Das Pirates-Prinzip haut nicht mehr hin: zu langsam, zu öde, zu einfach.
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Pirates war toll. Der Haken ist, dass Spiele heute mehr können. Das alte Konzept nur optisch aufzubohren, funktioniert nicht. Der Weg zur Erkenntnis in Sea Dogs: Ich bin ein Händler. Mich als Freibeuter zu versuchen, ergibt erst Sinn, wenn ich mir eine dicke Galeone leisten kann. So kaufe ich auf der einen Insel Schokolade ein, um sie auf der nächsten zu verhökern. Dazwischen liegen einige Seemeilen, die eine Art Autopilot verkürzt. Trotzdem muss ich die Prozedur zigmal wiederholen, bis ich richtig Asche verdient habe. Piratenangriffe auf meine Müllschüssel, bei denen ich manuell navigieren muss, machen das zur Nervenprobe. Später räche ich mich, indem ich die Kähne versenke und die Kapitäne in stupiden Fechtszenen niederstrecke. Weil mir die Story zu dünn ist und Seegefechte zu lange dauern, motiviert mich nur mein wachsendes Konto: zu wenig.
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