Demon Stone

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Häufig sind Sie so lange in einem Raum, bis der scheinbar nie abreißende Strom an Gegnern versiegt. Dann öffnet sich eine Tür und es geht weiter. Häufig sind Sie so lange in einem Raum, bis der scheinbar nie abreißende Strom an Gegnern versiegt. Dann öffnet sich eine Tür und es geht weiter. Spiele, die auf dem Rollenspielsystem von Forgotten Realms fußen, sind normalerweise etwas für Geduldige. Denken Sie an Tempel des Elementaren Bösen oder an Pool of Radiance 2. Auch Demon Stone spielt im Dungeons & Dragons-Universum, ist aber ganz anders: Hier gibt es laute Dauerschlachten statt strategischer Rundenkämpfe.

Story aus Profi-Feder

Slaad-Lord Ygorl und Githynki-General Sereka streiten sich darum, wer die Welt Faerûn zuerst ausbeuten darf. Nur ein so genannter Demon Stone, ein Dämonenstein, kann die beiden aufhalten. Drei Helden machen sich unter Ihrer Leitung auf, den Stein zu finden. Vielleicht fragen Sie sich jetzt, wer sich solche Storys ausdenkt. Die Antwort lautet: R. A. Salvatore, ein Buchautor, den man in Fantasykreisen kennt, weil er spannende Geschichten um den Dunkelelfen Drizzt Do'Urden schreibt. Weniger spannend ist, was sich auf dem Bildschirm abspielt: Besagte Helden marschieren in einstudierter Pose durchs Fantasyreich, senken ihre Häupter unter der Bedeutungsschwere ihrer eigenen Worte und gehen dann mit einem coolen Spruch in den Kampf über. Dass ein geübter Autor für die Story verantwortlich ist, hätte man nicht für möglich gehalten, wäre es nirgendwo erwähnt.

Ein Gamepad muss her

Fliegende Drachen und Orks in einer düsteren Welt: Demon Stone will Herr-der-Ringe-Atmosphäre aufbauen und schafft das auch teilweise. Fliegende Drachen und Orks in einer düsteren Welt: Demon Stone will Herr-der-Ringe-Atmosphäre aufbauen und schafft das auch teilweise. Demon Stone erschien zuerst auf der Konsole, es handelt sich damit also um eine Umsetzung, die mal wieder typische, negative Begleiterscheinungen aufweist: Die Steuerung mit Maus und Tastatur funktioniert aufgrund der unnötig großen Tastenanzahl nur zusammen mit einem Spieler-Zähneknirschen und Hintergrundtexturen schauen standardmäßig aus, als hätte jemand Farbeimer darauf ausgekippt.
Die WASD-Tastenreihe lässt Ihren Charakter in die entsprechende Richtung laufen, zugeschlagen wird mit linker und rechter Maustaste. Distanzangriffe klappen nach einer Fingerverrenkung: Zuerst spreizen Sie Ihren linken Zeigefinger so weit, dass er die Taste "T" erreicht. Ring- und Mittelfinger sollten Sie im WASD-Bereich, den Daumen auf der Leertaste platzieren. So können Sie im Notfall ein Ausweichmanöver starten. Sobald Ihre linke Hand wie eine Klaue tippbereit auf dem Keyboard liegt, sorgen Sie mit kontrollierten Mausklicks für die Fernattacken. Oder Sie benutzen einfach ein Gamepad.

Gekämpft wird in Kulissen, die zum Genre passen: Burgen, Wälder, Sümpfe. Der Weg ist stets vorgeschrieben, Abzweigungen und damit Raum für Erkundungsrundgänge gibt es -nicht. Während Sie Ihre drei Figuren über den Bildschirm lenken und sich mit einem Dauermausklicken gegen die Monsterübermacht wehren, bewegt sich die Kamera eigenständig mit. Manchmal ist die Ansicht seitlich, was dazu führt, dass sich Entfernungen schlecht abschätzen lassen und Schwerthiebe ins Leere gehen. Da der Bildschirm aber für gewöhnlich von vorne bis hinten mit Gegnern gefüllt ist, wird Zielen ohnehin zur Nebensache. Irgendwas trifft man immer.

Für Einsteiger geeignet

Liegt ein Gegner am Boden, bewirkt ein Druck auf die Alt-Taste den Todesschlag: Die Diebin holt aus und bohrt ihre Messer ins Monster. Liegt ein Gegner am Boden, bewirkt ein Druck auf die Alt-Taste den Todesschlag: Die Diebin holt aus und bohrt ihre Messer ins Monster. Obwohl Sie laufend von Monstern umzingelt sind, ist Demon Stone kein schweres Spiel. Ihre drei Charaktere beherrschen Spezialattacken für jede Situation, etwa den Rundumschlag. Wenn Ihnen ein Gegner besonders zusetzt, rufen Sie Ihre Kameraden per Tastendruck zu Hilfe herbei. Ansonsten kämpfen die Mitstreiter eigenständig. Die KI fällt nicht gerade durch ihre Schlauheit auf, aber auch nicht durch ihre Dummheit. Wunden lassen sich heilen, indem Sie über Extras laufen, die etwa zerstörte Truhen oder Pflanzen hinterlassen. Selten sind leere Health-Balken ein Problem.

Demon Stone ist dann anspruchsvoll, wenn die umfangreichen Bosskämpfe folgen. Da erheben sich Dämonen laut schnaubend und schlagen mit Fäusten, die so groß sind wie Kleinwagen. Solche Endgegner verlangen nach Taktiken und den Einsatz von bestimmten Angriffen, die man nicht auf Anhieb herausfindet. Und je mehr Zeit Sie sich lassen, desto wahrscheinlicher ist das "Game Over". Dann müssen Sie wieder beim letzten Checkpoint anfangen; das ist meistens die letzte, durchschnittlich fünf Minuten zurückliegende Zwischensequenz (die sich übrigens nicht abbrechen lässt). Gespeichert wird nur nach erfolgreichem Levelabschluss. So sind sie nun mal, die Konsolenumsetzungen.
Ist eine der zehn Missionen geschafft, erfolgt die Vergabe der gesammelten Erfahrungspunkte. Diese investieren Sie in bessere Rüstungen, Angriffe oder Zaubersprüche. Was Sie auswählen, ist aber kaum spielentscheidend. Ungeduldige entscheiden sich für die automatische Auswahl und kämpfen sofort weiter.

Bildergalerie

Wertung zu Demon Stone (PC)

Wertung:

7.0 /10
Pro & Contra
Auf dem Bildschirm ist viel los.Die zehn Kapitel sind grafisch völlig anders.Bombastischer Sound und Musik
Schwerfällige Maus- und TastatursteuerungAnspruchslose Kämpfe, kurze Spieldauer

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    • Kommentare (2)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von runner0 NPC
        ich besitze das spiel Demon Stone, habe es auch schon mehrfach durchgespielt und finde es sehr gut . mit den tasten hab ich auch keine probleme .
        es hat sehr viel action und macht sehr viel spaß.
      • Von runner0 NPC
        ich besitze das spiel Demon Stone, habe es auch schon mehrfach durchgespielt und finde es sehr gut . mit den tasten hab ich auch keine probleme .
        es hat sehr viel action und macht sehr viel spaß.
      • Von o00o Anfänger/in
        klingt ja gar nicht gut auf den ersten blick...
        aber die ausführliche beschreibung der tastenbelegung sieht nach seitenschinden aus, konnte man so wenig über das spiel selbst schreiben?
        und was ist "unnötig großen Tastenanzahl", beschrieben wurde doch nur wasd t und space?
        und heutzutage mehrplattformspiele aus routine zu bashen ist etwas unklug, denn es werden immer mehr spiele für konsole und pc entwickelt,
        doom3, deusex2, thief3,halo,splinter cell...so pauschal würde ich multiplattform aus grafischer sicht nicht abkanzeln wollen, aber so kann man wieder prima zeilen schrieben ohne viel denken zu müssen ;-)
        dann ein faß aufzumachen, das der letzte savepoint max ganze FÜNF minuten weg ist..., solche kritik hab ich bei mafia, raven shield und weiteren klangvollen namen nicht gehört

        hats also mal wieder ein spiel erwischt und wurde "kritisch" bewertet ;-)
        ein unbekanntes spiel, das nicht schon im vorfeld reviews, einen namen und fans hatte, das nicht von nem wichtigen hersteller kam
        warum bekommt nicht JEDES spiel einen so "kritischen" test?
        warum so nicht bei "the fall" "söldner" "restricted area" ?
        ihr solltet mal einen mittelweg finden zwischen, zu positiv und zu negativ ;-)
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