Bet on Soldier

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Die Mini-Gun eignet sich perfekt, um mehrere Gegner schnell auszuschalten. Die Mini-Gun eignet sich perfekt, um mehrere Gegner schnell auszuschalten. Die Pariser Entwickler Kylotonn Entertainment scheinen ein ausgesprochenes Faible für düstere und verworrene Endzeitszenarien zu haben. Während bei Iron Storm der Erste Weltkrieg mal eben bis in die Neuzeit andauerte, tobt auch in Bet on Soldier - das im Jahr 1997 angesiedelt ist - seit Generationen ein brutaler Konflikt. Ein Ende ist nicht in Sicht. Paradoxerweise scheint die Bevölkerung gar nicht genug vom sinnlosen Blutvergießen zu bekommen.

Denn die Fernsehshow Bet on Soldier erfreut sich wachsender Beliebtheit. Hier treten mitten auf den modernen Schlachtfeldern Söldner zu brutalen Gladiatorenkämpfen an und die Zuschauer schließen vor den Monitoren Wetten ab, wer übrig bleibt. Bislang hatte der Protagonist von Bet on Soldier, Nolan Daneworth, mit diesen unmoralischen Duellen auf Leben und Tod nichts am Hut.

Als jedoch eines Tages einige Stars der Fernsehsendung an die Tür klopfen und kaltblütig seine Frau meucheln, schwört Nolan Rache. Um an die Attentäter ranzukommen, beteiligen Sie sich an den Wettkämpfen und hoffen, so den Mördern irgendwann zu begegnen. Bis es soweit ist, bestreiten Sie für die Alliierten eintönige und wenig originelle Missionen rund um den Globus.

Sie entwenden weit hinter den feindlichen Linien geheime Dokumente, zerstören Artilleriestellungen und schwächen den gegnerischen Nachschub. Ganz wie bei einem typischen Ego-Shooter vom Schlage eines Call of Duty (dt.). Nur dass Sie bei Bet on Soldier zu Beginn maximal vier so genannte B.o.S.-Champions - in den späteren Levels sind auch die Mörder Ihrer Liebsten darunter - herausfordern, die an bestimmten Punkten auf Sie lauern.

Generell gilt: Je stärker der Gegner, desto mehr Geld gibt es für einen Sieg. Den Wetteinsatz dürfen Sie aber nicht selbst bestimmen. Im nächsten Bildschirm rüsten Sie Ihren Helden Nolan Daneworth aus. Allerdings können Sie nur so viel einkaufen, wie Ihr Portemonnaie hergibt. So bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als auf die teuren und richtig starken Knarren zu sparen. Was durchaus eine kleine Ewigkeit dauern kann. Zwar gibt es für erledigte Feinde Prämien, doch auch jedes Magazin und jede Granate muss für viel Geld an einem Terminal erstanden werden.

Wer also zu freizügig mit seinen Kugeln umgeht, steht rasch hilflos in der Pampa herum oder ist nicht mehr in der Lage, den Spielstand an einem der viel zu seltenen Speicherpunkte zu sichern. Denn selbst dieser Vorgang belastet das Konto. Die Reparatur Ihrer Rüstung schlägt ebenfalls kräftig zu Buche. Da es keine Medikits gibt, bleibt Nolan nichts anderes übrig, als die Schutzkleidung in Schuss zu halten. Am besten, Sie leisten sich zu Beginn einen Pionier als Teammitglied. Er gibt nicht nur Feuerschutz, sondern flickt auch Einschusslöcher. Ihre bis zu zwei Kollegen können Sie ansonsten taktisch wenig sinnvoll einsetzen. Es fehlen einfach die nötigen Befehle dazu.

Schwache Gegner

Der Flammenwerfer ist nur im Nahkampf brauchbar. Für Distanzschüsse sind Sie mit dem normalen Sturmgewehr gut beraten. Der Flammenwerfer ist nur im Nahkampf brauchbar. Für Distanzschüsse sind Sie mit dem normalen Sturmgewehr gut beraten. Als Flop entpuppen sich die Bosskämpfe, die ein peinlicher TV-Spot einleitet. Kaum hat der Moderator die beiden Kontrahenten vorgestellt, fliegen die Fetzen. In der Regel reichen ein paar gezielte Kopfschüsse und Sie streichen die Gewinnsumme ein. Denn besonders gut kämpfen können die angeblichen Champions nicht gerade. Lediglich die Blendgranaten bereiten etwas Kopfzerbrechen.

Bildergalerie: Bet on Soldier
Bild 1-3
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