Still Life
Blasse Farben erzeugen ein ältliches Flair in den Passagen, die man als Gus McPherson im Jahr 1929 spielt. An den Schauplätzen tummeln sich leider nur wenige Charaktere; auch die Zahl der benutzbaren Objekte lässt zu wünschen übrig.
Prag, 1929: Eine schwarz gewandete Gestalt, so finster, dass sie mit der sie umgebenden Nacht zu verschmelzen scheint, beugt sich bedrohlich über ihr Opfer. Einzig der edel verzierte Krummdolch in ihrer Hand blitzt für einen Moment im fahlen Mondschein auf.
Die orchestrale Hintergrundmusik schwillt Unheil verkündend an, es klingt, als spielten die Geiger sich in einen Rausch. Dann sticht der Mörder zu, wieder und wieder, mit gnadenloser Präzision ... Rund 70 Jahre später wiederholt sich die Geschichte auf einem anderen Kontinent: Im Chicago der Gegenwart tauchen Frauenleichen auf - und die Morde weisen erschreckende Parallelen zu den Fällen von Prag auf.
Viele, viele Klicks
Pathologin Claire unterstützt Victoria nicht nur bei Fragen zum Fall, sondern ist auch bei persönlichen Problemen immer zu einem hilfreichen Gespräch bereit.
Die taffe FBI-Agentin Victoria McPherson nimmt sich der Aufklärung an. In ihrer Rolle forscht der Spieler nach dem Schuldigen und stößt auf grausige Abgründe der menschlichen Psyche. Adventuretypisch navigieren Sie die Ermittlerin mit der Maus durch die Spielwelt. Per Linksklick sammelt sie Beweisstücke ein, nimmt Proben von Blutflecken, öffnet Türen oder beginnt Dialoge; ein Rechtsklick führt ins Inventar.
An untersuchungswürdigen Stellen verwandelt der Cursor sich in eine Lupe und ein Klick fördert detaillierte Informationen über das Objekt zutage. Leider kann man Gegenstände aus dem Rucksack nicht direkt ins Spielfenster ziehen. Um beispielsweise einen Schwarzlichtfilter an eine Lampe zu montieren, müssen Sie zunächst den Scheinwerfer untersuchen, dann das Inventar öffnen, den Filter markieren und anschließend "Benutzen" wählen - das ist unnötig kompliziert und klicklastig.
Sieben schweigende Lämmer
Die Nähe zu Psycho-Thrillern wie Sieben, From Hell oder Das Schweigen der Lämmer ist Still Life nicht nur bei der Story, sondern auch im eigentlichen Spielaufbau anzumerken. Jeder Schauplatz ist ungeheuer atmosphärisch ausgeleuchtet; schon beim Betreten eines Raumes vermitteln Farbgebung und Beleuchtung wie in einem Film eine Vorahnung der Ereignisse.
Eine verwahrloste Wohnung, der Fundort einer Leiche, ist in kaltes, beklemmendes Grün und Grau getaucht; lange Schatten erdrücken die Spielfigur förmlich. Abschnitte im Jahr 1929 wirken durch stark ausgeblichene Farben antiquiert. Victorias warmes, von Rot- und Brauntönen bestimmtes Zuhause fühlt sich hingegen sicher und einladend an. Ungewöhnliche Kameraperspektiven verstärken diesen Effekt und verleihen vielen Örtlichkeiten eine dramatische Note.
Häufig eingespielte Zwischensequenzen führen die Story mit hollywoodreifen Kamerafahrten und atemberaubend schnellen Schnitten fort. Gelegentlich ist die Frequenz dieser Sequenzen allerdings derart hoch, dass man sich beinahe in einem interaktiven Film wähnt. Das trägt zwar zur Spannung bei, die durch häufige Wendungen und neue Hinweise immer weiter angeheizt wird, schwächt jedoch das Gefühl ab, tatsächlich selbst zu ermitteln und Einfluss auf den Lauf der Handlung zu haben.
Still Life knüpft nicht direkt an den Vorgänger Post Mortem an: Victoria ist die Enkelin des damaligen Protagonisten Gus McPherson. Regelmäßige, geschickt in die Handlung eingewobene Wechsel der Erzählperspektive versetzen Sie jedoch immer wieder in die Rolle des Privatdetektivs. Im Speicher ihres Elternhauses entdeckt die Heldin Aufzeichnungen ihres Großvaters, der in Prag ermittelte und den Täter schließlich identifizierte.

Aber das ist wirklich jedem selbst überlassen :)
2. In den Graka-Settings schauen ob da das Scaling auf 100% steht. Es soll Probleme bereiten wenn dieses auf nen anderen Wert verändert wurde.
3. Eine neue Version von DirectPlay installieren.
ad 1: Hatte leider keine Wirkung, scheint den Patch aber nur mehr auf französisch zu geben, keine Ahnung, ob das ein Problem ist.
ad 2: Ist, soweit ich das sehe, auf 100%. Ich hoffe, ich hab' da richtig geschaut.
ad 3: DirectPlay war bereits aktiviert. Aber dafür gibt's doch keine neuen Versionen, oder?
1. Den Vista-Patch probieren.
2. In den Graka-Settings schauen ob da das Scaling auf 100% steht. Es soll Probleme bereiten wenn dieses auf nen anderen Wert verändert wurde.
3. Eine neue Version von DirectPlay installieren.
Vielleicht hilft was davon.
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