Wie weit sich schöne Screenshots vom realen Spielerlebnis unterscheidenkönnen, beweist Entwickler Digital Reality auf erschreckende Weise.

Dank der frei kipp-, dreh- und zoombaren Kamera lassen sich die Gefechte in War on Terror besonders schön anschauen. Dank der frei kipp-, dreh- und zoombaren Kamera lassen sich die Gefechte in War on Terror besonders schön anschauen. Chaos in der modernen Welt: Terroristen halten mit Anschlägen die westliche Zivilisation in Atem, China marschiert in Nordkorea ein und rund um den Pariser Eiffelturm bekämpfen sich militärische Einheiten auf das Bitterste. Was wie eine düstere Betrachtung unserer Zeit anmutet, dient als spannendes Hintergrundszenario in naher Zukunft für Deep Silvers neues Echtzeit-Strategiespiel War on Terror.

Gute Vorzeichen

Die Zutaten von War on Terror klingen erst mal ganz lecker. Ähnlich wie bei Command & Conquer Generäle steuern Sie im Verlauf von drei Kampagnen drei unterschiedliche Spielparteien: die World-Forces (vergleichbar mit der NATO), den terroristischen Orden und die chinesische Befreiungsarmee. Der Einheiten-Pool jeder Fraktion ist groß und es gibt Spezialfähigkeiten zuhauf.

Scharfschützen können beispielsweise getarnt die Levelkarten erkunden. Panzer lassen sich stabilisieren, sodass sie einen erhöhten Verteidigungswert besitzen. Dazu kommen Spezialeinheiten wie Minenleger, Chemie-Soldaten und Mechaniker - das mutet alles recht viel versprechend an. Auch gibt es Helden wie den World-Forces-Commander Carrington, der Fahrzeuge und ganze Gebäude in die Luft sprengen kann.

Die Fahrzeugmodelle sehen super aus. Da wabert heiße Abgasluft umher und Details bis zur kleinsten Schraube sind an jedem Fahrzeug klar erkennbar. Ein wenig stört es allerdings, dass die transparenten Cockpits immer leer bleiben, selbst wenn ein Transporthubschrauber mit Einheiten voll besetzt ist. Auch die übrigen Effekte sind nicht von schlechten Eltern. Spiegelungen im Wasser und recht weiche Schatten erzeugen ein ansprechendes Ambiente in den sehr detailliert gestalteten Karten.

Richtig gut gelungen ist das Missionsdesign in den Kampagnen. In fast jedem Level kommt es zu spannenden Wendungen in Form von neuen optionalen und auch versteckten Missionszielen. Wer solche Ziele erfüllt, erhält Belohnungen in Form von Missionspunkten. Mit diesen Punkten kaufen Sie Einheiten an fest definierten Flaggenpunkten, die auf den Karten verteilt sind.

Dieses System bringt eine feine Taktik-Komponente ins Spiel, denn Sie sollten schon genau überlegen, welche zusätzlichen Einheiten Sie in die laufenden Mission bringen möchten. Motivierend ist das Erfahrungssystem: Wer auf seine Untergebenen aufpasst und die Verluste in Grenzen hält, darf sich über erhöhte Ränge seiner Einheiten freuen, sprich, sie bekommen verbesserte Kampfwerte.

Bevor Sie in die Schlacht ziehen, stellen Sie sich, wie bei Codename: Panzers, Ihre Wunscharmee zusammen. Damit lässt sich jede Mission auf unterschiedliche Weise angehen: Wollen Sie lieber verdeckt mit Scharfschützen oder einem großen Panzerverband ins Feld ziehen? Die Entscheidung liegt ganz bei Ihnen. Das Briefing enthält Hinweise auf mögliche Gegner, sodass Sie sich daran schon mal orientieren können.

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    • Kommentare (1)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Egoshooter3000 NPC
        das spiel is dum altar man kommt noch nich ma in die erste kapangen mission is doch scheiße
      • Von Egoshooter3000 NPC
        das spiel is dum altar man kommt noch nich ma in die erste kapangen mission is doch scheiße
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