Temporeicher Schauplatzwechsel
Quelle: Activision
Insgesamt zehn größere Missionen, jeweils aufgeteilt in mehrere Etappen, bilden die russische, britische und amerikanische Kampagne in Call of Duty 2. Jeder Feldzug ist eine Verkettung individueller Erlebnisse, die sich deutlich von denen der anderen Fraktionen unterscheiden. Mit hohem Tempo wechselt das Spiel Schauplätze, Aufgaben und Charaktere - diese ständig erneuerte Frische im Spielgefühl macht Call of Duty 2 so spannend.
Die Ziele variieren: In der russischen Kampagne schleichen Sie sich beispielsweise durch ein Abflussrohr in eine von Deutschen bewachte Fabrik; Posten schalten Sie versteckt mit dem Scharfschützengewehr aus. Das absolute Gegenteil dazu stellt die hektische Landung an der Steilküste bei Pointe du Hoc dar, die Eröffnung des amerikanischen Parts. Als Brite sind Sie Teil eines nächtlichen Angriffs in Tunesien und erkunden später für die Artillerie die Stellungen feindlicher Panzer aus einem Versteck.
Zusammengenommen ist Call of Duty 2 ziemlich kurz - wenn auch etwas länger als Teil 1 -, wobei die Spielzeit je nach Schwierigkeitsgrad deutlich variiert. Weniger starke KI-Soldaten erlauben dem Spieler, flott vorzurücken, dann sind alle Aufträge in gut zehn Stunden zu lösen. Wählt man dahingegen für einen anspruchsvolleren Modus, entfällt viel Zeit auf das behutsame Vortasten - das ist nicht weniger unterhaltsam als die schnellere Spielweise, sondern eher noch aufregender, und dauert wesentlich länger.

Oder ich war nur zu blöd es zu finden. :ugly:
Für mich ist CoD2 jedenfalls nicht den Vollpreis wert und daher hol ich's mir erst, wenn es das Spiel irgendwann mal billiger gibt.