Gotcha
Battlefield Vietnam
Statt muskelbepackter Soldaten oder Roboter kämpfen in Gotcha stinknormale Jugendliche in hipper Kleidung.
, Joint Operations und Unreal Tournament 2004 (dt.) schießen scharf, Gotcha verpackt die Deathmatches in Watte: Gekämpft wird freundschaftlich mit Farbkugeln aus Luftdruckwaffen. Die ähneln in ihren Fähigkeiten den Waffen aus Counter-Strike; bei den einen geht eine hohe Feuerrate auf Kosten der Genauigkeit, bei anderen ist es umgekehrt. Zwölf Kanonen stehen zur Auswahl, von denen die besseren erst im späteren Spielverlauf erhältlich sind, weil sie Geld kosten - und das gibt's nach dem erfolgreichen Abschluss diverser Turniere. Im Einzelspieler-Modus managen Sie Ihr sechsköpfiges Team, legen Angriffs- und Verteidigungspositionen fest und bauen Fähigkeiten (etwa Zielgenauigkeit) gegen Bezahlung aus. Anschließend startet die Team-Schlacht in 17 Arenen: in verlassenen U-Bahn-Stationen beispielsweise, im Schwarzwald unter blauem Himmel, in Häuserruinen und auf einem Schrottplatz. Hinter Gittern stehen Zuschauer und jubeln Ihnen zu, was den Sportcharakter des Spiels verstärkt. Grafikantrieb ist die Trinity-Engine, die zwar wunderschön spiegelndes Wasser zeichnet, aber in den Disziplinen Texturen, Animationen und Partikeleffekte zu früh an ihre Grenzen stößt. Zum einen wirken Wände aus der Nähe wie ein undeutlicher Farbenbrei, zum anderen entsteht der Eindruck, dass Spieler über den Boden schweben, statt sich realistisch in der Welt zu bewegen. Unspektakulär wirkt auch die Abwesenheit bombastischer Explosionen, die doch zu Ego-Shootern gehören wie das Tüpfelchen auf das I.

lg
max