Was ist ein strategisches Sammelkartenspiel?
Luxusautos, Basketballspieler, Fußballstars - Motivkarten mit Abbildungen von Sportlern oder Rennwagen sind, was man gemeinhin unter "Sammelkarten" versteht. Im Mittelpunkt stehen die Huldigung des persönlichen Lieblingsstars und die natürliche Sammel- und Tauschleidenschaft. Doch seit 1993 ist das nicht die einzige Komponente: Der Verlag Wizards of the Coast und Spielerfinder Richard Garfield mischten dem süchtig machenden und besonders in den USA beliebten Sammeln von Karten einen anspruchsvolle Strategiepart bei - Magic: The Gathering, bis heute das bekannteste Spiel seiner Art und mit klarer Ausrichtung auf Erwachsene, war geboren.
Garfield modifizierte das Grundprinzip der Sammelkarten: Karten mit häufigen, weniger häufigen und seltenen Motiven zu sammeln und zu tauschen, eingebettet in ein neuartiges, ausgetüfteltes Spielprinzip, das in seinen Anforderungen an geschicktes Taktieren und durchdachte Strategien in heutigen Spielerkreisen häufig mit Schach verglichen wird. Der Spielablauf ist schnell erklärt: Zwei Spieler stehen sich in einem fantastischen Duell gegenüber. Jeder Spieler verfügt zunächst über 20 Punkte. In Form von individuell zusammengestellten Sammelkarten, so genannten "Decks", rüsten sich die Kontrahenten mit Zaubersprüchen, magischen Utensilien und einer Armee von Kreaturen, um das Kräftemessen gegeneinander aufzunehmen. Derjenige, der zuerst keine Punkte mehr hat, verliert. Mit seinem neuen Spielkonzept traf Garfield den Nerv der Zeit: Bereits nach sechs Wochen war die erste Auflage von Magic: The Gathering ausverkauft.
Ein Spiel geht um die Welt
Die Erfolgsgeschichte Magic hält an: Mehrere Milliarden Magic-Karten in neun verschiedenen Sprachen sind weltweit im Umlauf, und es werden professionelle Turniere in der ganzen Welt ausgetragen. Da die Illustrationen und die Symbolik in allen Sprachen gleich ist, können Spieler aus der ganzen Welt ohne Probleme mit ihren persönlichen Decks in eigener Landesprache gegeneinander spielen. Allein in Deutschland wurden bisher mehrere Hundertmillionen Magic-Karten verkauft und 50.000 organisierte deutsche Turnierspieler treten Jahr für Jahr in über 3.500 bundesweiten Austragungsorten an. Hier ringen sie um die deutsche Meisterschaft und kämpfen für bessere Platzierungen in der Weltrangliste: Denn Wizards of the Cost gründete bereits 1993 die offizielle Spielervereinigung DCI. Hier werden, ähnlich der ATP-Liste beim Tennis, die Weltranglistenpunkte der Spieler registriert. In der DCI haben sich weltweit bislang etwa 600.000 Spieler zusammengeschlossen.
Zu den Highlights eines jeden Magic-Jahres gehören die fünf internationalen Pro-Tour Turniere. Die Großveranstaltung in Prag am ersten Mai-Wochenende können Sie gar live miterleben - nehmen Sie einfach an unerem Gewinnspiel teil und sichern Sie sich die Chance auf ein Ticket an die Donau. Den Abschluss des Turnierjahres bildet dann die Magic-WM, die dieses Jahr, nach 2000 und 2003, zum dritten Mal in Europa stattfindet. Austragungsort ist das Carrousel du Louvre in Paris, wo Duellanten um ein Gesamtpreisgeld von 400.000 US-Dollar streiten.

Sorry, ich verstehe manche Leute einfach nicht
Ich weiß, dass Magic nicht unbedingt etwas mit PC-Spiele zu tun hat. Ich spreche hier im allgemeinen
PCGames Online wird auch immer schlechter
PS ist MEINE Meinung - nicht aufregen :-$
Wenn die PC-Games immer schlechter wird, liegt das eher daran, dass ie ihren immensen Einfluss nicht geltend macht, Spiel-Abogebühren, ultrakurze Spielzeiten, unfertige Spiele etc. nicht abzubiegen.
Dort liegt das Versäumnis, ... nicht bei einer harmlosen Nebennews abseits vom Zeitschriften-Hauptthema.
PCGames Online wird auch immer schlechter
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