Kolumne: Warum Steam nur der Anfang ist.

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Kolumne: Warum Steam nur der Anfang ist. Der größte Aufreger 2004? Rechtschreibreformreform? Bushs Wiederwahl? Hartz IV? Foren, Spielehändler, Datenschützer und mein Outlook sind sich jedenfalls einig: Half-Life 2. Genauer: Steam. Da wären zunächst natürlich jene, die den mikroskopisch kleinen "Internet erforderlich"-Wink auf der Packung überlesen / ignoriert / belächelt haben. Ohne Internet kein Steam, ohne Steam kein Half-Life 2. Am ersten Verkaufstag brechen die Steam-Server röchelnd zusammen - erst das Warten an der Kasse, dann das Warten an der Leitung. Frust! Während sich der Installationsbalken mutig vorankämpft, kann man noch nicht mal - wie sonst üblich - die Lizenzbestimmungen im Handbuch durchackern. Grund: Es gibt kein Handbuch. Doppelfrust! Andererseits: Was genau würde man in einer 40-seitigen Half-Life-2-Anleitung nachlesen wollen? Nach der Installation ist erstmal vor der Installation: Moment mal, wie viele Megabyte Daten überträgt Valves Datendampfmaschine gerade ungefragt auf die Platte? Und vor allem: Wie viele Megabyte verlassen die Festplatte? Und wieso wollen das so viele im Falle von Half-Life 2 wissen, nicht aber von Unreal Tournament 2004, Diablo 2 oder Windows (anerkanntermaßen ein Offline-Adventure)? Jenseits aller Verschwörungstheorien (die genug Stoff abgäben für ein Half-Life 3): Steam wird eine Flut von Nachahmer-Registrierungssystemen nach sich ziehen - volle Kraft voraus. Und das aus dem überzeugendsten aller Argumente: Steam wirkt. Allein in Deutschland hat sich Half-Life 2 schon jetzt besser verkauft als Far Cry (dt.) und Doom 3 zusammen - ob wir Warcraft 4, Age of Empires 3, Max Payne 3 oder Battlefield 3 noch ohne Regis-trierung spielen können?

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    • Kommentare (126)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Renner404 Spiele-Novize/Novizin
        Auf gut Bayrisch: Schmarrn.

        Wer gibt Geld denn wieder her? Selbst wenn es keine Raubkopierer mehr gäbe, billiger würden Spiele nie.

        Und zum Thema: HL2 war nur sooo gut, das jeder es sich gekauft hat. Raubkopirer haben es sich auch kopiert, es gibt keinen Schutz. Wenn Andere Hersteller ihre Billigspiele so vermarkten wollen, sollen sie sich nicht wundern, wenns KEINER mehr kauft. Selbst bei einem Spiel wie HL2 war Steam schon ein Nicht-Kaufargument...
      • Von Renner404 Spiele-Novize/Novizin
        Auf gut Bayrisch: Schmarrn.

        Wer gibt Geld denn wieder her? Selbst wenn es keine Raubkopierer mehr gäbe, billiger würden Spiele nie.

        Und zum Thema: HL2 war nur sooo gut, das jeder es sich gekauft hat. Raubkopirer haben es sich auch kopiert, es gibt keinen Schutz. Wenn Andere Hersteller ihre Billigspiele so vermarkten wollen, sollen sie sich nicht wundern, wenns KEINER mehr kauft. Selbst bei einem Spiel wie HL2 war Steam schon ein Nicht-Kaufargument...
      • Von hhl NPC
        Hi

        Ich mag über das Thema eigendlich nicht diskutieren, denn es ist wohl kein Wunder, wenn die Softwareindustrie sich schützen muß.

        Argumente wie die Spiele sind ja so teuer geworden und die Spielzeit ist so
        gering,oder habe kein Internet, haben wir selbst verschuldet.

        Wenn das aufhören würde, dann sind gute Spiele für 30€ wieder drinn.

        Gruß Helmut
        Noch ein Ps:
        Half Live 2 = toll toll toll
        Hab den Preis gezahlt und nach 4 mal Durchspielen immer noch nicht genug
        :))
      • Von Equinox464 Mitglied
        Zitat von Petra_Froehlich am 20.01.2005 14:13
        Zitat
        [Steam wirkt. Allein in Deutschland hat sich Half-Life 2 schon jetzt besser verkauft als Far Cry (dt.) und Doom 3 zusammen
        Wie wäre es mal mit einer Quellenangabe.
        Guter Punkt...Media-Control-Charts. Seit Verfassen der Kolumne ist der Abstand eher noch größer geworden.

        Zitat
        PS: Und wo bitte wirkt Steam. (Kopierschutz, Verkauf) ???
        Kopierschutz und daraus folgend: Verkauf. Klar, irgendwann wird alles gehackt und gerippt. Entscheidend ist, wie lange die Schurken dafür brauchen ;-) Und wie "bequem" es für den Mann von der Straße ist, an eine Kopie zu kommen. Da ist Steam schon ein ganz passabler Schutz - mit allen ärgerlichen Konsequenzen für ehrliche Käufer. Aber das ist ähnlich wie beim Flughafen-Checkin - es werden alle Gepäckstücke und Passagiere kontrolliert, auch wenn von vielleicht zehn Millionen Fluggästen "nur" einer Böses im Schilde führt.

        Petra
        PC Games
        nur mit dem unterschied das ein terrorist hunderten von menschen das leben kosten kann.

        hier werden sicherheitsvorkehrungen die menschenleben schützen als argument genommen um ein softwareprodukt auf gleicher weise zu schützen damit ja nicht auch nur ein einziger cent weniger verdient wird.
      • Von Crashkill Mitglied
        Moin Liebe PCGames Redaktion,

        tja das Thema STEAM und HL2 hat mehr leben als eine Katze.

        Jetzt möcht ich auch mal ein wenig Dampf ablassen, als HL2 rauskam hab ich es mir pflichtschuldig gekauft nur um dann in der großen "Netzüberlastung" auch stunden auf das STEAM - Auth zu warten. OK dank meiner schönen neuen
        Berufstelle (Fachinformatiker Anwendungsentwicklung/Websecurity) hatte ich auch wenig zeit mich damit zu beschäftigen.

        Jetzt nachdem der große Run vorbei ist dachte ich mir quälen wir mal meine hübsche 3 mbit leitung und installieren HL2.

        Vorweg noch ein paar Infos zu meiner EDV-Struktur denn diese wird gleich noch eine große Rolle spielen:

        a) 3mbit ADSL mit fester IP-Adresse (nein keine Telekomstandleitung) mit einem LANCOM - Router welcher die Einwahl etc. regelt

        b) Linux Firewall mit aktivierten FTP/HTTP/POP3/HTTPS!!! Virusscanning; ferner läuft auch ein Application Level Scanning, Trafficlog und Intrusion Alert System kurz IAS auf Basis von IPTables und einer sehr mächten POSTFIX/Cyrus - kombination für Email auf diesem Rechner

        c) einen Linuxserver auf einer Backbone-Hardware welchen ich als Webentwicklungsmaschine und Datenspeicher missbrauche

        d) meine Hauptrechner: Wahlweise ne WinXP oder ne SuSe Linux 9.1 maschine

        die Internetverbindung wurde über Gateway- und DNSeinträge auf meine Linuxfirewall gesetzt welche über eine zweite Netzwerkkarte an dem Router hängt.

        soviel zu meiner EDV

        so ich habe also HL2-Dvd rein den ganze STEAM schrott übermich ergehen lassen... (eine nervige Minuten wegen benötigten Ports etc. wahren auch dabei)

        so auch der Auth hat wunderbar geklappt. Updates sind dank der 3mbit strippe auch nach ner tasse Michkaffee durchgelaufen (ok es war eine große Tasse)

        Offline modus ging auch soweite so gut....

        Ich war guter Dinge bis ich die IAS-Logs anschaute und mir mal die genauen Routerlogs für meinen Anschluss beim Rechnezentrumspartner meiner Firma holte.

        Wenn ich HL2 spielte (selbst im Offline Modus) hat Steam kontinuierlich über meine Leitung daten versendet. nach einigen Recherchen konnte ich das meiste Valve zugehörigen Server zuordnen. der Rest war eher harmloser Natur, Relay infos etc.

        Intressanter wurde es als ich mich an die Daten selber machte.
        So habe ich mir mal einige Speicherabbilder und einen kompletten Trafficmitschnitt von einer Stunde HL2 gemacht und ganz intressante Erkenntnisse gemacht. So frage ich mich was Valve mit meiner Netzwerkkarte MAC - Adresse anfangen möchte. auch hat STEAM regelmäßig zugriff auf meine Systemeinstellungen genommen und meine in XP verankerte HAL genommen. Ein kurzer Start von Everest hat mir auch gezeigt, dass meine kompletten DirectX Infos von STEAM eingesehen wurden.... das gab mir zu denken.... also hab ich das ganze auf meine zweite Platte gespiegelt und das ganze in einer WineX umgebung gestartet.

        kurz darauf hat sowohl meine lokale firewall als auch meine Linuxfirewall das Internet wegen einem KRITISCHEM IAS Attack geschlossen und meine IP isoliert. Was war passiert? STEAM hat erkannt das es nicht mehr in der gleichen Umgebung lief und hat versucht sein neues Umfeld "kennenzulernen" und dabei versucht meine Sicherheitsbeschränkungen auser Kraft zu setzen. Unter XP sind diese leider als Adminuser sehr lasch allerdings ist Linux hier sehr kritisch und durch die WineX umgebung konnte es nun nicht auf diese Zugreifen und hat meiner Vermutung nach einen "Homecall" gemacht, was meine Firewall sofort erkannt und abgewürgt hat.

        Da dieses ich nenn es mal Kapseln einer Verschlüsselten Botschaft in einem verschlüsselten Kanal nur von einer Firewall mit Application Level Scanning erkannt werden kann, ist es für "normale" schutzsysteme so gut wie unsichtbar und somit für einen Normal User nicht nachvollziehbar auch hat Valve meines Informaionstandes nach nicht verraten was STEAM alles für Daten sendet angeblich aus Sicherheitsgründen...

        Was in dieser Kommunikation enthalten ist war extrem stark verschlüsselt udn da Dräng sich mir die Frage auf WAS lässt sich Valve da an seinen Hauptserver schicken?

        Ich möchte an dieser Stelle Valve nicht unterstellen wie Microsoft hier Systeminformationen zu übertragen, obwohl einige Pakete Datenfragmente enthalten welche sehr stark verschlüsselt waren und eigentlich nicht zur "normalen" Steamkommunikation gehören, aber ist die Gefahr durchaus groß, dass hier durchaus Systeminfos übertragen worden sind bzw. hier werden sollten.

        In Sorge
        MixTer
        (alias CrashKill)
      • Von DJ_LowmaX NPC
        Was macht steam wirklich??? HL2 Offline daddeln schon möglich...

        Zitat
        Steam wirkt. Allein in Deutschland hat sich Half-Life 2 schon jetzt besser verkauft als Far Cry (dt.) und Doom 3 zusammen
        Die Masse wird absichtlich dumm gehalten...

        Steam ist der totale Witz, warum?

        dazu muß man erstmal wissen wie Steam funktioniert:
        Steam macht eigntlich nix weiter als die 128 Bit codierten gcf Dateien zu entschlüsseln... nix weiter und irgendwelche accounts anlegen die eigentlich überhaupt nicht benötigt werden (zumindest nicht beim Singleplayermodus von HL2) ich mag mir gar nicht ausmalen was Steam alles für Informationen an Valve/Vivendi sendet :-$
        Ist wie so'n kleiner (großer) Trojaner...keiner weiß wie und keiner weiß was man alles mit STEAM anstellen kann...

        so und jetzt kommts, entschlüsselt man die gcf-dateien und entpackt sie OFFLINE entsteht ein wunderschönes absolut vollständiges HL2 Verzeichnis...
        und man kann OFFLINE daddeln mit speichern und allem drum und dran...
        Wozu also jetzt noch STEAM???

        Die OFFLINE version ist schneller und stabiler als mit STEAM!!!

        ob das jetzt illegal ist oder nicht da läßt sich drüber streiten denn ich entpacke ja nur die Dateien und verändere ich sie ja nicht.

        STEAM wird sich NICHT durchsetzen...

        achja ich hab das Original...

        c'ya DJ LOWMAX
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