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13.01.2004 15:33 Uhr

FIFA WM 2002 - 2:0 für Kahn

Oliver Kahn hat sich auch in zweiter Instanz gegen den Spiele-Hersteller Electronic Arts durchgesetzt - das meldet die Nachrichten-Agentur AP. Die unerlaubte Nutzung des Namens und Bilds von Kahn verletzt dessen Persönlichkeitsrecht - so die heutige Entscheidung des Hamburger Oberlandesgerichts. Der Fußball-Nationaltorwart war gegen sein unautorisiertes Erscheinen in FIFA Weltmeisterschaft 2002 vorgegangen und hatte damit bereits vor dem Landgericht Hamburg Erfolg gehabt.
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12 Kommentarezum Artikel

Alle Kommentare lesen
Zak - 13.01.2004 23:41
Diesen Verweis auf "Kunstfreiheit" von denselben Leuten zu hören, die ANSTOSS 4 seinerzeit wegen ein paar ihrer Meinung nach nicht genügend verfremdeter Geburtsdaten (!) den wirtschaftlichen Hals umdrehen wollten - das zeugt schon von Chuzpe!
Schapi - 13.01.2004 18:56
am 13.01.04 um 18:22 schrieb BladeWND:
am 13.01.04 um 18:05 schrieb Coy:
ich finde das, was kahn da mcht, richtig! meiner meinung nach hat der dfb nicht das recht die namen und gesichter von spielern ohne deren einwilligung zu verkaufen.


Dann müssen wir aber auch den Kicker und ähnliches einstellen?!


Der Kicker, etc. fällt unter die Pressefreiheit. Würden Computer-Spiele als Kunst angesehen, wären diese ebenfalls durch die Kunstfreiheit gedeckt. Aber da das gegenwärtig noch nicht der Fall ist, können die Spielehersteller nicht einfach so aus den Erfolgen anderer Menschen Profit schlagen.
BladeWND - 13.01.2004 18:22
am 13.01.04 um 18:05 schrieb Coy:
ich finde das, was kahn da mcht, richtig! meiner meinung nach hat der dfb nicht das recht die namen und gesichter von spielern ohne deren einwilligung zu verkaufen.


Dann müssen wir aber auch den Kicker und ähnliches einstellen?!
Coy - 13.01.2004 18:05
ich finde das, was kahn da mcht, richtig! meiner meinung nach hat der dfb nicht das recht die namen und gesichter von spielern ohne deren einwilligung zu verkaufen.
Nope81 - 13.01.2004 17:05
am 13.01.04 um 16:11 schrieb BladeWND:
am 13.01.04 um 15:51 schrieb Phade:
Wenn du durch einen Exklusivvertrag NOCH MEHR KOHLE abgreifen könntest, dann schon  


Wenn ich soviel Geld hätte wie der würde ich mich aber über sowas nicht aufregen


Wenn du Oliver Kahn wärst, würdest du dich über alles aufregen.

Ich verstehe nicht wie das Gericht ihm da Recht geben kann.
Das sein Gesicht in der Werbung auftaucht, dagegen kann er ja was haben, aber in dem Spiel?
Er kann doch auch nicht klagen, wenn sein Gesicht in Zeitungen oder im Fernsehen auftaucht.

Ich würd gern mal wissen, was seine Kollegen dazu sagen.
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Allgemeine Infos

Name FIFA Fußball Weltmeisterschaft 2002
Genre Sportsimulation
Webseite http://de.worldcup.europe...
Hersteller EA Sports
Anbieter Electronic Arts
VÖ-Termin 26.04.2002 - zu diesem Produkt einen Lesertest schreiben!
Preis nicht bekannt
Plattformen: pc.gif
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small button Special - 02.18 Uhr - 10.02.2010

EA unter Riccitiellos Führung: Ein Rückblick über gute Spiele und schlechte Finanzen

[ IMG=904955]Halten Sie Ihren Zeigefinger in die linke obere Bildschirmecke. Ein bisschen Zittern, und jetzt: Langsam aber sicher von links oben nach rechts unten fahren. Ohne viel Aufwand haben Sie soeben den Aktienkurs von Electronic Arts (Dead Space, Mirror's Edge, FIFA 10) der vergangenen drei Jahre nachgezeichnet. 52 US-Dollar pro Aktie in 2007, weniger als 20 US-Dollar pro Aktie in 2010 - ein beachtlicher Verlust. Hinter der traurigen Linie guckt ein trauriges Gesicht, rechts sein Abbild. John Riccitiello hat allen Grund, die Schnute zu verziehen: Das Aktiendebakel steht stramm als Laster seiner Amtszeit von 2007 bis heute. [br][br]Angesichts der Prognose vom Dienstag, 9. Februar 2010, der Börsenwert des Unternehmens werde [url=http://investor.ea.com/releasedetail.cfm?ReleaseID=443622]minimal um 0,05 US-Dollar bis 0,23 US-Dollar pro Aktie steigen[/url], kräuseln sich die Geldgeber. "Null Glaubwürdigkeit gegenüber Investoren", unterstellt Wirtschaftsanalyst Michael Pachter dem EA-Boss nach drei Jahren Führungsriege am 15.Januar. Mitch Lasky, ehemals Mitglied der EA-Chefetage, schreibt auf seinem privaten Blog: "Electronic Arts befindet sich im falschen Business", John Riccitiello habe "11 Milliarden US-Dollar Marktwert aus dem Fenster geworfen." Nummer Drei im Bunde der Kritiker, Arvind Bhatia von der Investment-Firma Sterne, Agee & Leach, bezeichnet die aktuelle Lage als "absolut unakzeptabel für ein derart kräftiges Unternehmen". Allen gemein die logische Schlussfolgerung: In den kommenden Monaten muss etwas passieren, seien es ein "Wechsel der Unternehmens-Führung", "drastische Kosten-Kürzungen" oder gar eine Akquisition, von oder durch Electronic Arts. [br][br]Für den EA-kritischen Spieler zeichnet sich derweil ein anderes Bild, ein buntes, mutiges Bild: Die Summe der Neu-Entwicklungen - interessante Projekten fernab von FIFA, NHL und Need for Speed - nimmt seit 2007 kontinuierlich zu. Crysis, Mass Effect, Skate und Rock Band erschienen binnen der ersten 12 Monate von Riccitiellos Amtszeit, 2008 folgten Mirror's Edge, Dead Space, Battlefield Heroes, Face Braker (Xbox 360), Spore und ein hierzulande indizierter Koop-Shooter für Xbox 360. "Wir langweilen die Menschen zu Tode", kritisierte Riccitiello die eigene Unternehmens-Politik im Juli 2007, nur wenige Monate nach seiner Einstellung als Geschäftsführer. "Es gibt zu viele Spiele, die aussehen wie Spiele aus dem letzten Jahr, die damals schon aussahen wie Spiele aus dem Jahr davor". Obgleich sich die Innovation nur langsam durchs EA-Portfolio schleicht, schleicht sie sich doch sicher. 2009 gehört mit Battleforge, Saboteur, Dragon Age: Origins und Brütal Legend (Xbox 360) ebenfalls zur positiven Beweislast. [br][br][ IMG=936728]Haken: Der gesunde Mix aus Neu-Entwicklungen und Nachfolge-Produkten macht sich fast ausschließlich in ungesunden Quartals- und Jahresergebnissen bemerkbar. Verzeichnete Electronic Arts im Fiskaljahr 2007 (1. April 2006 bis 31. März 2007) ein [url=http://www.presse.electronic-arts.de/publish/page204348234638815.php3?messageid=468]Netto-Einkommen von 76 Millionen US-Dollar[/url], lag das [url=http://www.presse.electronic-arts.de/publish/page204348234638815.php3?messageid=593]Jahresergebnis von 2008 bei minus 454 Millionen US-Dollar[/url]. Im Fiskaljahr 2009 musste EA gar herbe [url=http://investor.ea.com/releasedetail.cfm?ReleaseID=381903]Netto-Verluste in Höhe von 1,08 Milliarden US-Dollar [/url]kompensieren. 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Brisant: Laut Dokumenten der United States Securities and Exchange Commission (US-amerikanische Börsenaufsichtsbehörde), machte John Riccitiello [url=http://www.pcgames.de/aid,699710/Pandemic-Schliessung-Brisante-Fakten-EA-Boss-John-Riccitiello-in-der-Kritik/PC/News/]durch Kauf und Schließung von Pandemic rund 4,9 Millionen US-Dollar Privatgewinn[/url]. Die VG Holding Corp., ehemaliger Eigentümer von Bioware und Pandemic, unterliegt dem Kapitalunternehmen Elevation Partners. Und das wiederrum gehört in Teilen John Riccitiello. Die großen Verlierer der Bioware / Pandemic-Übernahme? Die Aktionäre von Electronic Arts. [br][br]"Null Glaubwürdigkeit gegenüber Investoren", sagt Michael Pachter. Wenn sich nicht bald etwas ändert, prognostiziert der Wirtschaftsanalyst, muss sich EA-Boss Riccitiello in naher Zukunft einen neuen Job suchen. Das Fazit nach drei Jahren Amtszeit: Der Ruf, er bröckelt - der gute aus Investoren-Sicht, der schlechte aus Spieler-Sicht. Scheinbar schafft es Riccitiello nicht, seinen wichtigsten Kunden gleichermaßen gerecht zu werden. [br][br]Sagen Sie uns Ihre Meinung: Wie beurteilen Sie die Entwicklung von Electronic Arts in den vergangenen drei Jahren?

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