Interview mit Reality Pump

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Interview mit Reality Pump Mirek Dymek, Technischer Direktor von Entwickler Reality Pump, spricht im PC-Games-Interview zu Two Worlds unter anderem über den Umstieg von Earth 2160 auf die neue Fantasy-Welt, die Rolle des Protagonisten und das Kampfsystem.

PC Games: Während der letzten Jahre wart ihr intensiv mit dem SciFi-Universum der Earth-Reihe beschäftigt. Traten Schwierigkeiten bei der Umstellung zur mittelalterlichen Fantasy-Welt von Two Worlds auf?

Mirek Dymek: "Nein, wir hatten überhaupt keine Probleme damit, weil wir Fantasy mindestens genauso gerne mögen wie Science Fiction. Die Earth-Reihe mag zwar unser bekanntestes Werk sein, aber wir haben viele andere Titel im unserem Portfolio, die beweisen, dass unsere Interessen sich nicht nur auf einen Bereich oder ein Genre konzentrieren. Two Worlds ist ein logischer Schritt in unserer Studioentwicklung. Wir lieben Rollenspiele, sowohl am PC als auch in der klassischen Form mit Papier und Stift. Entsprechend diskutieren und analysieren wir jeden neuen Titel, der auf den Markt kommt. Wir kennen uns in diesem Markt sehr gut aus. Außerdem ist es auch für uns ein großes Vergnügen, einmal die eher öden Landschaften der Planeten im All für eine Weile gegen eine lebendige Fantasywelt einzutauschen. Schwerter, Magie, geheimnisvolle Wälder, dunkle Höhlensysteme, mystische Sümpfe und eine fantasievolle Geschichte: da schlagen unsere Herzen höher! Two Worlds ist bei unserem gesamten Team ein lange herbeigesehntes Projekt, und wir sind schon jetzt total in den Titel verliebt."

PC Games: Der Spieler schlüpft zum Start direkt in die Rolle eines erfahrenen Kämpfers anstatt bei Null anzufangen. Wir beeinflusst das den Spielablauf?

Mirek Dymek: "Bereits während eines sehr frühen Entwicklungsstadiums haben wir uns eine einfache Frage gestellt. Was ist interessanter? Ein charismatischer Held, der einen neuen Weg einschlägt und seine Persönlichkeit noch weiter ausformt? Oder ein unwichtiger Nobody, der zuerst einmal lernen muss sein Schwert zu führen, ehe er die erste Ratte erschlägt? Wir waren uns von Anfang an darüber im Klaren, dass Two Worlds die Geschichte eines echten Helden erzählen soll, der in einer gefährlichen Welt lebt und mit schwierigen Entscheidungen und anspruchsvollen Aufgaben konfrontiert wird. Was sollten wir also mit einem Greenhorn anfangen, wenn wir Geschichten über starke Persönlichkeiten und knallharte Kämpfe erzählen wollen. Das Ergebnis ist ein bereits erfahrener Kämpfer mit einer mysteriösen Vergangenheit und emotionalen Verflechtungen. Trotz alledem ist unser Held noch lange nicht so weit, um alle die bevorstehenden Gefahren und Aufgaben ohne weiteres zu bewältigen. Indem wir diesen Einstieg ins Spiel wählen, bleiben den Spielern mühsame und oft auch langweilige 'Mini-Quests' zu Beginn des Spiels erspart. Es warten von Anfang an anspruchsvolle Aufgaben und es gilt, ständig seine Fähigkeiten zu verbessern, um zu überleben."

PC Games: Wenn der Held in Grundzügen bereits existiert, wie sieht es mit der klassischen Charakterentwicklung aus?

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    • Kommentare (4)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Nerevarh Mitglied
        Also mir gefällt das Spiel goanit. Alein schon die Story is besch*****: Ein Kopfgeldjäger kommt mit seiner Familie in eine Stadt und die Familie wird kurzerhand abgemurkst, ganz doll.

        Dann ist mir etwas aufgefallen. Der Mensch von Reality Pump fragt: Kannst Du Dich an irgendein Rollenspiel erinnern, bei dem sich der Spieler aus verschiedenen Magieelementen seine eigenen Zaubersprüche kreieren kann?
        Ich antworte: "JA, IN MORROWIND!!!", aber der typ ignoriert mich einfach ;-) und fährt fort:Wir haben dieses Feature erstmals in ein Spiel eingebaut
        Das ist ja wie wir jetzt alle hoffentlich wissen FALSCH

        Zu den Rüstungen muss ich sagen, dass der Held darin aussieht, wie einer von diesen Kampfrobotern aus diversen japanischen Serien.
      • Von Nerevarh Mitglied
        Also mir gefällt das Spiel goanit. Alein schon die Story is besch*****: Ein Kopfgeldjäger kommt mit seiner Familie in eine Stadt und die Familie wird kurzerhand abgemurkst, ganz doll.

        Dann ist mir etwas aufgefallen. Der Mensch von Reality Pump fragt: Kannst Du Dich an irgendein Rollenspiel erinnern, bei dem sich der Spieler aus verschiedenen Magieelementen seine eigenen Zaubersprüche kreieren kann?
        Ich antworte: "JA, IN MORROWIND!!!", aber der typ ignoriert mich einfach ;-) und fährt fort:Wir haben dieses Feature erstmals in ein Spiel eingebaut
        Das ist ja wie wir jetzt alle hoffentlich wissen FALSCH

        Zu den Rüstungen muss ich sagen, dass der Held darin aussieht, wie einer von diesen Kampfrobotern aus diversen japanischen Serien.
      • Von dark-lord-1412 Anwärter/in
        Also ich muss sagen, --> bin hin und hergerissen <-- von Two Worlds.
        zudem, wie schon erwähnt, es nicht wie G3 oda Oblivien ( leider), einen MP besitzt. zumal es jetzt schon gut aus sieht ( fast so gut wie Obli./G3, dazu kommt ja noch es dauert noch( die entwicklung). das bedeutet ja, es wird, schließlich haben sie earth 2160 sehr ordentlich hinbekommen, wird es saumäßig gut=es brauch sich später wirklich nicht hinter Obili./G3 verstecken, zumal es ja auch mal was frisches bietet( blicke aber jetzt zurück auf KOTOR/Dungeon Lords....,nicht auf G3/Oblivi.

        ich liebe zwar RPG's, blos ich hoffe, das die spiele in einen gewissen zeitabstand rauskommen werden.
        weil 1. ich will ( andere sicherlich auch ) Oblivi,G3,TW,M&M-DarkMessiah, Helgate:London( ich glaub dat warnse gel) mit freude spielen. wenn die die auf nen naja haufen rausbringen, wirds bissle blöd. .....
        2. hat jetzt ichst mehr damit zutun, denn ich muss erstmal weg, werde dat später weiterschreiben ( zzoocckkeenn)
      • Von Konrad1985 Mitglied
        Zitat von JulchenArnie am 29.12.2005 23:47
        Habe ich das jetzt eigentlich richtig verstanden? Im SP hat man einen vordefinierten Helden, im MP dagegen, kann man sich seinen Helden selbst zusammenstellen ?! Interessantes Konzept, zumal G3 und Oblivion wohl keinen MP haben.
        glaube schon. ich denke, neben der grafik könnte der mehrspielermodus ein kaufgrund für viele gamer sein. ich war schon immer etwas gefrustet, wenn ich morrowind oder gothic nicht mit freunden über lan spielen könnte
      • Von JulchenArnie NPC
        Habe ich das jetzt eigentlich richtig verstanden? Im SP hat man einen vordefinierten Helden, im MP dagegen, kann man sich seinen Helden selbst zusammenstellen ?! Interessantes Konzept, zumal G3 und Oblivion wohl keinen MP haben.
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