So spielt sich Doom 3
BALLERN, BALLERN, BALLERN:
Die meiste Zeit über wird Ihr Zeigefinger den Schussknopf der Maus niederdrücken; Schießereien gegen einfache Monster wie Imps oder Zombie-Soldaten sind die Essenz von Doom 3. Kniffligere Gegner wie der Hell Knight tauchen immer wieder zwischendurch auf und sorgen für Nervenkitzel. Unvergleichlich: die Duelle gegen teils gigantische Zwischen- und Endgegner.
SCHOCK-EFFEKTE:
Eine Zombiehand greift im Flackerlicht durch eine defekte Tür, eine Wand stürzt unter lautem Krachen ein und ein riesiger Gegner springt hervor Doom 3 bietet ähnliche Horror-Elemente, wie sie beispielsweise auch in Aliens vs. Predator 2 vorkommen. Auch auf Dauer ist Gänsehaut garantiert.
UNERWARTETE HILFE:
Regelmäßig setzt sich ein spinnengleicher Wachroboter in Bewegung, weist Ihnen den Weg und hilft im Kampf gegen mutierte Höllenkreaturen und Zombies.
INNOVATIVE STEUERUNG:
Wenn Sie sich einem Schaltpult nähern, wird die Waffe gesenkt und stattdessen erscheint ein dreidimensionaler Cursor, der sich nahtlos in die Umgebung einfügt. So wird der Spielfluss nie unterbrochen und die Horror-Atmosphäre nochmals intensiviert.
RÄTSELRATEN:
Selten, aber es gibt sie: Rätsel. In einem steuern Sie beispielsweise einen Mini-Kran, um Fässer in eine bestimmte Position zu manövrieren. Später steuern Sie einen Aufzug per Schaltpult durch ein Labyrinth.
SELBSTABLAUFENDE DIALOGE:
Gelegentlich stoßen Sie auf Überlebende in der gebeutelten Forschungsstation: Per Mausklick startet ein Monolog, durch den die Story vorangetrieben wird - Ihre Spielfigur selber bleibt dabei stumm.
SCHATTENSPIELE:
Doom 3 zeichnet sich durch seinen extrem realistischen Schattenwurf aus, der dynamisch auf Beleuchtung reagiert. In vielen Szenen ist eine Taschenlampe Ihre einzige Lichtquelle. Die Schwierigkeit: Während Sie die Taschenlampe führen, muss die Waffe weichen entdecken Sie dann ein überraschend auftauchendes Monster, dauert es einen Augenblick, bis Sie den Schießprügel wieder gezückt haben. Diese wehrlosen Momente gehören zu den nervenzerfetzendsten Sekunden überhaupt.

gruselig ja, sicher, aber spätestens nach den alpha labs ist der horror weg, und der kommt auch in der höller nicht mehr wieder (vielleicht deswegen weil es dort heller ist als sonst irgendwo im gesamten spiel)
far cry war deutlich besser und angenehmer zu spielen, aus herausfordernder, aber grafisch eben nicht so wahnsinn wie doom³ (vorallem nicht anforderungen/ergebnis mäßig)
und ab der hälfte kleben die finger auf den tasten shift + w + strg/left mouse und der ausgewählten kettensäge, da bleibt auch kein commando, pinky, oder hell knight stehen, außerdem gibts ja genug med packs.
ja ich hab mal aufgehört da mich der guardian ehrlich angezipft hat, nach ner halben stunde rumrennen war der noch immer nicht tot, also bitte was soll das?
na ja spiel ich eben wieder ut2k4 und far cry
greetz from graz
Laufen , schiessen, laufen.
Nicht mehr und nicht weniger hat id Software versprochen. Einen Shooter ohne Schnörkel, gigantischer Verschwörungstheorie und den ganzen anderen Ballast den uns andere Games als Features verkaufen.
Wie du selber sagst, Doom 3 ist ein durschnittsballerspiel für zwischendurch.
Doom3 macht Spass. Hat eine gute Graphik und guten Sound. Wer das also Spielen will soll es ruhig machen. Allerdings ist Doom3 keine riesige Innovation wie HL sondern ein Graphik aufguss und deswegen versteh ich diesen ganzen Hype nicht.
Laufen , schiessen, laufen.
Nicht mehr und nicht weniger hat id Software versprochen. Einen Shooter ohne Schnörkel, gigantischer Verschwörungstheorie und den ganzen anderen Ballast den uns andere Games als Features verkaufen.
id ist eine der wenigen Firmen die ihr Wort gehalten haben bezüglich ihres Games!
Auch die beantstandete Ödnis kann ich nicht nachvollziehen. So stell ich mir eine Forschungs/Fabrikationsanlage der Zukunft vor.
D3 ist ein herrlicher spannender Shooter. So wie ich es erwartet habe.
Die eigentlich wirklich gut gelungene Atmosphäre wird durch dieses dauernde Gegnerspawnen einfach kaputt gemacht. Dadurch wird das Spiel so gruselig wie ein billiger Horror streifen (Jason X, Scream ). Wer zum Beispiel Silent Hill gespielt hat, der weiss wie so was gut gemacht werden kann. Und wer schon mal den Trailer von Silent Hill 4 gesehen hat...
Schön in diesem Spiel sind wirklich die Level die sich im Aufbau von den "herkömmlichen" Levelabschnitten unterschneiden. Wie zum Beispiel die von dir erwähnten pulsierenden Röhren.
Aber ist dieses Spiel denn wirklich den Hype wert?
Doom3 macht Spass. Hat eine gute Graphik und guten Sound. Wer das also Spielen will soll es ruhig machen. Allerdings ist Doom3 keine riesige Innovation wie HL sondern ein Graphik aufguss und deswegen versteh ich diesen ganzen Hype nicht.
liegt dann wohl wie du bereits geschrieben hast daran, wie sehr man "drin" ist!
ciao
Der Kritikpunkt mit dem Gegnerspawnen ist voll gerechtfertigt. Nach knapp 2 Stunden konnte ich beim Betreten eines Raumes mit an Sicherheit grenzer Wahrscheinlichkeit sagen, wo ein Gegner herkommt, wenn ich die nächste Bodenkachel betrete. Auch dieses Reinteleportieren finde ich ziemlich billig. Da kommt immer ein Imp von vorne und einer, der plötzlich im Rücken aufgetaucht ist. Und dann geht das alte Spiel wieder los. Feuerball dodgen, Schrot pumpen (mal unendlich).
Subtiler Grusel geht Doom³ eh fast völlig ab. Dafür versuchen die viel zu krampfhaft einen minütlich zu erschrecken. ABER, erschrecken tu ich mich nur dann richtig, wenn ich keinen plötzlichen Angriff erwarte. Und den Spieler für kurze Zeit in Sicherheit zu wiegen und dann zu überraschen schafft Doom³ nie.
Ich hätte mir halt etwas mehr Abwechslung gewünscht. Ich meine wenn die ein Sci-fi-Szenario machen, können sie auch ruhig eine vielfältigere Marsstation bauen. Man sieht doch im Grunde nur Labore mit abstrakten Maschienen und Sicherheitsbüros, die mit Monitoren zugepflastert sind. Wo sind die Unterkünfte der Besatzung? Warum hätte man nicht einen Hydroponischen Garten unter einer Kuppel einbauen können? Oder verfügen die Id-Grafik nicht über Grüntöne in ihrer Farbpallete? Warum gibt es nirgendwo Wasser? Eine Aufbereitungsanlage? Oder wie wäre es gar mit einer Großküche plus Kantine? Freizeiteinrichtungen für die Besatzung wie Fitnessraum, Sporthalle, Kinosaal und ähnliches (jeder Flugzeugträger hat heute schon sowas an Bord) fehlen auch. Eine richtige Kaserne hätte ebenfalls da sein müssen einschließlich Schießbahn und Stuben. Es gibt reichlich Einrichtungen, die der Marsstation ein viel authentischeres Gefühl gegeben hätten als nur Korridore, Labore und kleine Lagerräume, die eher nach Baumarkt als nach Raumstation aussehen.
Doom³ ist kein schlechtes Spiel und bisher macht es eine Menge Spaß. Aber es könnte deutlich besser sein. Und ärgerlich ist, dass die Fehler so offensichtlich sind, dass sie ohne weiteres vermeidbar gewesen wären. Und genau das war bei Half Life nicht der Fall, weshalb es noch immer das bessere Spiel bleibt.