Mehr Strecken, mehr Autos, mehr Beulen: Der neue Teil von Codemasters Erfolgsserie zeigt sich von der Schokoladenseite. Und es gibt noch mehr zu entdecken!
Die beliebte DTM-Reihe erblickte im März 2003 das Licht der Welt. DTM Race Driver überzeugte die Rennspielfans mit der für das Genre neuartigen Hintergrundgeschichte und einer riesigen Vielfalt an Fahrzeugklassen. Die Story führte den Spieler elegant von Rennen zu Rennen und unterhielt durch kleine Skandälchen.
Einziges Manko: Hauptdarsteller und Trantüte Ryan McKane entsprach nicht gerade dem Idealbild eines Rennfahrers. Dehalb setzten die Entwickler den Kerl glatt vor die Tür und man entschied sich, die Rahmenhandlung von DTM 2 aus der Ego-Perspektive zu präsentieren. Daran halten die Entwickler zum Glück auch im dritten Teil fest und Ryan verweilt im Pixelnirwana. Gut so!
Mach mich fertig
Obwohl die Version noch nicht zu 100 Prozent final ist, herrschte im Sportressort helle Aufregung, als das ersehnte Päckchen in der Redaktion ankam. Laut Aussagen von Codemasters Presseabteilung arbeiten die Entwickler noch emsig an der Hintergrundgeschichte und am Feintuning. Deshalb können wir noch keine genaue Aussage zum Inhalt der Handlung abgeben.
Sicher ist bis jetzt Folgendes: Ihr neuer Trainer ist ein alter Hase und hört auf den Namen Rick. Sie lernen den Veteranen gleich zu Beginn Ihrer Karriere kennen. In dem uns vorliegenden fast fertigen Exemplar übernimmt der Haudegen lediglich die Moderatorfunktion und stellt die anstehende Rennklasse vor. Von einer zusammenhängenden Geschichte konnten wir aber noch nichts entdecken.
Dennoch sind die Tipps des Motorsport-Gurus durchaus brauchbar, vor allem, wenn es um ausgefallene Fahrzeuge wie die Strand-Buggies oder die Monster-Trucks geht. Überhaupt dürfen Sie sich bei DTM Race Driver 3 wieder auf etliche Überraschungen gefasst machen. Mit 100 Strecken und über 50 originalgetreu nachgebildeten Rennflitzern besticht DTM 3 mit einem riesigen Umfang.
Dabei ist hervorzuheben, dass sich jede Klasse anders spielt und sich sowohl in der Fahrphysik als auch von der Steuerung her deutlich von den anderen unterscheidet. Das übersät den Titel mit Herausforderungen und sorgt für unglaublich viel Abwechslung. Um sich an das knallharte Renngeschäft heranzutasten, empfehlen wir den Welttournee-Modus. Hier stehen Ihnen zu Beginn lediglich der harmlose Autosport-Clio-Cup und die Global-GT-Lights-Klasse zur Verfügung.
Beide Serie eignen sich wegen der gemäßigten Fahreigenschaften bestens für Anfänger. Mit der Zeit steigen Ansprüche und PS-Zahlen deutlich an. So halten Sie beispielsweise in den Formula Ford-Veranstaltungen ein kraftstrotzendes Federgewicht unter Kontrolle, das bei einer einzigen Kollision auseinander fällt. Das genaue Gegenteil finden Sie in der LKW-Klasse, in der die Fahrzeuge nahezu unzerstörbar sind, dafür aber auch äußerst träge reagieren. Es genügt, eine Konkurrenz zu gewinnen, um die nächste Stufe freizuschalten. Hiervon gibt es stolze 32 - als Finale wartet die Williams-F1-Klasse auf Sie!
Große Schadenfreude
Wie von der Serie gewohnt, hinterlassen Unfälle deutliche Verschleißspuren. Die Beulen entstehen genau am Ort des Aufpralls und fallen optisch von Mal zu Mal anders aus. Ganz ruppige Fahrer verabschieden sich häufig gänzlich von dem ein oder anderen Fahrzeugteil. Und es kann sogar passieren, dass Sie nach einem einzigen heftigen Zusammenstoß mit Totalschaden ausscheiden. Um das zu vermeiden, sind die wichtigsten Teile Ihres Wagens (wie Motor, Getriebe, Lenkung, Aufhängung) als Symbole rechts unten auf dem Bildschirm dargestellt.
Sobald sich eine Anzeige rot färbt, ist es an der Zeit, der Boxencrew einen Besuch abzustatten, denn kaputte Teile wirken sich direkt auf die Fahreigenschaften der Boliden aus. Aber auch vermeintlich harmlose Karosserieschäden ziehen schwerwiegende Folgen nach sich: Ausgeprägte Beulen verschlechtern die Aerodynamik und die Bodenhaftung, wodurch Sie eine niedrigere Endgeschwindigkeit beziehungsweise eine übersensible Steuerung in Kauf nehmen müssen. Das fertige DTM 3 können Sie natürlich auch mit Ihren Freunden genießen. Einen ausführlichen Mehrspielertest legen wir bald nach.
Die Codemasters haben es mal wieder geschafft: DTM Race Driver 3 meistert den Spagat zwischen Arcade und Simulation mustergültig. Das Fahrgefühl ist mit allen Autos ein Traum. Wer mit der Karriere begonnen hat, legt das Lenkrad nicht mehr zur Seite, bevor die Williams-F1-Klasse erreicht ist.
Zitat: (Original von ArcticWolf am 04.02.2006 19:55)
Zitat: (Original von ich98 am 03.02.2006 17:02)
üben, tu ich bei jedem Spiel, trotzdem frustriert ein extremer Simulationsmodus ziemlich
muhahaha, ich lach mich kaputt: zocke GTR ziemlich viel, es macht sowas von Laune mit 20 Leuten ...
Ja, das muß ich auch sagen, ich steh auch mehr auf realistische Fahrphysik wie z.B. bei f1 2002, hoffentlich kommt da bald die neue Version.
Zur DTM-Serie muß man allerdings auch sagen, daß es eben eine gute Mischung zwischen Arcade und Simulation darstellt und im pro-Modus macht es mit Lenkrad auch einen Heidenspaß.
Und wenn man wirklich einen totalen Abflug hinlegt, dann hat man normalerweise auch bei diesem Game keine Siegchancen, solange die anderen nicht auch Riesenfehler machen.
Achja: Natürlich ist es schon eine totale Umstellung, wenn man von NFS auf GTR/GPL umsteigt..bei dem einen Spiel drückste n Knopf und bisdt auf 300, ballerst gegen die Leitplanke um die Kurve schneller zu nehmen und beim anderen drückste das Pedal durch und hast nen Kreis gedreht....und falls man dazu kommt den "Leitplankentrick" anzuwenden ists Rennen meist vorbei.
Stimmt. Von DTM2 auf NFS Titel umgestiegen, da legt man erstmal das Lenkrad zur Seite. Habe aber das DTM3-Demo ausreichend mit Lenkrad gezockt, den 2. Teil wieder heraus gekrammt, yeah.
Für DTM3 habe ich mir extra DSL besorgt und bin gespannt auf die Onlinerennen.
üben, tu ich bei jedem Spiel, trotzdem frustriert ein extremer Simulationsmodus ziemlich
muhahaha, ich lach mich kaputt: zocke GTR ziemlich viel, es macht sowas von Laune mit 20 Leuten auf ner Strecke wie z.B. Spa zu fahren, das ist so spannend !
Das Gefühl, bei nem Abflug quasie das ganze Rennen event. in den Sand zu setzen gibts bei NFS doch überhaupt nicht, deshalb find ich das ziemlich reizlos. Wenn einer die ganze Zeit hinter dir fährt, bei auf der letzten Rille und man um die Position kämpft.....hargh..muss gleich schn wieder fahren so viel Laune macht das.
Traktionskontrolle und son Firlefanz gibts zwar auch bei GTR, ist zum Glück auf den meisten Server aber deaktiviert, wenn man das Pedal einfach durchdrücken kann (ohne die Gefahr eines Drehers) ists nur halb so spannend.
Achja: Natürlich ist es schon eine totale Umstellung, wenn man von NFS auf GTR/GPL umsteigt..bei dem einen Spiel drückste n Knopf und bisdt auf 300, ballerst gegen die Leitplanke um die Kurve schneller zu nehmen und beim anderen drückste das Pedal durch und hast nen Kreis gedreht....und falls man dazu kommt den "Leitplankentrick" anzuwenden ists Rennen meist vorbei.
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