Testbericht

14.07.2004 14:45 Uhr

Joint Operations

Die Luft wird dünn für Battlefield Vietnam. Nach Söldner setzt Joint Operations zum Sturm auf die Multiplayer-Hochburg an - und muss sich nur knapp geschlagen geben.

PC Games-
Spielspaß-Wertung
(Ausgabe 08/2004)
85%
Durchschnittliche
Lesertestwertung:
        
93 %

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Die Luft wird dünn für Battlefield Vietnam. Nach Söldner setzt Joint Operations zum Sturm auf die Multiplayer-Hochburg an - und muss sich nur knapp geschlagen geben. Wenn im Zockerkreis über die Genesis der Taktik-Shooter philosophiert wird, dann fallen meist Namen wie Rainbow Six, Counter-Strike oder Operation Flashpoint. Nur Eingeweihte erinnern sich, dass schon lange vor dem Siegeszug des Genres groß angelegte Multiplayer-Gefechte im Internet tobten: in Novalogics Delta Force-Reihe. Weil die allerdings über die Jahre mehr schlecht als recht gepflegt wurde, traten modernere Alternativen wie Battlefield 1942 ihr Erbe an. Nun soll Joint Operations verlorene Fans zurück- und neue hinzugewinnen. Die Chancen dafür stehen mehr als gut!

Keine Experimente

Anders als Söldner wagt Joint Operations keine Experimente, sondern kopiert das Battlefield-Prinzip: zwei Teams, ein Haufen Waffen, Fahrzeuge und Hubschrauber und eine Hand voll Stützpunkte, um die sich alle balgen. Der größte Unterschied zu EAs Shooter-Reihe ist der Maßstab: Während in Battlefield Vietnam maximal 64 Dschungelkriegern die Kugeln um die Ohren sirren, sind es in Novalogics Neuem satte 150 - auf Beta-Servern fanden sogar schon bis zu 200 Teilnehmer Platz. Da kann in absehbarer Zukunft kein Konkurrent mithalten. Entsprechend weiträumig haben die Entwickler die Schlachtfelder abgesteckt: Über 60 Quadratkilometer erstrecken sich die umfangreichen Exemplare, selbst um die kleineren zu durchqueren, braucht man zu Fuß 15 bis 20 Minuten. Mit weniger als 40 bis 50 Kombattanten kommen die Scharmützel kaum in Schwung. Ein Einzelspieler-Modus bleibt außen vor. Dafür gibt's eine Hand voll Trainingsaufgaben, von denen zwei "klassischen" Bot-Matches ähneln.

Panzer sind leichte Beute

Schauplatz des Online-Kriegs von Joint Operations: Typhoon Rising ist der Inselstaat Indonesien, wo sich im Jahr 2006 einheimische Separatisten und eine internationale "Friedens"-Truppe in den Haaren liegen. Das Kriegsgerät ist neueren Datums, angefangen bei Stinger-Luftabwehrraketen über fest installierte Mark-19-Granatwerfer bis hin zu simplen Rauchbomben. Ähnlich modern der Fuhrpark: Amphibienfahrzeuge vom Typ Stryker, Halo-Helikopter, LCAC-Luftkissenboote. Verglichen mit der Battlefield-Serie spielen die Vehikel eher eine untergeordnete Rolle als Transportmittel, statt die Schlachtfelder zu dominieren. Kampfpanzer gibt's keine, die Geländewagen und Lkws sind abseits der gewundenen Waldpfade leichte Beute für Panzerfäuste. Einzig die Feuerkraft der Little-Bird-Helikopter und ihrer Gegenstücke auf indonesischer Seite ist beeindruckend, allerdings reagieren die Maschinen auf MG-Beschuss oder Raketen extrem allergisch. Mit etwas Teamwork gewinnt der Fuhrpark aber deutlich an Schlagkraft: Klemmen sich zwei Schützen hinter die seitlich angebrachten Miniguns im Blackhawk und feuern dann doch die bis zu vier Fluggäste aus den offenen Türen, wird der Hubschrauber zur fliegenden Festung, die niemand so leicht vom Himmel holt. Abgesehen vielleicht von den eigenen Passagieren, die bei solchen Aktionen gelegentlich das eigene Fluggerät perforieren - einer der glücklicherweise wenigen Bugs in der Verkaufsversion.

Geißel Scharfschütze

Strebt Söldner: Secret Wars nach Realismus, hat sich Joint Operations unkomplizierter Action verschrieben. Die Helikopter beispielsweise halten von allein die Höhe, was Unerfahrenen den Einstieg erleichtert, Profis aber manch aus Battlefield Vietnam bekanntes, gewagtes Flugmanöver verwehrt. Auch die Steuerung der Landfahrzeuge und Boote geht leicht von der Hand, vor allem weil die Spielphysik sich sehr nachgiebig mit allzu tollkühnen Fahrern zeigt: Fast senkrechte Abhänge hinunterbrettern, über Hügel meterweit durch die Luft rasen - in Joint Ops über die Pisten zu pesen ist eine wahre Freude. Etwas näher an der Wirklichkeit präsentieren sich die Schießeisen. Wie in Taktik-Shootern üblich, gilt: Dauerfeuer nur im Nahkampf, auf größere Distanz genau zielen und Einzelfeuer geben - und selbst dann sind bewegte Ziele wegen der vergleichsweise langen Flugdauer der Geschosse und der gekrümmten Bahn nur mit Übung zu treffen, was Scharfschützen einen Tick weniger gefährlich als bei Söldner, aber nicht weniger nervtötend macht. Wer sich clever im hohen Gras versteckt und eine gegnerische Basis ins Visier nimmt, kann locker 15, 20 Minuten Frags sammeln, bis die Munition alle ist, ohne entdeckt zu werden. Dass es keine Killcam gibt, die den Getroffenen verrät, woher der Schuss kam, macht die Sache für die Sniper noch einfacher.

Erobern und sichern

Das Gras, die Büsche, die Bäume, die sich über jeden Hügel der Spielwelt ziehen, sind einige der grafischen Highlights von Typhoon Rising. Das viele Grünzeug sieht nicht nur schick aus, sondern hat auch wesentlichen Einfluss auf den Spielablauf. Es dient nicht nur, wie oben beschrieben, Heckenschützen als Versteck, sondern auch gewöhnlichen Infanteristen willkommene Deckung, etwa vor Luftangriffen. Um aus 100 Metern Entfernung Gegner auszumachen, die bewegungslos zwischen den Halmen liegen, muss man wirklich sehr genau hinsehen. Es lohnt sich, durchs Gras zu robben und sich vorsichtig anzupirschen. Wer drauflos rennt, fällt schnell einem Hinterhalt zum Opfer. Allerdings: Die Siegpunkte, um die sich alles dreht, lassen sich nun einmal nur im Sturmangriff nehmen. Advance and Secure heißt der wichtigste Spiel-Modus von Joint Operations (die anderen beiden, Team-Deathmatch und King of the Hill, sind nicht weiter der Re-de wert). Fast genauso wie bei Battlefields Eroberungspar-tien kämpfen darin die beiden
Teams um die Kontrolle einer Hand voll strategisch wichtiger Abschnitte, etwa Hügel, Bunker oder Dörfer. Schafft es eine Mannschaft, das Gebiet lange genug zu halten und alle Gegner aus der Umgebung zu verjagen, gilt die Basis als erobert und dient künftig als Startpunkt für Neueinsteiger. Die haben dann einen wesentlich kürzeren Weg zur Front. Cool: Das Programm zeigt nicht nur direkt im Spielfenster an, wo die Stützpunkte liegen, sondern auch, welche gesichert sind oder gerade attackiert werden, und listet sogar die Anzahl der Angreifer und Verteidiger auf. So weiß man sofort: "Aha, irgendwo kreucht hier noch einer vom Gegnerteam herum", und wartet nicht vergeblich, dass die Flagge die Farbe wechselt.

Zu wenig Zusammenhalt

Das größte Problem von Joint Operations ist bislang wie bei den meisten Team-Games noch, dass die we-
nigsten Spieler auf Free-For-All-Servern wirklich zusammenarbeiten. Ein allwissender Commander, wie ihn Söldner vorzuweisen hat, fehlt in Novalogics Taktik-Shooter zwar, immerhin gibt es aber die Möglichkeit, Kampfgruppen zu bilden. Der Anführer kann dann auf einer Übersichtskarte seinen Untergebenen Ziele zuteilen oder sie via Sprechfunk einweisen. Allerdings ist der Job ereignislos, sodass er meist unbesetzt bleibt. Dabei kann man mit Teamwork viel erreichen. Erstens, weil - wie beschrieben - viele Vehikel erst mit drei, vier Mann Besatzung richtig rocken. Zweitens, weil sich gemeinsam Kontrollpunkte schneller einnehmen lassen. Und drittens, weil sich die Spielerklassen perfekt ergänzen. Fünf Berufe stehen Kämpfern zur Wahl, jeder mit individuellen Vor- und Nachteilen. Der Gunner beispielsweise ist der Einzige mit MG, der Sani kann Gefallene an Ort und Stelle wiederbeleben - ein Vorteil gegenüber denen, die sich erst wieder vom Startpunkt ins Kampfgebiet vorarbeiten müssen. Wenigstens fördert Joint Operations das Zusammenspiel, indem es Punkte, zum Beispiel fürs Heilen von Kollegen oder deren Transport, vergibt.

Nur 64 auf dem Heim-Server

Auch abseits der schicken Shader-Flora macht Joint Ops eine gute Figur. Das Terrain wirkt organisch, das Wasser hat beinahe Postkartenqualität. Eine im wahrsten Sinne des Wortes gute Figur machen die Spielermodelle der Rebellen und UN-Truppen, auch wenn deren Variantenreichtum nicht den von Söldner erreicht. Wechselhaft die unbelebten Objekte: Mal heimelige Bambushütten, mal lieblos gestaltete Blechgebäude. Mal gestrandete Frachter, die stimmungsvoll in einer Bucht vor sich hin rosten, mal mit detailarmen Texturen verklebte Vehikel wie der Black Hawk - das geht besser! Versöhnlich stimmen die Effekte: Der dynamische Wechsel der Tageszeiten ist einzigartig. Ein Match, das unter glühender Mittagssonne startet, wird in der dritten Runde bei Nacht ausgetragen. Schade allerdings, dass die Spielzeituhr nicht über das Servermenü zu erreichen ist, das auch ansonsten nicht mit vielen Einstellmöglichkeiten überzeugt. Einen Stand-alone-Server für mehr als 64 Spieler liefert Novalogic nicht.
(Rüdiger Steidle)
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Rüdiger Steidle

Goodbye, Battlefield! Joint Ops ist mein neuer Multiplayer-Favorit.

Ganz persönlich gefällt mir Typhoon Rising schon deshalb besser als Battlefield Vietnam, weil auf den Schlachtfeldern mehr los ist. Es macht eben einen Unterschied, ob sich nun 20 oder 50 Mann um einen Flaggenpunkt balgen. Wer einmal eine groß angelegte virtuelle Invasion miterlebt hat, bei der zwei Landungsboote ein halbes Dutzend Schützenpanzer ausspucken, während eine Formation Helikopter über die Köpfe hinwegfegt, der möchte dieses Spektakel nicht mehr missen. Leider klappt das selten, denn wie schon in Battlefield Vietnam oder in Söldner hapert´s an Kommunikation und Koordination. Dem Spieldesigner, der das Problem des mangelnden Teamworks bei Team-Shootern in den Griff bekommt, pinne ich persönlich einen Orden an die Heldenbrust. Rein objektiv muss ich zugeben, dass Battlefield Vietnam in vielen Punkten noch immer die Nase vorn hat. Beim Balancing beispielsweise (zumindest seit dem Patch), bei der Grafik stellenweise, bei den Levels, die in Joint Ops irgendwie alle gleich sind, und bei der Atmosphäre.
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18 Kommentarezum Artikel

Alle Kommentare lesen
kitsune - 03.08.2004 20:45
Zitat: (Original von TGPumpkin am 19.07.2004 01:10)
Ich habe mir gerade den Artikel durchgelesen und einige Punkte sind mir aufgefallen:
Sätze aus dem Artikel hab ich hier mal kursiv hervorgehoben...

Eingeweihte erinnern sich, dass schon lange vor dem Siegeszug des Genres groß angelegte Multiplayer-Gefechte im Internet tobten: in Novalogics Delta Force-Reihe. Weil die allerdings über die Jahre mehr schlecht als recht gepflegt wurde, traten modernere Alternativen wie Battlefield 1942 ihr Erbe an.

Ok, kann erstmal so gelten lassen, aber die Community der alten DF-Reihe lebt noch immer... besonders DF2. Es finden hier heute noch gute Spiele auf eigenen fantastischen Maps statt und das Spiel ist immerhin mehr als 11 Jahre alt.

Dass es keine Killcam gibt, die den Getroffenen verrät, woher der Schuss kam, macht die Sache für die Sniper noch einfacher.

Diese Behauptung ist nicht richtig, auf den offiziellen Servern gibt es eine Art von Trichter im Radarbildschirm, der sich in die Richtung verengt aus der der Schuss kam. Diesen Trichter können private Server in den Optionen ausschalten.

Advance and Secure heißt der wichtigste Spiel-Modus von Joint Operations (die anderen beiden, Team-Deathmatch und King of the Hill, sind nicht weiter der Re-de wert).

Wo wird vom absolut genialen COOP-Modus geredet???
Hierbei tritt man mit allen anderen teilnehmenden Spielern gegen Bots an und muss versuchen, seine Ziele zu erreichen... Teamplay pur... ohne Teamplay ist es nur sehr sehr schwer diese Missionen erfolgreich zu beenden...
Und was heisst "nicht der Rede wert"???

Anders als Söldner wagt Joint Operations keine Experimente, sondern kopiert das Battlefield-Prinzip: zwei Teams, ein Haufen Waffen, Fahrzeuge und Hubschrauber und eine Hand voll Stützpunkte, um die sich alle balgen.

Kopiert das Battlefield-Prinzip?? Wann kam denn das erste DF-Game raus??? Das ist mehr als 12 Jahre her... fragt sich, was die Kopie ist...
Die fahrbaren Fahrzeuge sind die langersehnte Erweiterung der alten Spiele.

Kidback hat geschrieben:
Aber ich bleibe auf der seite von joint ops es is einfach nur genial aber wenn hl2 und stalker und noc h n paar andere games rauskommen kannste verscheinlich mal joint ops einpacken was ich nicht hoffe , es bleibt erstmal mein lieblingsspiel !!!!!!

Joint Ops wird nicht so schnell verschwinden, weil die Community lebt! In den Foren von Novaworld und anderen Gruppen, die JO spielen! Hier wird offen diskutiert und sich mit Novalogic ausgetauscht.
Es wird immer (vorrausgesetzt JO wird nicht von seinem Nachfolger abgelöst, aber selbst dann vereinzelt) Server geben, auf denen man JO spielen kann. Sobald Novalogic den Map-Editor freigibt, wird es sogar eigene atemberaubende Maps auf privaten Servern geben.

Wie man merkt, bin ich ein absoluter Fan von JO und der DF-Reihe.
Ich bin Mitglied einer Gruppe von Leuten, die sich bemühen auf unserem Server den Spass für alle hochzuhalten (kein Clan). Wir werden auf jeden Fall eigene Maps anbieten, die unsere genialen Mapmaker (sogar preisgekrönt für DF:BHD) selbst erstellen. Und solange es JO gibt, wird es auf unserem Server gespielt.

Grüße
TGPumpkin*PR*



Also, vorweg muss ich sagen das ich lange zeit bf und bf:v gespielt habe und ich beide teile, den einen mehr, den anderen weniger gut fand. Aber beides sind trotzallem ziemlich hammermässige games..... gewesen   (hrhr)......nee sie sind es immer noch.  

Aber seit joint ops draussen ist und ich ein exemplar mein eigen nennen kann, knabbern bei mir die motten an bf. Ich kann auch nicht genau sagen was es ist, was bf so blass ausehen lässt. Ob's die punkteverteilung ist, das teamplay, das gameplay, was ich keines falls als eine kopie von bf bezeichnen würde. Da sind einige unterschiede, die meiner meinung nach, dem spiel viel mehr, übersicht verleihen und es keine "voneinerflaggezuranderenhetze" (lol) wird. dadurch das man die flaggen, nur in der logischen reihenfolge a,b,c,d usw. einnehmen kann, ist das nicht mehr nötig.

Auch das stänge "respawnerplätten" fälllt weg, weil an der flagge die eingenommen wird, sobald der balken anfängt abzulaufen, nicht mehr respawned werden kann. Was genauso zur übersicht beiträgt, da nun nicht mehr alle, die da respawnen, wie die hühner umherlaufen und und wild umsich ballernt noch versuchen die flagge zu retten, sondern wieder von einer etwas ruhigeren gegend aus sich zu der umkämpften position vorarbeiten müssen.

Die grafik, die wirklich gut gemachte jungel-atmosphäre und das tarnen von weit entfernten gegnern die im grass leigen, tuen ihr übriges. Und wo verschafft das den snipern ein soooo grossen vorteil?? So ist es nunmal!! Am besten sprühen wir sniperschützen, die ich manchmal genauso wenig mag, pink an und versehen die mit blau licht auf dem helm, damit auch keiner mehr sagen kann "den hab ich nicht gesehen".  
Alleine schon durch den sound ist es doch schon nach ein paar schüssen zurück zu verfolgen, wo der sniper liegt. Ich finde das voll in ordnung so und das kommt ja schliesslich auch nicht nur den snipern zu gute. Man kann auch durchaus, als normaler schütze oder medic, davon profitieren. Hat mir schon einige male das leben gerettet.  

Und der coop-modus (und auch die anderen modi) ist mit sicherheit der rede wert. Genau wie bei AAS, kommt dort teilweise ein ganz anständiges teamplay zu stande, was ich bis dato auf public-servern von bf noch nicht kannte. Was wohl nicht dorthin gehört sind sniper, wenn man mich fragt. Auf einigen maps sacken die sich mehr als die hälfte aller kills ein und der rest steht blöd rum und kann däumchendrehen. Da brauchen die anderen so gut wie nichts mehr machen, weil 1-2 sniper die ganze map leer räumen. Sowas ist lame!!

Die einzigen 2 dinge, die bei mir die vielleicht ein bisschen negativ ins gewicht fallen, sind:

1. Die helisteuerrung--------> ist ein wenig sehr simple geraten und erlaubt fast keine gewagten manöver, wie man sie von bf kennt. Vielleicht ist das auch besser so....k.A....ich hätttes es gern ein wenig direkter und beweglicher gehabt, aber gut........

2. Granatwerfer---------> Also wenn ich eins zu tot nicht ausstehen kann, dann sind das diese lamer, die sich mit ihrem jeep oder boot 500m entfernt von der flagge hinstellen und einfach drauf halten und dabei am ende mit 80:5 kills als erster in der rangliste stehen, obwohl die nix gemacht haben Granatwerfer sollte eine ammo-grenze gesetz werden, genauso wie bei den bewaffneten helis, denn ------> Sowas nervt!!

Aber im grossen und ganzen: JO ist für mich der eindeutig bessere multiplayer-shooter....... im netz und dank des coop-modus auch auf ner lan.      

Und noch zu den *PR* leuten!!!!  
Ich war gestern auf euerm server und muss sagen RESPEKT!! Die meisten maps machen echt richtig spass und sind gut ausbelanciert. Was ihr da gemacht habt ist grosse klasse und seit gestern liebe und vergötterich ich euren server!!  
Gute arbeit!!!  

mfg
kitsune
TGPumpkin - 19.07.2004 01:10
Ich habe mir gerade den Artikel durchgelesen und einige Punkte sind mir aufgefallen:
Sätze aus dem Artikel hab ich hier mal kursiv hervorgehoben...

Eingeweihte erinnern sich, dass schon lange vor dem Siegeszug des Genres groß angelegte Multiplayer-Gefechte im Internet tobten: in Novalogics Delta Force-Reihe. Weil die allerdings über die Jahre mehr schlecht als recht gepflegt wurde, traten modernere Alternativen wie Battlefield 1942 ihr Erbe an.

Ok, kann erstmal so gelten lassen, aber die Community der alten DF-Reihe lebt noch immer... besonders DF2. Es finden hier heute noch gute Spiele auf eigenen fantastischen Maps statt und das Spiel ist immerhin mehr als 11 Jahre alt.

Dass es keine Killcam gibt, die den Getroffenen verrät, woher der Schuss kam, macht die Sache für die Sniper noch einfacher.

Diese Behauptung ist nicht richtig, auf den offiziellen Servern gibt es eine Art von Trichter im Radarbildschirm, der sich in die Richtung verengt aus der der Schuss kam. Diesen Trichter können private Server in den Optionen ausschalten.

Advance and Secure heißt der wichtigste Spiel-Modus von Joint Operations (die anderen beiden, Team-Deathmatch und King of the Hill, sind nicht weiter der Re-de wert).

Wo wird vom absolut genialen COOP-Modus geredet???
Hierbei tritt man mit allen anderen teilnehmenden Spielern gegen Bots an und muss versuchen, seine Ziele zu erreichen... Teamplay pur... ohne Teamplay ist es nur sehr sehr schwer diese Missionen erfolgreich zu beenden...
Und was heisst "nicht der Rede wert"???

Anders als Söldner wagt Joint Operations keine Experimente, sondern kopiert das Battlefield-Prinzip: zwei Teams, ein Haufen Waffen, Fahrzeuge und Hubschrauber und eine Hand voll Stützpunkte, um die sich alle balgen.

Kopiert das Battlefield-Prinzip?? Wann kam denn das erste DF-Game raus??? Das ist mehr als 12 Jahre her... fragt sich, was die Kopie ist...
Die fahrbaren Fahrzeuge sind die langersehnte Erweiterung der alten Spiele.

Kidback hat geschrieben:
Aber ich bleibe auf der seite von joint ops es is einfach nur genial aber wenn hl2 und stalker und noc h n paar andere games rauskommen kannste verscheinlich mal joint ops einpacken was ich nicht hoffe , es bleibt erstmal mein lieblingsspiel !!!!!!

Joint Ops wird nicht so schnell verschwinden, weil die Community lebt! In den Foren von Novaworld und anderen Gruppen, die JO spielen! Hier wird offen diskutiert und sich mit Novalogic ausgetauscht.
Es wird immer (vorrausgesetzt JO wird nicht von seinem Nachfolger abgelöst, aber selbst dann vereinzelt) Server geben, auf denen man JO spielen kann. Sobald Novalogic den Map-Editor freigibt, wird es sogar eigene atemberaubende Maps auf privaten Servern geben.

Wie man merkt, bin ich ein absoluter Fan von JO und der DF-Reihe.
Ich bin Mitglied einer Gruppe von Leuten, die sich bemühen auf unserem Server den Spass für alle hochzuhalten (kein Clan). Wir werden auf jeden Fall eigene Maps anbieten, die unsere genialen Mapmaker (sogar preisgekrönt für DF:BHD) selbst erstellen. Und solange es JO gibt, wird es auf unserem Server gespielt.

Grüße
TGPumpkin*PR*
madmaxel - 16.07.2004 13:11
Ich für mein Teil spiele die BF42-DC-BFV jetzt seit release und muss euch sagen, für mach hat es seit dem Tag (Demo BF42) annähernd täglich geweihnachtet - noch nie hat mich ein MP-Game so nachhaltig beiindruckt und in dden Bann gezogen. Bis heute spiele ich BF ohne den Hauch von Langeweile aufkommen zu lassen...alles was dannach gekommen ist, hoffte durch das Aufsatteln auf ein genialen Spielprinzip (nicht nur in der Gegend rumhüpfen und Tote zählen, sondern alles zu Nutzen was so zu bewegen ist, Taktiken dadurch zu variieren, zu optimieren und perfektionieren) eine ähnliche Erfolggeschichte im Unternehmen zu shreiben.

Natürlich kann man immer alles irgendwie besser interessanter grafisch anspruchsvoller...etc machen, doch bleibt für mich der Godfather of Taktikshooter immer Battfield von EA ...ja sicher der Support ist nicht der Beste, ja es laggt im Server ab und an jämmerlich und ja der Jungle ist in manchen Maps zu dünn..doch BF ist einfach runder, fertiger und spielbereiter als vor allem Söldner SoW, meine größte Enttäuschung in diesem Jahr...
JOINT OP ist, das muss ich zugeben, grafisch geshen ein echter Kracher und hat mich dahingehend beeindruckt, doch finde ich zB, die Bewegungen der Characktere extrem hölzern ( im speziellen die Ego-Darstellung), also kein Groove in der Bewegung, als wenn der Spieler ein Stock im Arsch hätte...ihr versteht schon. JOP ist toll, hat aber auch schwächen, dazu zählt auf jeden Fall die Flugsteuerung, einfach unrealistisch einfach, hier hat man nicht das gefühl zu fliegen, eher auf Schienen durch die Luft geschoben zu werden...
aber das Auspufflimmern, man, das liebe ich!!!!

Also, kurz gesagt, ich mache nach wie vor meinen Diener vor BF aber bin überrascht über das Ergebnis von JOP - spiele beide gerne - BF mit mehr LEIDENSCHAFT, WEIL ICH ES BEHERRSCHE, und JOP mit mehr Lust, wil es einfach neu und ne gute alternative ist.

Und eines dürft ihr nie vergessen - Battlefield2 wird allen in den Anus treten.
Dieguez - 15.07.2004 22:02
Ich meinte mit der Helisteuerung erstmal die von Battlefield Vietnam- und nicht die in den Mods von Battlefield 1942, die war wirklich nur was für Freaks.
Es ist mir halt viel zu direkt die Helisteuerung.
Es soll nicht so sein, das nur ein paar "elitäre" Piloten die Vögel bewegen können. Schön wäre es gewesen, das die Chopper beim Flug ein wenig an Höhe z.B. verlieren, so das man leicht gegensteuern muss.

Aber wie geschrieben, ist der einzige Kritikpunkt.
beafsteak - 15.07.2004 20:02
So dann Lob ich auch noch ein wenig.

Ich bin restlos begeistert von JO, das Gameplay ist um längen besser als bei BFV. Und gerade das die Fluggeräte leicht zu steuern sind finde ich genial, denn die Taktik ist wichtig nicht die Flugkünste  

Grafik, Netcode (spiele mit 20 Ping auf 100 Mann Server) sind optimal.

Neben RTCW ET ist JO meine absolute MP-Shooter Nummero Uno.
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Allgemeine Infos

Name Joint Operations
Genre Mehrspieler-Shooter
Webseite http://www.jointopsthegam...
Hersteller NovaLogic Ltd. (UK)
Anbieter Electronic Arts
VÖ-Termin 25.06.2004 - zu diesem Produkt einen Lesertest schreiben!
Preis nicht bekannt
Plattformen: pc.gif
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