Remake eines Amiga-Klassikers.

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Ein Überfall auf die Nachbarburg lohnt sich immer. Schnellklickern winkt ein Goldschatz. Ein Überfall auf die Nachbarburg lohnt sich immer. Schnellklickern winkt ein Goldschatz. Kaum ein Spieleveteran, dem der Name Cinemaware kein Glänzen in die Augen zaubert. Warum der Entwickler aus seligen Amiga-Tagen so populär war, ist aus heutiger Sicht schwer nachzuvollziehen. Glänzte Defender of the Crown im Original noch mit überragenden Grafiken, kann die Neuauflage auf diesen Bonus nicht mehr zählen. So offenbart sich, wie wenig Spiel sich in dem einstigen Blender verbirgt. Ähnlich wie im Brettspiel Risiko erobern Sie mit Ihren Armee Gebiete auf einer Landkarte des mittelalterlichen Britanniens. Die Gefechte sind bloße Zahlenschieberei; wer die meisten Truppen hat, gewinnt. Zwischen den Schlachten versuchen Sie sich an drei kleinen Geschicklichkeitsspielchen. So klicken Sie im Schwertgefecht um Gold und schöne Frauen hektisch auf ihren Gegner ein, versuchen beim Turnier Ihre Lanze auf den Schild des Opponenten auszurichten oder lassen beim Katapultschießen die Maustaste im richtigen Augenblick los. Selbst Nostalgikern macht das bestenfalls eine Stunde Spaß.

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Wertung zu Defender of the Crown (PC)

Wertung:

3.0 /10

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    • Kommentare (8)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von DarthTobi Spiele-Novize/Novizin
        Zitat
        Rüdiger Steidle sagt in seinem Test

        " ... Warum der Entwickler aus seligen Amiga-Tagen so populär war, ist aus heutiger Sicht schwer nachzuvollziehen."

        Nicht nur aus heutiger Sicht, Herr Steidle. Schon als "Defender of the Crown" damals für den Amiga veröffentlicht wurde, bekam das Spiel in der Happy Computer eine schlappe Wertung von 43 % verpasst und das Spiel wurde eher als Grafikdemo bezeichnet. Spielerisch war das Programm damals schon recht primitiv. Diesem Spiel aber in Zeiten von ach so komplexen Spielen wie Diablo, Autobahn Raser oder Dungeon Siege eine mangelnde Spieltiefe vorzuwerfen ist jedoch der Witz des Tages schlechthin.

        Cinemaware war auch in den darauffolgenden Spielen Garant für tolle Grafik und maues Spielprinzip, wobei Lords of the Rising Sun, Rocket Ranger und Wings löbliche Ausnahmen bilden, wenngleich auch diese Spiele nicht das Gelbe vom Ei waren.

        Trotz der kaum vorhandenen Spieltiefe, damals wie heute, macht(e) Defender of the Crown Spaß und ist für Nostalgiker sicherlich sehr interessant. Alle Cinemaware Titel hatten eine tolle Atmosphäre und obwohl keines der Spiele mit spielerischer Tiefe glänzte, hatten alle ihren besonderen Reiz und das macht sie auch heute noch interessant.

        Ich glaube mit seinem Test hat Herr Steidle klar über das Ziel hinausgeschossen, da es bei diesem Remake einzig und allein um die Befriedigung für Nostalgiker geht - und in diesem Punkt haben Cinemaware absolut ihr Bestes gegeben. Hier ging es um ein Remake des Spieleklassikers, was ihnen anscheinend sehr gut gelungen ist.

        Die Wertung hätte rein für Nostalgiker gelten sollen und dafür ist sie eindeutig zu niedrig. Ich denke aber, daß Herr Steidle wohl etwas zu jung ist, um bei der Bewertung des Programmes den Nostalgiewert mit einfliessen zu lassen, welcher ein nicht unmassgeblicher Faktor bei denjenigen sein wird, die sich das Programm kaufen werden.

        Um mit dem Schlußwort von Rüdiger Steidle meinen Kommentar abzuschließen:

        "Selbst Nostalgiker haben bestenfalls eine Stunde Spaß."

        Na und? Das war schon beim Amiga Original so - nach einer Stunde oder so hatte man das Programm nämlich durchgespielt. Trotzdem griff ich immer wieder zu dem Programm um mal schnell eine Runde zu spielen. Wenn man, trotzdem man es schnell durchgespielt hat, immer wieder auf ein Programm zurückkommt - ist es dann ein Langweiler? Wohl kaum. Ich ziehe noch immer eine Runde "Defender of the Crown" so manchem neuen Spiel vor, welches zum Durchspielen wesentlich mehr Zeit benötigt. Genau aus diesem Grund werde ich mir auch das Remake von Defender of the Crown kaufen - und ich werde Spaß damit haben!

        genau!!!
        ich habs mir gekauft und schon viermal durchgezockt!!!
        Hintereinander!!!!!
        Ich finds einfach nur Geil, zumal auch noch die Original C64, Amiga.... versionen auf die CD gebrannt wurden.
      • Von DarthTobi Spiele-Novize/Novizin
        Zitat
        Rüdiger Steidle sagt in seinem Test

        " ... Warum der Entwickler aus seligen Amiga-Tagen so populär war, ist aus heutiger Sicht schwer nachzuvollziehen."

        Nicht nur aus heutiger Sicht, Herr Steidle. Schon als "Defender of the Crown" damals für den Amiga veröffentlicht wurde, bekam das Spiel in der Happy Computer eine schlappe Wertung von 43 % verpasst und das Spiel wurde eher als Grafikdemo bezeichnet. Spielerisch war das Programm damals schon recht primitiv. Diesem Spiel aber in Zeiten von ach so komplexen Spielen wie Diablo, Autobahn Raser oder Dungeon Siege eine mangelnde Spieltiefe vorzuwerfen ist jedoch der Witz des Tages schlechthin.

        Cinemaware war auch in den darauffolgenden Spielen Garant für tolle Grafik und maues Spielprinzip, wobei Lords of the Rising Sun, Rocket Ranger und Wings löbliche Ausnahmen bilden, wenngleich auch diese Spiele nicht das Gelbe vom Ei waren.

        Trotz der kaum vorhandenen Spieltiefe, damals wie heute, macht(e) Defender of the Crown Spaß und ist für Nostalgiker sicherlich sehr interessant. Alle Cinemaware Titel hatten eine tolle Atmosphäre und obwohl keines der Spiele mit spielerischer Tiefe glänzte, hatten alle ihren besonderen Reiz und das macht sie auch heute noch interessant.

        Ich glaube mit seinem Test hat Herr Steidle klar über das Ziel hinausgeschossen, da es bei diesem Remake einzig und allein um die Befriedigung für Nostalgiker geht - und in diesem Punkt haben Cinemaware absolut ihr Bestes gegeben. Hier ging es um ein Remake des Spieleklassikers, was ihnen anscheinend sehr gut gelungen ist.

        Die Wertung hätte rein für Nostalgiker gelten sollen und dafür ist sie eindeutig zu niedrig. Ich denke aber, daß Herr Steidle wohl etwas zu jung ist, um bei der Bewertung des Programmes den Nostalgiewert mit einfliessen zu lassen, welcher ein nicht unmassgeblicher Faktor bei denjenigen sein wird, die sich das Programm kaufen werden.

        Um mit dem Schlußwort von Rüdiger Steidle meinen Kommentar abzuschließen:

        "Selbst Nostalgiker haben bestenfalls eine Stunde Spaß."

        Na und? Das war schon beim Amiga Original so - nach einer Stunde oder so hatte man das Programm nämlich durchgespielt. Trotzdem griff ich immer wieder zu dem Programm um mal schnell eine Runde zu spielen. Wenn man, trotzdem man es schnell durchgespielt hat, immer wieder auf ein Programm zurückkommt - ist es dann ein Langweiler? Wohl kaum. Ich ziehe noch immer eine Runde "Defender of the Crown" so manchem neuen Spiel vor, welches zum Durchspielen wesentlich mehr Zeit benötigt. Genau aus diesem Grund werde ich mir auch das Remake von Defender of the Crown kaufen - und ich werde Spaß damit haben!

        genau!!!
        ich habs mir gekauft und schon viermal durchgezockt!!!
        Hintereinander!!!!!
        Ich finds einfach nur Geil, zumal auch noch die Original C64, Amiga.... versionen auf die CD gebrannt wurden.
      • Von Kylearan Mitglied
        Rüdiger Steidle sagt in seinem Test

        " ... Warum der Entwickler aus seligen Amiga-Tagen so populär war, ist aus heutiger Sicht schwer nachzuvollziehen."

        Nicht nur aus heutiger Sicht, Herr Steidle. Schon als "Defender of the Crown" damals für den Amiga veröffentlicht wurde, bekam das Spiel in der Happy Computer eine schlappe Wertung von 43 % verpasst und das Spiel wurde eher als Grafikdemo bezeichnet. Spielerisch war das Programm damals schon recht primitiv. Diesem Spiel aber in Zeiten von ach so komplexen Spielen wie Diablo, Autobahn Raser oder Dungeon Siege eine mangelnde Spieltiefe vorzuwerfen ist jedoch der Witz des Tages schlechthin.

        Cinemaware war auch in den darauffolgenden Spielen Garant für tolle Grafik und maues Spielprinzip, wobei Lords of the Rising Sun, Rocket Ranger und Wings löbliche Ausnahmen bilden, wenngleich auch diese Spiele nicht das Gelbe vom Ei waren.

        Trotz der kaum vorhandenen Spieltiefe, damals wie heute, macht(e) Defender of the Crown Spaß und ist für Nostalgiker sicherlich sehr interessant. Alle Cinemaware Titel hatten eine tolle Atmosphäre und obwohl keines der Spiele mit spielerischer Tiefe glänzte, hatten alle ihren besonderen Reiz und das macht sie auch heute noch interessant.

        Ich glaube mit seinem Test hat Herr Steidle klar über das Ziel hinausgeschossen, da es bei diesem Remake einzig und allein um die Befriedigung für Nostalgiker geht - und in diesem Punkt haben Cinemaware absolut ihr Bestes gegeben. Hier ging es um ein Remake des Spieleklassikers, was ihnen anscheinend sehr gut gelungen ist.

        Die Wertung hätte rein für Nostalgiker gelten sollen und dafür ist sie eindeutig zu niedrig. Ich denke aber, daß Herr Steidle wohl etwas zu jung ist, um bei der Bewertung des Programmes den Nostalgiewert mit einfliessen zu lassen, welcher ein nicht unmassgeblicher Faktor bei denjenigen sein wird, die sich das Programm kaufen werden.

        Um mit dem Schlußwort von Rüdiger Steidle meinen Kommentar abzuschließen:

        "Selbst Nostalgiker haben bestenfalls eine Stunde Spaß."

        Na und? Das war schon beim Amiga Original so - nach einer Stunde oder so hatte man das Programm nämlich durchgespielt. Trotzdem griff ich immer wieder zu dem Programm um mal schnell eine Runde zu spielen. Wenn man, trotzdem man es schnell durchgespielt hat, immer wieder auf ein Programm zurückkommt - ist es dann ein Langweiler? Wohl kaum. Ich ziehe noch immer eine Runde "Defender of the Crown" so manchem neuen Spiel vor, welches zum Durchspielen wesentlich mehr Zeit benötigt. Genau aus diesem Grund werde ich mir auch das Remake von Defender of the Crown kaufen - und ich werde Spaß damit haben!
      • Von silencer1 Hobby-Spieler/in
        Ich werde mir alle sechs Cinemaware-Remakes kaufen. Morgen bekomme ich The Three Stooges. Die Wertung ist schon in Ordnung. Wenn man bedenkt, daß heutzutage mehr oder weniger ganzen Welten simuliert werden können, siehe Morrowind, kann man einem Remake aus dem Jahr 1986 keine höhere Wertung geben. Bin schon auf Robin Hood: Defender of the Crown gespannt.
      • Von Docka Anwärter/in
        Hmmm.... anscheinend sind nicht Alle mit der Wertung einverstanden.
        Kann ich verstehen.
        Das Spiel ist schon klasse und es war mir auch schon vor 15 Jahren klar, dass es in Puncto Spieltiefe nicht an andere Spiele heranreicht.
        Nur heute einem Max Payne zu bescheinigen, dass es kurz und gut ist und anderen Spielen mangelnde Spieltiefe vorzuhalten ist inkonsequent.
        Das Spiel macht Spaß und darauf kommt es an!

        Aufruf an alle: Trotz 28% kaufen!!!
      • Von Fritz_the_CCat Mitglied
        Auch ich bin ein nostalgiker u. habe schon versucht einige alte amiga spiele mittels emulator software auf meinem pc zu spielen....(ist mir nie gelungen) und auch wenn ich spiele wie OFP, Patrizier II, Suddenstrike, etc. schon durchgespielt habe u. weiß was neue PC spiele an spielspaß zu bieten haben gelegentlich würde ich doch gerne meine ersten spielerfolge eben mit z.b. Defender of the Crown, Wings, Wings of Fury, North & South, Lords of the Risings Sun u. anderen noch einmal durchleben...
        für mich steht fest das ich mir eben alle diese alten spiele wieder kaufen würde sollten sie für den PC erscheinen. (auch wenn sie nur mit 28% oder wehniger bei euren tests abschneiden) für mich sind es klassiker die sich nicht mit anderen spielen messen müssen, das haben sie bereits zu der zeit getan als sie ersmals erschienen
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