Lords of the Realm 3

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Test Rüdiger Steidle Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Auf dieser schmucken Übersichtskarte verbringen Sie die meiste Zeit. Hier werden Armeen ausgehoben und an die Front geschickt und die Lehen verwaltet. Auf dieser schmucken Übersichtskarte verbringen Sie die meiste Zeit. Hier werden Armeen ausgehoben und an die Front geschickt und die Lehen verwaltet. Den meisten Aufbau-Fans ist Impressions Games erst seit der Caesar-Reihe und ihren Ablegern von Zeus bis Pharaoh ein Begriff. Die ersten Schritte im Genre unternahm das US-Studio aber bereits Anfang der Neunziger mit Lords of the Realm 1 und 2. Der dritte Teil soll nun das ergraute Spielkonzept ins neue Millennium hieven. Doch bei den Renovierungsarbeiten ging einiges schief ...

Tick-Tack während Taktik

Wie der Vorgänger ernennt Sie Lords of the Realm 3 zum Herrscher über ein mittelalterliches Königreich, das Sie in zwei grundverschiedenen Spielebenen regieren: dem Strategieteil und dem Taktikpart. Im Strategiemodus blicken Sie auf eine Übersichtskarte, wo Sie Söldner anheuern, Burgen in Auftrag geben, Marschbefehle erteilen und sich um den Nachschub kümmern. Kurz: Sie verwalten. Der Taktikteil kommt dann zum Tragen, wenn auf der globalen Ebene zwei Heere aufeinander prallen. Wenn Sie möchten, nimmt dann die imaginäre Kamera ein 3D-Schlachtfeld in den Fokus, wo Sie Ihre Truppen in bester Echtzeit-Manier befehligen. Wenn nicht, übernimmt ein Computergeneral das Kommando und Sie bleiben im Verwaltungspart. Der große Unterschied zu Lords of the Realm 2: Beide Spielteile laufen in Echtzeit ab, und zwar zugleich. Will heißen: Während Sie im Taktikmodus ein Scharmützel ausfechten, tickt die Uhr auf globaler Ebene unaufhaltsam weiter. Und genau das ist das Problem.

Im Karree ... Marsch!

Belagerungen sind die Königsdisziplin der Taktikschlachten Belagerungen sind die Königsdisziplin der Taktikschlachten Doch zunächst zurück zu den Taktik-Geplänkeln. Die funktionieren ähnlich wie bei Praetorians. Ihnen unterstehen eine Hand voll Infanterie- und Reitergruppen mit jeweils ein bis zwei Dutzend Mann, die Sie wie gewohnt per Maus kommandieren. Für Belagerungen stehen außerdem eine Reihe von Kriegsgeräten zur Verfügung, angefangen bei Rammböcken über Katapulte bis hin zu simplen Sturmleitern. Der Clou sind die Formationen: Je nach Ausrichtung kämpfen die Kompanien effektiver bei Attacken, marschieren schneller oder bilden einen fast undurchdringlichen Verteidigungswall. Wer es clever anstellt, kann auch mit einer unterlegenen Streitmacht gewinnen. Allerdings ist Ihnen der Feind bestenfalls in zwei oder drei der insgesamt 14 Szenarien wirklich so sehr über, dass es sich lohnt, das Kommando selbst zu führen. Gewöhnlich können Sie den Befehl getrost dem Computertaktiker überlassen. Der schlägt sich nämlich ausgezeichnet. Das hat den Vorteil, dass Sie keine wichtigen Ereignisse auf globaler Ebene
verpassen, während Sie eine Schlacht schlagen. Immerhin: Es ist jederzeit möglich, einem laufenden Gefecht beizutreten oder es zu verlassen.

Lehen zu vermieten

Für den Sieg entscheidend sind weniger die Feldschlachten als Ihre Fähigkeiten als Reichsverwalter. Ihr Hoheitsgebiet ist in eine Hand voll Grafschaften unterteilt, die ihrerseits wiederum aus einer Vielzahl von Parzellen bestehen. Was so eine Parzelle produziert, hängt davon ab, wen Sie als Verwalter einsetzen. Leibeigene züchten Getreide. Je mehr davon angebaut wird, desto größere Armeen können Sie versorgen. Bürger siedeln sich in Städten an und liefern Steuern ab, mit denen Sie beispielsweise Ihre Burgen ausbauen können oder Söldner anheuern. Priester wiederum steigern ihr Ansehen in der Kirche - ein Wert, der später noch wichtig wird. Die Stars unter den Verwaltern sind die Ritter. Die bringen nämlich ihre eigene Armee mit, mit der sie das Land gegen Eindringlinge verteidigen oder selber auf Eroberungszug gehen. Die Lehnsherren kommen in mehreren Qualitätsstufen vor. Die besten von ihnen verfügen über diverse Spezialfähigkeiten; machen etwa ihre Untergebenen im Kampf stärker oder erhöhen die Nahrungsproduktion in ihrer Region. Hier kommt wieder Ihr Ansehen ins Spiel. Denn damit Ihnen die wirklich guten Verwalter ihre Dienste anbieten, müssen Sie in der Kirche und der Politik ein respektierter Mann sein. Nur Krieg zu führen reicht eben nicht für einen guten König.

Wertung zu Lords of the Realm 3 (PC)

Wertung:

5.0 /10

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    • Kommentare (2)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Nali_WarCow Spiele-Professor/in
        Zitat von geoelter am 13.04.2004 11:26
        Das soll ein Test sein? Ich bin enttäuscht! Ich habe LoRealm 1+2 sehr begeistert gespielt, sehe Eure Wertung und finde die Gründe dafür einfach nicht im Test wieder. Wenn man ein Spiel so "verreißt", dann sollte auf jeden Fall die Pannenliste genauer genannt werden, sonst könnt Ihr Euch solche Artikel wirklich sparen! >:-|
        Finde das Review auch sehr komisch. Der Reviewtext selber nennt eigentlich - bis aus das gleichzeitige Ablaufen der beiden Parts - keine Schwächen. Aber dann im Meinungskasten kommt die eigentliche Kritik. Wenn da aber so große Mängel sind, warum werden die nicht im eigentliche Review genauer beschrieben?
      • Von Nali_WarCow Spiele-Professor/in
        Zitat von geoelter am 13.04.2004 11:26
        Das soll ein Test sein? Ich bin enttäuscht! Ich habe LoRealm 1+2 sehr begeistert gespielt, sehe Eure Wertung und finde die Gründe dafür einfach nicht im Test wieder. Wenn man ein Spiel so "verreißt", dann sollte auf jeden Fall die Pannenliste genauer genannt werden, sonst könnt Ihr Euch solche Artikel wirklich sparen! >:-|
        Finde das Review auch sehr komisch. Der Reviewtext selber nennt eigentlich - bis aus das gleichzeitige Ablaufen der beiden Parts - keine Schwächen. Aber dann im Meinungskasten kommt die eigentliche Kritik. Wenn da aber so große Mängel sind, warum werden die nicht im eigentliche Review genauer beschrieben?
      • Von geoelter Stille/r Leser/in
        Das soll ein Test sein? Ich bin enttäuscht! Ich habe LoRealm 1+2 sehr begeistert gespielt, sehe Eure Wertung und finde die Gründe dafür einfach nicht im Test wieder. Wenn man ein Spiel so "verreißt", dann sollte auf jeden Fall die Pannenliste genauer genannt werden, sonst könnt Ihr Euch solche Artikel wirklich sparen! >:-|
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