Saturn Winterkatalog 2009/2010
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10.05.2006 11:56 Uhr
Al Lowe, Altmeister der humorigen Adventures und Erfinder der Leisure-Suit-Larry-Serie, kehrt zurück: Das voraussichtlich 2007 erscheinende Sam Suede: Undercover Exposure soll Rätsel-, Schleich- und Action-Elemente mit Lowes "unvergleichlichem Sinn für Humor" verknüpfen, heißt es in der Ankündigung. Das Spiel sei kein typisches Adventure, sondern falle in ein neues Genre, das Lowe und sein Partner Ken Wgrzyn "Action Comedy" nennen. Al Lowe kommentiert: "Ich wollte schon immer ein Spiel über einen ganz gewöhnlichen Mann spielen, der in ungewöhnliche Umstände gerät und von hübschen Frauen umgeben ist - Sam Suede ist dieses Spiel." Bei einem Urlaubsaufenthalt kommt der Titelheld einem Geheimnis auf die Spur und wird zum Hobby-Detektiv.
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Das Spiel sei kein typisches Adventure, sondern falle in ein neues Genre, das Lowe und sein Partner Ken Wgrzyn "Action Comedy" nennen. Mir wäre ein klassisches Adventure lieber. Das ganze hört sich wieder ... sagen wir mal, sehr kommerziell an. Irgendwie so innovativ wie der letzte Larry-Teil. Jaja.. er hat nix mit dem Part am Hut. Trotzdem bin ich sehr skeptisch, wenn von "neuen Genres" die Rede ist.
Genau, wenn es nicht Al Lowe wäre, der dahinter stünde, klingt "Action Comedy" irgendwie nach einer Mischung aus "Singles", LSL7 und LSL:McL, mit Betonung auf in schlüpfrigen Kontext eingebaute Minispielchen. Wobei ich gegen ein paar eingebaute Schieberätsel (no pun intended) à la Baphomet's Fluch 3 nichts hätte. Aber das geht ja nicht vielen so
Das Spiel sei kein typisches Adventure, sondern falle in ein neues Genre, das Lowe und sein Partner Ken Wgrzyn "Action Comedy" nennen. Mir wäre ein klassisches Adventure lieber. Das ganze hört sich wieder ... sagen wir mal, sehr kommerziell an. Irgendwie so innovativ wie der letzte Larry-Teil. Jaja.. er hat nix mit dem Part am Hut. Trotzdem bin ich sehr skeptisch, wenn von "neuen Genres" die Rede ist.
Al Lowe ist cool! Freue mich, dass er back in business ist!
Das ist doch mal eine sehr schöne Nachricht, dass Al Lowe zurück ist Auch hört sich das Spielprojekt wirklich sehr gut an, da könnte wirklich mal wieder was gutes, neues und auch witziges auf uns zukommen.
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Name
Sam Suede: Undercover Exposure
Genre
Action-Adventure
Webseite
keine Angabe
Hersteller
IBase Entertainment
Anbieter
keine Angabe
VÖ-Termin
2007 - zu diesem Produkt einen Lesertest schreiben!
Preis
nicht bekannt
Plattformen:
weitere Produktinfos
News - 10.07 Uhr - Sonntag 14.05.2006
Abenteuerlich: Gothic 3, Gilde 2, Spellforce-2-Add-on, Hellgate: London
Auf diesen Titel wartet scheinbar halb Deutschland: Gothic 3 war auf der E3 in (fast) all seiner Pracht spielbar. Und auch wenn niemand wirklich daran gezweifelt hätte, hier nochmal die Ansage: Es wird wohl ein absolut würdiger Nachfolger. Die neue Grafik-Engine bietet zwar alles von scharfen Texturen und aufwändigen Lichteffekten über riesige Weitsicht und geschmeidige Animationen, jedoch bleibt der generelle Look und das Feeling eines Gothic vollständig erhalten. In der Demo stiefelte unser (nun langhaariger) Held einen Hügel hinauf in ein Dorf, in dem Menschen als Sklaven unter der Knechtschaft der Orks schuften müssen. Dialoge und Handel sind zum Teil implementiert, NPCs gehen wie gewohnt ihren Tagesabläufen nach und reagieren auf den Spieler - Piranha Bytes hat für die E3 nochmal richtig Gas gegeben, um eine ordentliche Demo auf die Beine zu stellen. Das Kampfsystem ist jetzt etwas direkter und intuitiver, Angriffskombinationen, Abwehr und Ausweichen werden mit der Maus gesteuert. So scheint deutlich mehr Taktik in die Kämpfe einzufließen. Jowood gibt auf unsere Nachfrage übrigens zu: "Gothic 2 - Die Nacht des Raben war, obwohl für Profis entwicklet, wirklich eine Spur zu hart. Der Schwierigkeitsgrad von Gothic 3 soll deshalb etwas niedriger und fairer ausfallen. Die Gilde 2 überrascht mit richtig schicker Grafik und ausgeprägten Sims- und Rollenspielelementen. Zwar gibt es immer noch das Wirtschafts- und Politiksystem aus dem Vorgänger, jedoch geht der zweite Teil einen Schritt weiter: Vor Spielbeginn bastelt man sich wie einem RPG seinen Avatar zurecht, beim Aussehen der Spielfigur gibt es vielfältige Variationsmöglichkeiten. Danach blickt man auf eine wunderschön modellierte kleine Stadt, in der NPCs ihrem Tagewerk nachgehen. Fast wie in Die Sims quatschen wir eine dahergelaufene Frau an und beginnen eifrig das Flirten - wer für Nachwuchs sorgt, der hat bald einen kleinen Familienbetrieb am Laufen. Dragon Storm, das Add-on zu Spellforce 2, haben wir leider noch nicht spielen können, daher hier nur die groben Fakten: Eine neue Einzelspielerkampagne, die an das Hauptprogramm anknüpft, soll über 30 Stunden Spielspaß auf 11 neuen Karten bringen. Die Shaikan (zur Erinnerung: Ein Menschengeschlecht in Blutsbruderschaft mit Drachen) stellen eine neue Fraktion, außerdem bekommen Helden einen neuen Fertigkeitenbaum mit Shaikan-Talenten spendiert. Ansonsten gibt es das, was man von einem Add-on erwarten darf: Mehr Bosse, mehr Items, mehr Zauber. Erscheinen soll das gute Stück noch im vierten Quartal dieses Jahres. Ein weiterer interessanter Titel, der über Jowood vertrieben wird: Episodes of War (vorläufiger Name), ein Militär-Shooter in drei Teilen. Der Clou: Eine spannende Storyline soll durch die drei Spiele führen, während man sich von einem unerfahrenen Söldner zum hochdekorierten Vollprofi mausert. So kann man beispielsweise im zweiten Spiel Fahrzeuge lenken, die einem im ersten Teil noch verwehrt blieben. In der dritten Episode soll man dann, als erfahrener Kommandant, sogar seine Kameraden befehligen können. So bietet jeder Teil neue Gameplay-Elemente und Features, die den Kauf aller drei Spiele rechtfertigen sollen. Die Landschaft ist weitläufig, fast riesig und angeblich frei erkundbar, außerdem darf man seine Fahrzeuge frei nach dem Motto "Pimp my Tank" umdekorieren und aufmotzen. Klingt alles sehr interessant, auch die Grafik schaut auf den Screenshots nicht übel aus. Ob's wirklich was wird, erfahren wir allerdings nicht vor März 2007, wenn der erste Teil erscheint. Der krönende Abschluss Am Stand von Namco sind auch die Flagship Studios untergekommen, dort schaue ich mir hinter verschlossenen Türen das Action-Rollenspiel Hellgate: London an. Und was soll ich sagen - für mich ganz klar einer der besten PC-Titel dieser E3. Einfach alles an diesem Spiel schreit "Spiel mich!", so wie es einst Diablo 2 in seinen besten Zeiten tat. Kein Wunder, bei den Flagship Studios sind viele ehemalige Mitarbeiter von Blizzard North, dem Team hinter Diablo, untergekommen. Die Demo zeigt den Cabalist, eine neue Charakterklasse, die sich mittels dämonischer Magie die Monsterhorden vom Leib hält. Am Interface hat sich nochmal eine Menge getan, per Schnelltastenzugriff kann man sich so beispielsweise verschiedene Sets an Gegenständen, Zaubern und Waffen zurechtlegen, um in bestimmten Situationen schneller reagieren zu können. Die Mehrspielerkomponente von Hellgate: London ist ein Thema für sich: In Städten, sogenannten Hubs, treffen sich die Spieler ähnlich wie in Guild Wars, um zu handeln und Gruppen zu bilden, dann geht's durch ein Portal hinaus in einen instanzierten Bereich. Diese Gebiete werden wie schon in Diablo 2 per Zufallsgenerator aus vielen kleinen Bausteinen zusammengesetzt, kein Level gleicht daher dem anderen. Außerdem gibt es noch spezielle Zonen, die einen bestimmten Ort wie etwa die Tower Bridge enthalten und nur teilweise zufallsgeneriert werden. Es sind auch PvP-Inhalte geplant, insgesamt wirkt Hellgate: London fast schon wie ein ausgewachsenes MMO. Deshalb denkt man bei Flaghsip derzeit auch über monatliche Gebühren für den Mehrspielermodus nach - entschlossen ist jedoch noch nichts! Ganz wichtig: Hellgate: London ist natürlich ein vollwertiges Singleplayer-Spiel, so wie Diablo 2 auch. Und dafür werden sowieso keine Gebühren anfallen. Bei Nintendo reingeschnuppert Abschließend, möchte ich mal für Sie über den Tellerrand schauen, denn ich habe mich erfolgreich auf den Nintendo-Stand geschlichen, um mir den neuen Wii (sprich: Weeeeeeee) anzusehen. Gott sei Dank musste ich nicht anstehen - die Warteschlange führte bereits um kurz nach 9 Uhr morgens einmal um den kompletten Stand herum, das hätte mir schon etwas zu lange gedauert. Dutzende Konsolen und eine Menge frischer Titel standen zum Anspielen bereit, jedoch sollte man aufgrund der Besuchermassen für jedes Spiel eine halbe bis volle Stunde Wartezeit einplanen. Ächz. Im Vorbeigehen schaue ich mir ein witziges Dirigenten-Spiel an, bei dem man ein komplettes Orchester führen muss. Der innovative Wii-Controller, optisch einer Fernbedienung nicht unähnlich, wird tatsächlich wie ein Dirigentenstab geschwungen, hier hat man nicht zuviel versprochen: Einer der Messebesucher steigert sich beim Spielen richtig rein, gestikuliert und wedelt, als wenn es kein Morgen gäbe. Auch beim Schlagzeug trommeln oder Angeln hält Nintendo Wort, das Spielgefühl ist tatsächlich neu und unverbraucht. Technisch merkt man sofort, dass der Wii es gar nicht erst versucht, mit der Xbox360 oder gar PS3 aufzunehmen: Die Grafik der gezeigten Titel - darunter ein neues Mario-Spiel - ist durchgängig gut, aber zu keinem Zeitpukt wirklich mehr als das. Sehr gut entwickelt sich das neue Zelda - Twighlight Princess, welches sowohl für den Wii als auch für Gamecube erscheint. Ich teste zwei weitere Titel: Red Steel, ein Ego-Shooter von Ubisoft sowie natürlich Metroid Prime 3: Corruption. In Ersterem geht es mit Schwert und Uzi gegen die Unterwelt Japans. Der Controller wird einfach auf den Fernseher gerichtet, das Fadenkreuz folgt überraschend präzise. Nach ein paar (Schreck-)Sekunden hat man sich an die Steuerung gewöhnt, dann marschiert man relativ zügig durch die Gassen, ballert, zoomt, geht in Deckung und macht eben das, was man in Ego-Shootern so tut. Cool: Bei einem Schwertkampf muss man den rechten Controller schnell in die richtige Richtung bewegen, um einen Hieb auszuführen, während der linke Controller für sämtliche Block-Techniken zuständig ist. Im Prinzip steht man vor dem TV-Gerät und bewegt beide Hände im richtigen Moment respektive in die richtige Richtung. Schaut anfangs etwas affig aus, funktioniert aber klasse. Metroid ist seit jeher mein persönlicher Augenstern unter den Konsolenspielen, auf Teil 3 der Metroid Prime-Reihe freue ich mich daher ganz besonders. Nach über einer Stunde des Wartens bekomme ich etwa 5 Minuten Spielzeit eingeräumt, eine lächerliche Zahl - immerhin will auch hier die Steuerung erlernt sein. Trotz technischer Einschränkungen schaut das Spiel erwartungsgemäß super aus, die Steuerung funkioniert prächtig. Sehr cool: Geht man an einen ventilähnlichen Schalter und drückt die Aktionstaste, kommt die Hand von Heldin Samus in's Bild und langt nach dem Griff. Nun bewegt man den Controller zu sich hin um das Ventil herauszuziehen - anschließend wird der Controller gedreht und wieder zum Bildschirm hinbewegt, die Hand im Spiel folgt den Bewegungen. So legt man stilvoll Schalter um! Mein Eindruck: Der Wii bietet derzeit zwar keine echten Überraschung mehr (wir wussten ja, was uns erwartet!), doch immerhin hat Nintendo Wort gehalten und seine Versprechungen wahr gemacht. Der Controller funktioniert, das Gerät ist klein und stilvoll, der Download-Service alter Nintendo-Klassiker in trockenen Tüchern. Hut ab dafür.
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