Was ist FEAR?
Erst NOLF mit HARM, dann TRON 2.0 und Contract JACK, jetzt FEAR - die Abkürzungswut von Entwickler Monolith ist ungebrochen. FEAR, das steht nur indirekt für Furcht. Es heißt in Wirklichkeit: First Encounter Assault and Recon. Also Feindkontakt, Angriff und Aufklärung. Das ist die Bezeichnung eines streng geheimen Regierungstrupps, der nur herangezogen wird, wenn selbst die Delta-Force versagt.
Und genau das geschieht, als das Spiel beginnt: Eine Gruppe maskierter Männer dringt in den Gebäudekomplex eines millionenschweren Raumhafen-Unternehmens ein, nimmt sich Geiseln und stellt zur Überraschung aller nicht eine einzige Forderung. Zuerst eilt die Delta-Force zur Rettung, aber die Funkverbindung bricht ab. Später ist sie wieder verfügbar, doch man hört nichts als Rauschen - die Einheit ist hinüber. Das FEAR-Team muss ran, und Sie sind Hauptmitglied.
Im FEAR-Hauptquartier, der Armacham Technology Corporation, folgt die Lagebesprechung. Alle stehen um einen Bildschirm herum, Anführer Betters erklärt die Situation, fragt: "Sind Sie einsatzbereit?" Wahrscheinlich können Sie ob seiner realistischen Gesichtszüge (Normal-Maps sind ein Segen!) bloß nicken, danach geht's los. Mit einem Black-Hawk-Helikopter dauert die Reise zum Einsatzort nicht lange.
Dort finden Sie einen roten Teppich ausgebreitet vor, allerdings in Form gewaltiger Blutlachen: Die Delta-Force-Kämpfer liegen leblos zwischen abgetrennten Gliedmaßen in den Gängen herum. Welcher Verrückte hat das nur angerichtet? Videoaufzeichnungen vergrößern die Verwirrung. Darauf ist ein Mädchen zu sehen, jung ist sie, das Haar tief im Gesicht, die Augen im Schatten verborgen.
Überall, wo das Mädchen wandelt, fallen die Soldaten um, wie von einem unsichtbaren Schwert getroffen. Das Geheimnis des Mädchens wird später gelüftet, Ihr erster Auftrag lautet: Finden Sie Paxton Fettle. Fettle war ursprünglich als Anführer genetisch verbesserter Soldaten gedacht, doch irgendwas hat Klick gemacht in seinem Kopf - und seitdem läuft er Amok.
Herauszufinden was zur Hölle vor sich geht - das ist Ihre Aufgabe in FEAR. Die Zwischensequenzen bringen allmählich Licht ins Story-Dunkel, der Hauptcharakter bleibt jedoch blass. Die Entwickler wollen dem Spieler keine Persönlichkeit aufzwingen, die ihm womöglich nicht gefällt; man soll sich in die Rolle des Elite-Kämpfers selber hineindenken.

es gibt einen offiziellen erscheinungstermin:
F.E.A.R. Release: 11. Oktober 2005
quelle
:http://fearhq.planet-multiplayer.de/index.php?subaction=showfull&id=1119979453
Tron 2.0 waren die Waffen innovativ, die Atmossphäre super und das Gameplay niemals langweilig.
Bei NOLF fand ich immer sehr gut, dass man erst mal mit der Silencer-Waffe gute Vorarbeit leisten konnte und sobald man kein Bock mehr auf schleichen hatte, konnte man schwere Geschütze auffahren. Die Waffen waren alle top, besonders die AK mit Phosphormuni. Das hat man irgendwie bei keinem anderen Spiel, bei Splinter Cell schleicht man ausschliesslich und bei Half Life 2 war nix mit infiltireren.
Frage ist nur ob Monolith es geschafft hat, von der Erzeugung von locker, flockiger Atmossphäre, den Sprung zum Schock-Shooter zu machen.
Meine Prognose : Das Waffenhandling wird bestimmt 1A, genauso wie das Gesamtdesign. Das Schockeffekte, wie sie im Video zu sehen sind, könnten vielleicht etwas weniger prall ausfallen.