Druuna ist eine junge Frau, hat eine phänomenale Oberweite und liegt im Koma. Woran das liegt, ist ein wenig unklar, aber so wie"s ausschaut, hat die Gute etwas ganz Furchtbares erblickt und ist nun total gehirnalbern. Da kommen dann Sie ins Spiel, denn irgendwer muss sich schließlich in das Gehirn des Mädels hacken und mal nachgucken, wo sich die Kleine diesmal rumgetrieben hat - könnte ja wichtig gewesen sein. War"s auch. Irgendwie. Sie steuern Druuna auf jeden Fall durch etliche fragmentierte Erinnerungen und durch vorgerenderte Endzeit-Grafiken, sammeln Gegenstände ein und haben ein Auge darauf, dass die Vitalfunktionen des Busenwunders nicht durch irgendwelche schrecklichen Bilder der Vergangenheit verrückt spielen. Der Spielansatz ist durchaus innovativ - nur durchschaubar ist er nicht. Während Sie sich nämlich verwirrt durch das Erinnerungs-Tohuwabohu klicken, stiehlt sich der rote Story-Faden klammheimlich davon. Das - zusammen mit der schwabbeligen Tastatursteuerung und den amatuerhaften Renderanimationen - macht Druuna höchstens für experimentierfreudige Abenteurer interessant. Lesen Sie lieber die gleichnamige Comic-Reihe.