Atmosphäre: Noch stärker als in Teil 1
Quelle: Activision
Die Atmosphäre ist unzweifelhaft die größte Stärke von Call of Duty 2 - das traf schon auf den Vorgänger zu. Doch wie schafft Infinity Ward, beim Spieler das Gefühl einer lebendigen, sich verändernden Umwelt zu erzeugen? Eine wichtige Rolle spielt die schiere Größe: Man kämpft an der Seite von Dutzenden Soldaten und sieht sich meist einer beklemmenden Übermacht von Feinden gegenüber - Szenen in denen man nur von zwei oder drei Teamkameraden umgeben ist und gegen wenige Gegner antritt, sind selten.
Dass die Entwickler das Kriterium "Masse" bei der Entwicklung der Engine berücksichtigt haben merkt man an der ausgezeichneten Performance in hektischen Situationen. Viele Partikeleffekte, etwa nach dem Einschlag eines Geschosses, verleihen der Landschaft eine echtere Optik.
Vorgegebene Ereignisse, so genannte Skripts, sind ein zweiter Faktor. Szenen, in denen ein deutscher Kampfpanzer unvermittelt in die Schlacht eingreift oder Artilleriegeschütze aus weiter Entfernung feuern und die eigene Gruppe zur panischen Flucht zwingen, lassen vor Konzentration und Anspannung den Atem stocken.
Wie bei allen Spielen, die mit Skripts arbeiten, hält sich der Überraschungswert beim erneuten Durchspielen jedoch in Grenzen, obwohl Call of Duty 2 sich dank offenerer Level und überarbeiteter KI insgesamt weniger gleichförmig spielt als der erste Teil. Für den Nachfolger, an dessen Entwicklung wir keinen Zweifel haben, wäre ein überwiegend KI-gestütztes System für Wendungen im Missionsverlauf wünschenswert.
Ein überwältigendes Erlebnis in den ersten Spielminuten von Call of Duty 2 ist der stimmungsvollen Soundkulisse zu verdanken. Gebrüllte Kommandos, angstvolle Schreie und witzige Sprüche von den Sie umgebenden Kameraden und Feinden dringen so authentisch und eindringlich wie in keinem anderen Spiel aus den Boxen. Jeder Soldat - Freund und Feind - hat eine eigene Stimme und ein Vokabular von durchschnittlich 750 Wörtern. Insgesamt umfassen die Sprachaufnahmen gut 20.000 Zeilen - diese Datenmenge übertrumpft das komplette Call of Duty 1.
Entscheidend für die Atmosphäre ist das Verhalten der computergelenkten Kämpfer auf beiden Seiten, zumal Sie keine Befehle geben, sondern darauf angewiesen sind, dass Kameraden selbständig vorrücken, in Deckung gehen und den Gegner unter Feuer nehmen. Mit dem Verhalten der eigenen und feindlichen Soldaten beschäftigen wir uns morgen auf PCGames.de.

Also ich haääte gern noch ein headset und ein lösungsbuch im lieferumfang gehabt. aber man kann ja nicht alles haben :-D
Habe seit 3 Tagen CoD2 und habe die russische und britische Kampagne durch - ich find's klasse. Die Atmosphäre ist dicht, die KI besser als im 1. Teil. Was mich etwas stört istd er Umstand, dass die Gegner manchmal die Nationen verwechseln: Wenn der Landser in Stalingrad von britischen Handgranaten redet, erstaunt das doch etwas, umsomehr wenn's in Tunesien die russischen sind. Aber egal. Mir machts viel Spaß ! Was will ich also mehr ?