Pro Evo Soccer 4: Meisterhafte Meisterliga
Der zentrale Einzelspieler-Modus von Pro Evolution Soccer 4 nennt sich "Meisterliga" - ein Name so schlicht, dass er dem brillanten Konzept dahinter nicht gerecht wird. Denn dieser Karriere-Modus wirkt nur auf den ersten Blick sehr simpel und entpuppt sich nach kurzer Spielzeit als außerordentlich motivierend und tiefgehend.
Sie starten die Meisterliga immer in der zweiten Liga und die etatmäßigen Spieler des gewählten Clubs werden durch ein bunt zusammen gewürfeltes Fantasieteam ersetzt - unabhängig davon, ob Sie mit Real Madrid oder einem auch in der Realität zweitklassigen Team spielen. Der Grund: Die Anfangsbedingungen sind genau ausbalanciert, um den Spieler ausreichend zu fordern, ohne ihn zu frustrieren. Sie verfügen über einen ausgeglichenen, in der zweiten Liga durchaus konkurrenzfähigen Kader. Ihr Ziel ist es nun, das Team bis in den internationalen Wettbewerb zu führen. Übrigens: Wer keine Lust hat, sich hochzuarbeiten, oder mit schwächeren Spielern zu beginnen, darf sich im normalen Liga-Modus einen eigenen Wettbewerb zusammenstellen.
Als Währung im Meisterliga-Modus dienen sogenannte PES-Punkte, mit denen Sie für besonders gute Ergebnisse belohnt werden. Auch die Stärke der gegnerischen Mannschaft wirkt sich auf Ihre Belohnung aus. Ein Sieg gegen einen Erstligisten bringt beispielsweise deutlich mehr PES-Punkte, als gegen einen Verein aus der zweiten Liga. Zusätzlich winken am Ende der Saison Belohnungspunkte für den Aufstieg, den Pokalsieg und ähnliche Erfolge.
Die gewonnenen Punkte investieren Sie im Saisonverlauf in die Mannschaft: Sowohl Ablösesummen für neue Spieler als auch die Gehälter werden in "PES" berechnet. Auf diese Weise stellen Sie sich mit der Zeit als Manager Ihr ganz persönliches Dream-Team zusammen.
Besonders im Meisterliga-Modus wirken sich die komplexen taktischen Möglichkeiten von Pro Evolution Soccer 4 aus. Neben einer Vielzahl von vorgeschlagenen Formationen (etwa 4-4-2, 5-3-2 oder 4-2-4) können Sie als Trainer jeden einzelnen Spieler frei auf dem Feld postieren - das ist noch nicht einmal in allen führenden Fußballmanagern möglich! Zusätzlich legen Sie fest, ob die Verteidiger eher den Raum oder den Gegenspieler decken, wie engagiert die Offensivspieler nach hinten arbeiten und wie aggressiv Pressing gespielt wird.

find es ja prächtig, dass PES etwas mehr beachtung verdient. wer sich erstmal in pes eingespielt hat und spass an einem guten fussballspiel hat, wird pes eh nicht mehr freiwillig hergeben und auf diverse updates von fifa verzichten...
aber das gab´s doch alles schon in pes 3, oder? ist ja jetzt die reine marketing-offensive ;-)