Kolumne: Download statt Datenträger?
Zukunftsträchtig klang es, als Valve 2002 die ersten Details über das Direkt-Vertriebsprojekt Steam veröffentlichte. Ziel war es, Spiele direkt über das Internet zu verbreiten. Die Idee klingt noch immer überzeugend - und endlich ist es auch die Umsetzung. Dieser Tage hat Steam nach fast zwei Jahren voller Instabilitäten und Bandbreiten-engpässen seine erste große Bewährungsprobe bestanden: Tausende von Counter-Strike-Fans aus aller Welt stürzten sich auf den Download der Source-Version. Valves Server-Netzwerk hielt stand und bot über weite Strecken Ladegeschwindigkeiten von über 3 MBit. In vielen Foren wird nach diesem Erfolg offen über das Ende traditioneller Vertriebswege spekuliert - bricht Steam die Strukturen in der Spieleindustrie auf? Natürlich reizt die Online-Verbreitung von Spielen sowohl Entwickler als auch Käufer. Erstere dürfen ohne die Zwischenstationen "Distributor" und "Handel" mit merklich höherem Gewinn pro verkauftem Exemplar rechnen. Letztere könnten wohl Top-Spiele schon drei bis vier Wochen früher spielen, weil die Zeit für Produktion von Datenträgern und Verpackung sowie der Transport in die Geschäfte gespart werden würde. Aber: Kaum ein Publisher oder Distributor dürfte mit einem Direktvertrieb einverstanden sein. Ganz auf die Erlöse aus dem Einzelhandel können und wollen jedoch nicht einmal Entwickler von Blockbustern wie Half-Life 2 verzichten. Viele Spieler bevorzugen trotz schneller Internetanbindung einen handfesten Gegenwert für den Kaufpreis von 50 Euro. Das volle Potenzial eines Titels lässt sich daher auch in Zukunft nur mit dem parallelen Vertrieb über Handel und Download ausschöpfen - und das geht nur, wenn Entwickler und Vertriebspartner weiterhin zusammenarbeiten.

Positiv:
u.U. günstigerer Preis und man kann das Game auf die Sekunde vom Release-Termin gleich spielen
das war's aber auch schon !
Mein HL2 habe ich mir über Steam gesaugt.
Wollte es dann wieder verkaufen.
Nur wie denn ?
Müsste den gesamten Account verkaufen - das will doch keiner, zumal der Käufer das Teil auch erst runterladen muss.
PC Crash: alles nochmal laden ? Nein danke !
Ich bevorzuge da dann doch eine ordentliche "Schachtel" in der Hand zu haben !
(ich weiß, nach meiner Meinung hat keiner gefragt
Keiner sieht sie gerne und alle Ärgern sich, wenn die Autobahnen mit LKW´s verstopft sind. Am besten wäre es die Dinger gäbe es garnicht.
Das unsere Super- und Baumärkte zu dreivierteln leer wären, oder wir eben nicht jeden Tag frisches Obst und Gemüse hätten ohne die LKW, daran denk keiner. Die Dinger fahren für/wegen uns!
Genauso ist das mit der Werbung. Keiner will sie, keiner hat sie angefordert, blubberblubber....dass es die, immernoch überwiegend kostenlosen Angebote ,ohne Werbung nicht gäbe dürfte wohl jedem klar sein. Oder meint Ihr die Grafiker, Redakteure, Programmierer, Projektleiter, Lektoren etc. machen das hier ehrenamtlich und ohne Bezahlung?
Was die "Penetranz" von Werbung angeht...naja...dass ist ein anderes Thema, da werden bzw. müssen Online-Angebote sicherlich noch viel dazulernen, was sie Ihren Lesern zumuten können.
:-|
Aber was soll es , wo hier selbst für das Lesen von Lösungstips mittlerweile anscheinend schon eine Anmeldung notwendig ist gehe ich doch einfach zur Seite der ohnehin besseren Konkurrenz und lese ohne PENETRANTE WERBUNG SCHON BEIM SEITENAUFRUF und ohne Anmeldung !
Ich kann es nicht glauben das ich PCGames mal im Abo hatte, mal nee Ausgabe hier oder da reicht völlig
<Rest gelöscht wegen Beleidigungen und Unterstellungen>
Edit Nali_WarCow Kannst ja gerne deine Meinung hier schreiben, aber es geht auch ohne Unterstellungen oder Beleidigungen. Weitere Ausrutscher in der Richtung solltest du dringend unterlassen.
Außerdem bitte wieder zum Thema "Kolumne - Download statt Datenträger?" kommen.
Ich kann nur zustimmen, war die PCGames mal die Spielezeitschrift schlechthin so hat sich da seit geraumer Zeit einiges zum Argen verändert. Teilweise halte ich Testergebnisse gelinde gesagt für dubios und das Schönreden des üblen kundenfeindlichen Steamsystems ist genauso fragwürdig wie das unkritische Hochjubeln bestimmter Titel. Das zu Valve eine Geschäftsbeziehung besteht merkt ja wohl ein Blinder >:-|
Aber was soll es , wo hier selbst für das Lesen von Lösungstips mittlerweile anscheinend schon eine Anmeldung notwendig ist gehe ich doch einfach zur Seite der ohnehin besseren Konkurrenz und lese ohne PENETRANTE WERBUNG SCHON BEIM SEITENAUFRUF und ohne Anmeldung !
Ich kann es nicht glauben das ich PCGames mal im Abo hatte, mal nee Ausgabe hier oder da reicht völlig
Die PC-Games hat sich längst von der Basis (Spieler) verabschiedet. Hier regiert nur noch Geld machen um jeden Preis. So kommen geschönte Tests, z.B. Fifa 2005 oder The last Fall zustande und eben auch so dümmliche Leitartikel. Die GameStar ist zwar nicht viel besser, aber um einiges kritischer.