Tomb Raider Legend im Test

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Bei den kurzen selbstlaufenden Action-Sequenzen drücken Sie lediglich die eingeblendeten Tasten (weißer Pfeil), um unbeschadet weiterzukommen.
Quelle: PC Games

Angel of Darkness war kein großer Fortschritt für die Archäologin Lara Croft. Im neuen Abenteuer Legend will man es besser machen und beauftragte statt Core Design die Legacy-Of-Kain-Entwickler Crystal Dynamics. Ob es besser geworden ist, verraten wir euch in unserem Test!

Sie denken, Lara sollte nach einer Dekade endlich in Rente gehen? Keine Chance! Die weltberühmte Archäologin turnt elegant wie zu ihren besten Zeiten.

Bei den kurzen selbstlaufenden Action-Sequenzen drücken Sie lediglich die eingeblendeten Tasten (weißer Pfeil), um unbeschadet weiterzukommen. Quelle: PC Games Bei den kurzen selbstlaufenden Action-Sequenzen drücken Sie lediglich die eingeblendeten Tasten (weißer Pfeil), um unbeschadet weiterzukommen. Ein bekannter Name macht noch lange kein gutes Spiel. Dieser hinlänglich bekannten Tatsache musste sich Core mit dem durchwachsenen Vorgänger Angel of Darkness stellen, bei dem sich selbst einigen eingefleischten Lara-Fans die Nackenhaare aufstellten. Anstelle der angedachten Trilogie in kurzer Folge traten dann doch erst mal drei Jahre harte Arbeit.

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Um der Serie neue Impulse zu verleihen, ging der Nachfolger statt an die Programmierer der Urfassung, Core Design, an Crystal Dynamics (Project: Snowblind, Legacy of Kain: Defiance). Zusammen mit Tomb Raider-Erfinder Toby Gard liefert das Studio ein bravouröses Werk ab. Schon vor dem Test bildeten sich bei der Präsentation in unserer Redaktion gebannte Menschentrauben. Nach wenigen Minuten allgemeines Aufatmen: Lara ist zurück - und wie!

Ganz wie zu Hause

Gewagte Kletterpartien wie hier in Westafrika gehören zum Standardrepertoire von Miss Croft. Die Animationen sind sehr gelungen. Quelle: PC Games Gewagte Kletterpartien wie hier in Westafrika gehören zum Standardrepertoire von Miss Croft. Die Animationen sind sehr gelungen. Die ersten Kunststückchen in den Felshängen Boliviens fühlen sich gleich vertraut an und gehen wie erwartet per Gamepad leichter von der Hand als mit Maus und Tastatur. Frau Croft agiert anmutig, zeigt neue Bewegungsvarianten, die Haare wehen im Wind, Wasser perlt von ihrer Haut und die Schwerkraft - nun, die verdeutlicht die Physikberechnung. Der Bildaufbau ist auch auf Mittelklasserechnern trotz ordentlicher Qualität flott, allerdings wirken ein paar großflächige Texturen grob.

Verblasste Erinnerungen

In ihrem jüngsten Abenteuer stöbert Lara nicht nur in der Geschichte längst verblichener Fremder. Auf der Suche nach einem besonderen Artefakt stolpert sie über die eigenen Wurzeln und stößt auf ein Mysterium, dem schon ihre Eltern auf der Spur waren. Exemplarisch schlagen Sie sich als junge Lara durch alte peruanische Ruinen und erleben grausige Ereignisse, bei denen mehrere der damaligen Expeditionsgefährten ihr Leben ließen. In der Gegenwart kehren Sie dorthin zurück, um der Sache endlich auf den Grund zu gehen. Die sieben Levels unterteilen sich in mehrere Kapitel und wurden mit anschaulichen Zwischensequenzen angereichert.

Was soll ich tun?

Lara heizt den Feinden mit dem Gewehr (oder ihren zwei Pistolen) ein. Quelle: PC Games Lara heizt den Feinden mit dem Gewehr (oder ihren zwei Pistolen) ein. Das Verhältnis zwischen Rätseln und Klettereinlagen ist recht ausgewogen. Die Aufgaben sind vielfältig und nie eintönig: Mit einer Wippe schleudern Sie Kisten auf ein Plateau, rollen Kugeln auf Schalter, überlisten tödliche Fallen, bringen antike Maschinerien wieder in Gang und vieles mehr. Falls Sie nicht mehr weiter wissen, setzt Lara ein Spezialsichtgerät auf.

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