Lassen Sie Ihr Lichtschwert stecken! Im ersten Star-Wars-Taktik-Shooter riskieren Sie als gemeiner Klonkrieger für die gute alte Republik Helm und Rüstung.
Für Machtspielchen ist in Republic Commando kein Platz. Denn im Gegensatz zur Jedi Knight-Serie wandeln Sie nicht auf Luke Skywalkers Spuren, sondern schlüpfen in die Rolle eines Klonkriegers, der für Lichtschwerter in etwa so viel übrig hat wie Darth Vader für die Rebellen. Und trotzdem ist Ihr Alter Ego alles andere als ein 08/15-Soldat, wie in der gelungenen Eingangssequenz deutlich wird. Kaum erblicken Sie im Genlabor auf Kamino das Licht der Welt, vertickern Ihnen die Schöpfer: "Wir haben Großes mit dir vor, RC-1138." In den folgenden Minuten erleben Sie Ihre Jugend im Schnelldurchlauf. Dabei wohnen Sie einer Trainingslektion nach der nächsten bei. Bis Sie schließlich zum Anführer der Kommandoeinheit Delta ernannt werden. Dieser vierköpfige Spezialtrupp wurde auf Wunsch des Kopfgeldjägers Jango Fett ins Leben gerufen und ist immer dann zur Stelle, wenn es irgendwo in der "weit, weit entfernten Galaxis" brennt. Ihr Aufgabengebiet besteht darin, Sabotageaufträge gegen zahlenmäßig hoffnungslos überlegene Gegner durchzuführen. Wie es beispielsweise auf Geonosis der Fall ist. Geonosis? Tobte hier nicht der packende Endkampf aus Star Wars: Episode 2? Richtig, an eben dieser Stelle beginnt Republic Commando.
Blaster statt Lichtschwert
Während um Sie herum die Fetzen fliegen und wie im Film gigantische Kampfmaschinen den staubigen Wüstenplaneten in Schutt und Asche legen, suchen Sie nach einem Eingang in die geheimen Kampfroboterlabors. Natürlich mit der Absicht, diese gewaltige Produktionsstätte in die ewigen Jagdgründe zu befördern und somit den bösen Separatisten ein Schnippchen zu schlagen. Dummerweise sind Sie anfangs von Ihren Kameraden getrennt. Ihnen bleibt nichts anderes übrig, als sich den Weg allein durch die engen Schluchten zu bahnen. Wenigstens halten Sie mit der DC-17M eine der fortschrittlichsten Waffen überhaupt in den Händen. Dieses geniale Stück Technik bauen Sie mit einem Tastendruck im Handumdrehen vom Sturmgewehr in ein Scharfschützengerät oder gar einen gefährlichen Granatwerfer um. Darüber hinaus führen Sie eine Blasterpistole und diverse Explosivstoffe mit sich. Damit Sie sich keinen Bruch heben, passt neben diesen Standardwaffen nur noch ein weiterer Ballermann in Ihr Inventar, den Sie in der Regel gefallenen Gegnern abknöpfen. Unter anderem führen Ihre Widersacher Schrotflinten, Raketenwerfer oder aber Schnellfeuergewehre mit sich. Als äußerst effektiv entpuppt sich das Nahkampfmesser der DC-17M, das Sie per Sekundärfeuer aktivieren. Bei schwächeren Einheiten genügt ein Hieb und Ihr Gegenüber ist Geschichte. Einziger Nachteil: Grüngelbes Alien-Blut beziehungsweise blaues Schmieröl bei Robotern spritzt Ihnen aufs Visier und schränkt die Sicht ein - bis ein elektronischer Scheibenwischer wieder für klare Verhältnisse sorgt. Somit ist Republic Commando der erste Star Wars-Titel, in dem "Lebenssaft" fließt.
Die fantastischen Vier
Nachdem Sie einer Reihe Geonosianern im wahrsten Sinne des Wortes die Flügel gestutzt haben, stoßen Sie endlich auf den Rest des Teams: den Sprengstoff-Experten Scorch, Ihren Computer-Spezialisten Fixer sowie den Scharfschützen Sev. Ihr Charakter hört übrigens auf den treffenden Namen Boss. Kaum haben Sie Ihre geklonten Brüder begrüßt, mutiert Republic Commando vom reinrassigen Ego- zum Taktik-Shooter. Aber keine Sorge, ein Taktik-Schwergewicht vom Format eines Rainbow Six oder Hidden & Dangerous 2 erwartet Sie nicht. Weder eine Planungsphase kommt auf Sie zu noch müssen Sie zig Tastaturkürzel auswendig lernen oder Babysitter spielen. Der beeindruckenden Intelligenz Ihrer Mitstreiter sei Dank. Auch ohne Ihr Zutun agieren die Soldaten verdammt clever. Fixer, Sev und Scorch nutzen Kisten, Mauervorsprünge und andere Objekte stets von selbst als Deckung. An besonders heiklen Passagen, etwa wenn von allen Seiten Gegnerhorden über Sie herfallen, tauchen an strategisch sinnvollen Stellen weiße Symbole auf, die mit speziellen Kommandos verknüpft sind. Klicken Sie beispielsweise ein Fadenkreuz hinter einer Mauer an, bezieht der Sniper dort Stellung. Bei einem Kreis würde hingegen der Sprengmeister mit Granaten die Angreifer malträtieren. Auf dieselbe Art und Weise lassen Sie stationäre Geschütze bemannen, Felsbrocken aus dem Weg räumen oder verschlossene Türen öffnen. Bei Letzteren haben Sie meistens die Wahl, das Teil zu sprengen oder dessen Elektronikschloss zu knacken. Entscheiden Sie sich für die leise Variante, können Sie unter Umständen nichts ahnenden Gegnern in den Rücken fallen. Auch wenn die Befehlsstruktur genial einfach gelöst ist und den rasanten Spielfluss in keiner Weise hemmt, vermissen Sie auf Dauer mehr taktischen Freiraum. Spätestens nach zwei Stunden laufen die Gefechte stets nach demselben Schema ab: Sie klicken automatisch jedes ersichtliche Kommando-Icon in der Landschaft an, ohne sich groß Gedanken über die jeweilige Situation zu machen. Mit strategischem Geschick hat das leider wenig zu tun. Auf ähnlich hohem Niveau wie die künstliche Intelligenz rangiert hingegen die Grafik. Insbesondere die realistischen Schatten und Animationen machen Republic Commando zu einem Augenschmaus. Zudem zaubert die Unreal-Engine nette Spiegeleffekte auf die Rüstungen der hervorragend animierten Charaktere.
Ein neues Feindbild
Auch wenn Episode 2 mit der Schlacht auf Geonosis endete, ist für Ihr Team nach der erfolgreichen Sprengung der Fabrik längst nicht Feierabend. Denn die beiden anderen Kampagnen spielen unmittelbar vor den Ereignissen des neuesten Star Wars-Films Die Rache der Sith, der am 19. Mai hierzulande im Kino anläuft. Dabei enthüllt Republic Commando eine völlig neue Bedrohung: die Trandoshaner. Auf diese reptilienartigen Wesen treffen Sie bei einer Rettungsmission. Ein Sternenkreuzer der Republik treibt antriebslos durchs All. Niemand antwortet auf Ihre Signale. Was ist bloß los? Hat die Mannschaft das Schiff verlassen? Oder war es vielleicht ein Überfall? Das gilt es herauszufinden. Ähnlich wie zu Spielbeginn sind Sie zunächst wieder allein unterwegs. Es ist stockdunkel. Aber das ist kein Problem für einen Delta-Squad-Soldaten. Schließlich besitzt Ihr Helm gleich drei Sichtmodi. Neben der normalen Ansicht gibt es eine Taktik-Anzeige, die die Position Ihrer Männer verrät, sowie einen Restlichtverstärker für Nachteinsätze. Kaum aktivieren Sie diesen, bietet sich Ihnen ein Bild des Grauens. Überall liegen getötete Klonkrieger. Ihr Puls steigt. Ob die Mörder noch an Bord sind? Die Antwort erhalten Sie prompt per Funk: "Wir sind in einen Hinterhalt getappt, können die Stellung nicht ..." Ganz offensichtlich stecken Ihre Jungs ziemlich in der Klemme. Mit einem etwas mulmigen Gefühl in der Magengegend begeben Sie sich auf die Suche. Auch auf dem Geisterschiff baut Republic Commando eine äußerst dichte, bedrohliche Atmosphäre auf. Richtiges Star Wars-Flair kommt allerdings nur dann auf, wenn die bekannten Musikstücke von John Williams und diverse Neukompositionen von David Collins aus den Boxen schallen. Woran das liegt? Es fehlen schlichtweg echte Helden, also Jedis mit funkelnden Lichtschwertern und fortgeschrittenen Machtfähigkeiten.
Wiederholungswahn
Etwa ab der Mitte des Spiels erleben Sie ein Déjà-vu nach dem nächsten. Sie hacken immer und immer wieder Computerterminals, suchen Ihre Kameraden, sprengen den x-ten Truppentransporter oder pusten erneut einen riesigen Spinnenroboter von der Bildschirmfläche. Sogar Ihren Kollegen scheinen die ewigen Wiederholungen etwas auf die Nerven zu gehen: "Nicht schon wieder diese Typen!", kommentieren die drei Deltas allzu häufig die Situation. Das ein oder andere Schalterrätsel, eine Fahrzeugsequenz oder interessantere Zwischengegner hätten dem extrem linearen Leveldesign gut getan. Dafür wartet Republic Commando mit einigen spannenden Überraschungen auf. So müssen Sie beispielsweise innerhalb von fünf Minuten ein Schiff verlassen, bevor es explodiert. Hektik bricht aus, denn eine Reihe Droidekas verperrt Ihnen den Fluchtweg. Während der dritten und letzten Kampagne bekommen Sie noch vor dem Start des neuen Kinoabenteuers den berüchtigten General Grievous zu Gesicht. Dieser will auf Kashyyyk ausgerechnet den Wookiee-Führer Tarful umbringen. Klar, dass Sie dem haarigen Riesenaffen zu Hilfe eilen und ihm den Rücken freihalten. Schließlich kämpfen Sie für die Guten. Zumindest glauben Sie das ...
ich hab die demo gespielt und was mir gefallen hat war die ki im gesammten und die grafik aber der grosse kontra ist die langeweile die entstanden ist deswegen werde ich mir das game nicht besorgen da es für mich nich der hit nes , wie ich anfangs dachte
scheint Mode zu werden dass man Spiele an einem Tag/Wochenende durchspielen kann. Damit könnte ich noch leben, wenn der MP dann überagend wäre. Aber auf SP ausgelegte Spiele sollten schon über Wochen fesseln.
Also, ich war auch relativ schnell feddich mit dem spiel, fand es aber auch sehr sehr gut. Vor allem hat mir die KI gefallen, wobei ich zugeben muss, dass die Aufgaben auf Dauer sehr eintönig werden. Für alle Star-Wars-Fans ist das Game ein Muss und für alle, die Bock auf einen Shooter, bei dem KI sehr gelungen und das Fler gut geschaffen wurde, ist Republic Commando bestens geeignet.
Hallo ich heisse Bosse und habe das Spiel in nicht mal 6-8 Std. durch gespielt ohne Schummeln! Das spiel ist zwar nicht schlecht aber man hätte sich ruhig mehr einfallen lassen können das war einfach zu durchsichtig mehr Levels sowie ein paar Kampangen mehr. Ich will ja nicht von der Schwierigkeit reden denn die war auch nicht besonders sagen wir mal prahle . Naja auf jedenfall bekommt das Spiel von mir ne 1 in Grafik 2 in Schwierigkeitsgrad und ne +3 für das Spiel ins gesammt. Ich hoffe das es schnell ein Add-on für Republic Commando gibt mit ein ein paar zusättlichen Kampangen und Levels noch dazu ein bischen mehr Schwierigkeit Mfg Bosse
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