Genau wie den Singleplayer-Part hat Electronic Arts LA auch den Mehrspieler-Modus im Vergleich zum ersten Medal-of-Honor-Titel deutlich aufgebohrt. Neben den bereits bekannten Modi Team-Deathmatch und Free For All gibt es zwei komplett neue Spielvarianten: - Invader: Alle Spieler werden in zwei Teams aufgeteilt, ein offensives und ein defensives. Die Angreifer müssen vier verschiedene Zielpunkte einnehmen, die von den Verteidigern gehalten werden. Je weiter die Offensiven vorrücken, desto weiter verschieben sich auch die Spawn-Punkte, an denen erledigte Spieler wieder erweckt werden. Es ist also schwierig für die abwehrende Partei, verlorene Ziele zurück zu erobern. Übrigens: Damit Spieler sich schneller bewegen können, gibt es Jeeps, Panzer, Amphibienfahrzeuge und andere Vehikel. Den Hauptbestandteil der Kämpfe machen aber Duelle zwischen Infanteristen aus. - Alliance Cooperative: Diese Invader-Variante ermöglicht es menschlichen Spielern, als offensives Team gemeinsam gegen verteidigende Bots anzutreten. Der Schwierigkeitsgrad der KI-Krieger kann an das eigene Können angepasst werden und eignet sich ideal für Einsteiger, um sich an den Invader-Modus, die Klassen und die Karten zu gewöhnen. Eine weitere zentrale Neuerung ist die Einführung von Klassen: Nun ist nicht mehr jeder Spieler gleichgestellt, sondern erhält spezielle Aufgaben. Sanitäter können beispielsweise Verletzte versorgen, während Munitionstechniker die anderen Teammitglieder mit Munitionsnachschub beliefern. Auf diese Weise wird die Bedeutung des Zusammenspiels im Team erhöht. Weitere wichtige Features: - Innovativer Fähigkeitenaustausch: Im Multiplayer-Modus von Pacific Assault trägt jeder Spieler einen klassenspezifischen Gegenstand, mit dem sich Spezialfähigkeiten (etwa Heilen) anwenden lassen. Stirbt ein Spieler, bleibt dieser Gegentand liegen, sodass andere ihn aufsammeln und auf diese die Fertigkeiten der "fremden" Klasse anwenden können, wenn auch nicht mit derselben Effizienz wie jemand, der tatsächlich der Klasse angehört. - "Schwelle des Todes": Wird man erschossen, ist die Runde nicht sofort beendet. Stattdessen befindet man sich sozusagen an der Schwelle des Todes: Man kann sich nicht bewegen, nimmt aber alle Ereignisse in der Umgebung wahr. Ein Sanitäter kann einen während dieser Zeit wiederbeleben und komplett heilen. - Etliche neue Waffen und Rüstungsgegenstände: Vom portablen Mörsergeschütz über Minen und Detektoren bis hin zum Helm, der sogar direkte Kopftreffer zum Teil absorbieren kann - das Arsenal wurde gegenüber Allied Assault (dt.) deutlich erweitert. - "Instant Play" Spielfinder: Sofort wenn Sie ins Mehrspieler-Menü wechseln, schlägt das Spiel einen schnellen Server mit genügend freien Slots vor. So kommen Sie innerhalb von Sekunden und völlig unkompliziert in eine Multiplayer-Partie. Natürlich können Sie auch manuell die Serverliste durchforsten und Kriterien einstellen, um den idealen Platz zum Spielen zu finden. Gute Server werden per Bookmark-Funktion dauerhaft vorgemerkt. - Ständige Online-Statistiken: Jeder Spieler kann sich einen dauerhaften Online-Account erstellen, um später Statistiken abrufen zu können. Auf der offiziellen Webseite werden Spieldauer, Erfolge und weitere Daten auf Wunsch angezeigt. Dort finden Sie natürlich auch die Zahlen aller anderen registrierten Spieler. Außerdem gibt es Server-Statistiken, sodass man beispielsweise nachvollziehen kann, welche Karten am liebsten gespielt werden. - Anti-Cheat-Tool Punkbuster integriert: In Pacific Assault will Electronic Arts dem Cheaten in Online-Spielen von Beginn an einen Riegel vorschieben. Die bekannte Anti-Cheat-Software Punkbuster hat sich bereits in einer Vielzahl von weit verbreiteten Multiplayer-Spielen bewährt und ist direkt in Pacific Assault integriert - man muss also weder einen nachträglichen Patch runterladen noch externe Programme installieren.
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