1552 flieht ein Muslim vor Banditen durch die Wüste. In letzter Sekunde trifft er in einer Oase auf Sie, den schottischen Übersetzer Adrian. Standgrafiken, drehbar um 360 Grad, durch die man sich schrittweise klickt - das ist aus anderen Adventures bekannt, deshalb können Sie schnell reagieren. Sie ergreifen ein Strohgeflecht, breiten dieses über eine Grube und tarnen es mit Sand. Nachdem Sie Ihre Spuren mit einem Palmwedel verwischt haben, springen Sie in das Versteck und beobachten die Szene. Als die Banditen auftauchen, schieben Sie das Geflecht ein Stück weit zurück und schießen mit einer Schleuder auf einen Bienenstock, in dem es gefährlich summt. Abends, am Lagerfeuer kommen Sie mit dem geretteten Araber ins Gespräch: Sie entdecken, wie Christentum, Islam und Judentum einander ähneln, Sie reden auch über die Unterschiede. Und dann über sich selbst: Der Araber ist auf dem Weg in die Heilige Stadt, wo ein altes Messer gefunden wurde, angeblich jenes, das Abraham als Vertrauensbeweis für Gott gegen seinen Sohn erhoben haben soll. Zwischen den Religionen bahnt sich ein Bürgerkrieg um die Besitzrechte an. Obendrein ist die Tochter des Statthalters entführt worden. Jerusalem erzählt davon, wie sich Menschen misstrauen, betrügen, lieben und helfen. Gleichzeitig referiert es über den Glauben - interessant, ohne zu nerven.