend, aber gerade die Anwendung letzterer ist aufgrund der teils wirren Kameraführung unfreiwillig schwierig. Hinzu kommen selbst auf High-End-Systemen unschöne Ruckler und Clipping-Fehler, die True Crime: New York City unterm Strich nur einen Platz im Genre-Mittelfeld einbringen. Vom Potenzial her wäre weit mehr drin gewesen - schade.
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