Ein Licht im Dunkeln - nur Grafik und Synchronisation machen mich wieder sauer.
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Ein Abenteuerspiel, in dem Christen, Juden und Muslime Anlauf nehmen für den Frontalcrash der Kulturen, kommt zurzeit sehr passend, aber das Thema ist schwierig. Zum Glück hebt sich Jerusalem keinen Bruch mit politischen Analysen oder hochwissenschaftlicher Religionsforschung. Es erzählt einen Märchenkrimi, in dem die Gläubigen vergleichsweise sanft und tolerant miteinander umspringen. Zudem spielt die Geschichte im 14. Jahrhundert, ganz weit weg und lange her, was sie weich in Watte verpackt. Trotzdem bringt es einem den ewigen Konflikt mit ganz einfachen Fragen über die Religionen näher: Was eint sie? Was trennt sie? Wer wie ich weder bibel-, noch thora- oder koranfest ist, lernt eine Menge. Spaß macht das Spiel darüber hinaus wegen seiner nachvollziehbaren Rätsel: keine Schaltersysteme, keine abstrakten Maschinen. Endlich mal wieder!
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