Nach drei Jahren erscheint endlich der Einzelspieler-Ableger des berühmten Multiplayer-Shooters - und unterbietet selbst niedrig gesteckte Erwartungen.
Die Idee klingt so einfach: Man nehme das mit Abstand erfolgreichste Multiplayer-Actionspiel, erweitere es um eine Einzelspielerkampagne - fertig ist der Verkaufsschlager. Doch die Entwicklung gerät zur unendlichen Geschichte. Drei verdiente Teams scheitern an dem vermeintlich simplen Projekt: Rogue Entertainment (American McGee's Alice), Gearbox Software (Half-Life: Opposing Force (dt.)) und Ritual Entertainment (Elite Force 2). Erst die Arbeit der vierten Firma, des unbeschriebenen Blattes Turtle Rock Studios, kann Auftraggeber Valve Software überzeugen. Ob das für die Counter-Strike-Fans ebenfalls gilt, darf allerdings bezweifelt werden ...
Solo = Multi mit Bots
Im Prinzip funktioniert der Solo-Modus genauso wie ein gewöhnliches Counter-Strike-Match, nur dass Mitstreiter und Gegner vom Computer gesteuert werden statt von menschlichen Spielern. Zwei Teams treten gegeneinander an: Die Polizisten befreien Geiseln oder schützen Objekte wie Schlösser und Ausgrabungsstätten, die Terroristen auf der Gegenseite bewachen ebenjene Geiseln oder bringen Sprengsätze zur Explosion. 18 solcher Missionen fasst die Einzelspielerkampagne zusammen, 14 davon sind bereits aus Counter-Strike 1.6 oder älteren Versionen bekannt. Anders als bei Mehrspieler-Scharmützeln muss der Spieler als Anführer eines Sondereinsatzkommandos (die Opposition steht nicht zur Wahl) nicht nur die Hauptaufgabe, sondern pro Map auch drei Nebenziele bewältigen, beispielsweise das Match in weniger als 75 Sekunden für sich entscheiden oder drei Gegner mit einem Scharfschützengewehr niederstrecken. Für abgeschlossene Einsätze gibt's Prestigepunkte, mit denen neue Computer-Cops angeheuert werden. Bis zu fünf begleiten den Spieler an die Front; die guten kosten mehr Punkte als die weniger zielsicheren Anfänger-Bots.
War das schon alles?
Ist der Feldzug abgeschlossen - wofür geübte Counter-Striker in der zweiten von vier Stufen kaum vier Stunden benötigen -, so bleibt nicht viel Neues: vier zusätzliche Karten, die es auch im Internet kostenlos zum Download gibt, grafisch etwas herausgeputzte Versionen der bekannten Maps wie de_dust oder cs_italy und die Bots, die sich auch in Multiplayer-Matches einsetzen lassen. Condition Zero-Besitzer können ganz normal an Counter-Strike-Partien teilnehmen und umgekehrt.
Zero wie null Spaß? Für erfahrene Counter-Striker leider ja.
Zwei Seelen wohnen, ach, in meiner Brust. Die des Coun-ter-Strike-Fans wirkt besänftigend: Okay, die Solokampagne ist kein Hit, aber es bleibt ja immer noch der bewährte Multiplayer-Modus. Und die Bots sind die besten, die ich je in einem Computerspiel gesehen habe sogar besser als die von Far Cry (dt.). Die des Kritikers aber meckert: Für ein kleines Grafik-Update und ein paar KI-Gegner hat Valve so lange gebraucht? Die Betaversion, die mir Gearbox vor zwei Jahren vorbeigebracht hat, war beinahe genauso weit warum wurde die nicht veröffentlicht? Der Solomodus taugt bestenfalls als Training für Counter-Strike-Neulinge, die sich damit die Häme der Veteranen auf öffentlichen Servern ersparen. Wer mit M4 und AK umzugehen weiß, ist nach einem halben Nachmittag durch. Und dann bleibt nur noch ein Mehrspieler-Match in den renovierten Levels.
Zitat: (Original von ApF3LsAfT am 27.04.2004 18:39)
*dermeinungbin,dassKuekenklugscheißt*
Ga~r ni~cht, Küken lieb . War ja nur gut gemeint. Wollte ja nur eure Köpfe mit Wissen bereichern, sodass ihr auch schön einschlafen könnt, mit dem Gefühl, wieder etwas Neues gelernt zu haben. Aber niemand schätzt meine großen Taten . Pö~h. Ich werde mich jetzt traurig in die Ecke verkriechen und weinen...
(Hinweis (rückwärts lesen): TNIEMEG TSNRE OS THCIN)
Schreibt man mit ß, also *anschließ*. Und zwar wird nach neuer Rechtschreibung nur bei kurzen Vokalen das alte "ß" durch ein "ss" ersetzt, beispielsweise wurde aus "daß" (Konjunktion) "dass". Nach einem langen Vokal (beziehungsweise Umlaut ä, ö, ü) oder einem Doppelvokal (aa, ee, etc.) bleib das scharfe S erhalten, ebenso, falls es auf ein Diphtong folgt (Zwielaut, zwei verschiedene Vokale (bzw. Umlaute), zum Beispiel ei, au, äu). Somit heißt es also noch immer "ich weiß nicht" und "Blumenstrauß". So, jetzt wisst (hier: i ist ein kurzer Vokal ) ihr's!
Schreibt man mit ß, also *anschließ*. Und zwar wird nach neuer Rechtschreibung nur bei kurzen Vokalen das alte "ß" durch ein "ss" ersetzt, beispielsweise wurde aus "daß" (Konjunktion) "dass". Nach einem langen Vokal (beziehungsweise Umlaut ä, ö, ü) oder einem Doppelvokal (aa, ee, etc.) bleib das scharfe S erhalten, ebenso, falls es auf ein Diphtong folgt (Zwielaut, zwei verschiedene Vokale (bzw. Umlaute), zum Beispiel ei, au, äu). Somit heißt es also noch immer "ich weiß nicht" und "Blumenstrauß". So, jetzt wisst (hier: i ist ein kurzer Vokal ) ihr's!
Zitat: (Original von Lacrimus am 26.04.2004 19:45)
Also für Einsteiger stelle ich mir das gar nicht so schlecht vor. CS kann man damit ja normal zocken und die Bots sollen ja sogar ganz in Ordnung sein. Der Preis ist aber vielleicht dann doch ein bisschen hoch.
Wer alleine offline mit Bots spielen möchte, der sollte sich die CS Version 1.5 downloaden und die Pod-Bots dazu installieren. Das macht mehr Spass und man spart eine Menge Kohle!
Also ich könnte mir schon vorstellen, dass manche CS noch ausprobieren wollen da es ja so beliebt ist und man es vielleicht nachvollziehen will. Aber klar ist schon, dass durch BF und bald Söldner viele aussteigen.
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