Augen- und Ohrenschmaus
Auf der Oberfläche des Mutterschiffs sind spezielle Module, die den Schiffsbau, die Forschung oder eine verbesserte Sensorenreichweite ermöglichen.
Bläuliche Ionenstrahlen zucken über den Bildschirm und schneiden große Löcher in die Panzerung des Zerstörers. Metall knirscht, Flammen brechen aus dem Rumpf, schwarzer Qualm überall. Sekunden später explodiert das riesige Schiff in einem gleißenden Feuerball. Volltreffer - ein gegnerischer Zerstörer weniger! Solche dramatische Szenen spielen sich im Echtzeit-Strategiespiel Homeworld 2 von Relic Entertainment zuhauf ab.
Darum geht's
Entwickler Relic Entertainment macht in Homeworld 2 genau da weiter, wo die Story des Vorgängers inklusive Add-on aufhört. Die Heimatwelt Hiigara ist endlich wieder im Besitz des Raumfahrer-Völkchens Kushan, da klopfen die bösen Vaygr unter Führung des noch böseren Kriegerlords Makaan an die Tür und verlangen die Herrschaft über alles und jeden. Flugs wird ein neues, riesiges Mutterschiff gebaut, mit dem sich der Spieler gleich zu Beginn der Einzelspieler-Kampagne in die Tiefen des Weltalls verdrückt. In insgesamt 15 Missionen müssen Sie einen Weg suchen, die Vaygr zu besiegen und Ihr Volk einmal mehr vor der Vernichtung zu bewahren.
Augen- und Ohrenschmaus
In der dritten Mission Sarum müssen wir eine Schiffswerft vor Angriffen der Vaygr schützen.
Schon der Vorgänger trumpfte mit kinoreifen Raumschiff-Schlachten auf, die das Herz eines jeden Sci-Fi-Fans höher schlagen ließen. Homeworld 2 setzt da natürlich noch mal eins drauf: Da werden
riesige Schlachtkreuzer von winzig kleinen Bombern gepiesackt, die Subsysteme des gigantischen Schiffs wie beispielsweise die Feuerleit-Kontrolle attackieren. Zerstörer und Fregatten liefern sich heftige Feuergefechte, Trägerschiffe dienen als Anlaufstelle für dezimierte Jäger- und Corvetten-Staffeln. Und überall, wo man hinschaut, knallt und rummst es, dass es eine Freude ist. Dröhnende Triebwerksgeräusche, wummernde Explosionen und vorbeizischende Raketensalven sorgen für ein grandioses "Mittendrin"-Hörgefühl, je nach Abstand der Kamera zum Geschehen ändert sich die Lautstärke. Musik und Sound-Effekte wurden teilweise aus dem Vorgänger übernommen; diese "Arbeitsersparnis" ist angesichts der Qualität der Musik aber zu verzeihen. Dank modernisierter 3D-Engine besitzen alle Raumschiff-Modelle wesentlich höher aufgelöste Texturen und sind mit aufwendigen Aufbauten wie Antennen oder drehbaren Geschütztürmen verziert. Beim stylischen Design und der satten, knalligen Farbgebung erkennen Fans aber immer noch den Einfluss traditioneller Sience-Fiction-Künstler wie Chriss Foss (altanen.dk) oder Altmeister John Harris (fantasiaonline.com/harris). Was die 3D-Technik betrifft, so fehlen im Vergleich zum Konkurrenten Haegemonia spiegelnde Metalloberflächen oder eine pixelgenaue Beleuchtung und Schattierung. Dadurch wirken die Schiffe in Homeworld 2 trotz des ansprechenden Schiffdesigns nicht ganz so beeindruckend wie bei der Konkurrenz.
Wer schlägt wen?
Die Vaygr lassen nicht lange auf sich warten und attackieren die Werft mit einer gut ausgerüsteten Flotte aus schweren Raketenfregatten, Corvetten und Jägern.
In den Echtzeit-Schlachten basiert Erfolg oder Misserfolg auf dem Stein-Schere-Blatt-Prinzip. Winzig kleine Bomber schalten selbst große Pötte wie Trägerschiffe mühelos aus, sind aber leichte Beute für Jäger und Flak-Fregatten. Fregatten werden dagegen in Nullkommanix von Zerstörern und Kreuzern zerbröselt, die wiederum aufgrund fehlender Bewaffnung leichte Beute für Bomber sind. Bildlich gesprochen bietet Homeworld 2 allerdings so viele Steine, Scheren und Blätter an, dass man sich des Öfteren entscheiden muss: Will ich jetzt die gegnerischen Bomber mit Raumjägern, Flak-Fregatten oder Anti-Jäger-Corvetten aufhalten? Wie man seine eigene Flotte zusammensetzt, hängt ergo vom persönlichen Spielstil ab - ein alles überragendes "Superschiff" gibt es sowieso nicht. Obendrein muss man sich in der Einzelspieler-Kampagne an Einheiten-Limits halten; mehr als 21 Fregatten oder 14 Corvetten dürfen Sie nicht bauen. Das nervt in den späteren Missionen etwas, da man in der Regel genug Ressourcen hätte, um weitaus mehr Einheiten in die Schlacht zu werfen. Apropos Bau von Schiffen: Dazu müssen Sie zunächst einmal entsprechende Technologien erforschen und anschließend das Mutterschiff oder andere produzierende Einheiten mit speziellen Modulen ausrüsten, die den Bau entsprechender Schiff-Typen ermöglichen. Für diese Module gibt es nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen, außerdem wollen auch noch Module wie Feuerleit-Zentrale oder besondere Sensoranlagen irgendwo untergebracht werden.
Schwerer Brocken
Kaum ist die erste Welle besiegt, springen vier Vaygr-Trägerschiffe in das System und beginnen sofort mit dem Bau von weiteren Fregatten, Corvetten und Jägern.
Die Grundeinstellung Ihrer Einheiten stellen Sie über drei Verhaltensmuster (passiv, defensiv, aggressiv) ein, zusätzlich dazu lassen sich Gruppen aus Jägern, Fregatten und Großkampfschiffen noch in drei unterschiedliche Schlachtformationen organisieren. Da in den Kämpfen ziemlich viel Mikromanagement vonnöten ist (um beispielsweise zur rechten Zeit die Bomber loszuschicken), kann das Spiel jederzeit per Pause-Funktion angehalten und die entsprechenden Befehle erteilt werden. Oftmals wird zeitgleich an unterschiedlichen Orten innerhalb eines Levels gekämpft, wodurch man schon mal den Überblick verlieren kann. Außerdem trägt der sehr hohe Schwierigkeitsgrad nicht gerade dazu bei, dass man sich entspannt zurücklehnen und seinen Schiffen in der Schlacht zusehen kann. Da bestimmte Ereignisse in den Missionen von Aktionen des Spielers ausgelöst werden, entstehen oft unfaire Situation wie ein Großangriff mit Bombern, auf die man in den seltensten Fällen vorbereitet ist. Dadurch wird man gezwungen, sich den Ablauf einer Mission genau einzuprägen und bestimmte Aktionen erst dann auszulösen.
Fazit:
Trotz unserer guten Verteidigung stoßen einige gegnerische Kaper-Fregatten bis zur Schiffswerft vor.
Trotz der Kritik ist Homeworld 2 den Konkurrenten O.R.B. und Haegemonia in puncto Story, Atmosphäre, Vielfalt und Spielspaß überlegen. Für Sci-Fi-Fans ist das Spiel ohnehin ein Pflichtkauf - nach dem Aus für Galaxy Andromeda ist kein anderes Spiel in Sicht, dass auf ähnlich hohem Niveau rangiert.

Naja ok bis auf Mission 6, da sollte man dann doch tun was einem gesagt wird, denn sonst ergeht es euch wie mir...keine RUs mehr, keine Schiffe, alle Module für RUs verschrottet und kurz vorm Hyperraumsprung explodiert das MS :D
Da hieß es neu anfangen.
Ansonsten weiß ich auch nicht warum einige Leute immer in den SP Missionen überrascht werden...es gibt sowas wie Scouts und Sonden....saubillig und im Falle der Scouts auch mehr als einmal bewegbar.
Sonden und Scouts.....da weiß man was der Gegner hat.
Ok gut...wenn da aufeinmal ne Foltte aus dem Hyperraum kommt is es auch nutzlos. Ansonsten sollte man auch mal die "Störsonden" nutzen, die helfen auch in der SP Kampagne.
1. größere Reichweite als die normalen Sonden
2. werden die eigenen Einheiten "versteckt"
3. sieht man direkt woher der Feind kommt und kann ihn schon vorher abfangen.
Mehr nette Infos zu Taktiken könnt ihr auch in den Foren von www.homeworld2.de finden ;)
Meiner Meinung nach ein sehr gelungenes Review zu Homeworld 2.
Einzige Anmerkung Meinerseites: Die Musik wurde nicht aus dem Vorgänger übernommen. Zwar hört sie sich an ein paar Stellen ähnlich wie die der beiden Vorgänger an, doch es liegt meiner Meinung nach an dem ähnlichen Stil. Beide Homeworld Teile nutzen den arabischen Musikstil.
Im gegensatz zu Homeworld 1 und Homeworld: Cataclysm wurden für Homeworld 2 sämtliche Musikstücke extra aufgenommen. Die Verantwortlichen von Studio X engagierten dafür ein Orchester und spezielle Sänger und Musiker für die "arabischen" Elemente.
Zu den Kommentaren und Lesertests:
Ja. Homeworld 2 ist in einigen Missionen verdammt schwer. Das will ich nicht bestreiten und ich hatte an einigen Stellen auch meine Probleme. Doch ist es mir lieber wenn ich nen Level ein paar mal neu anfangen muß und über meine Taktik grüble, als (sorry für den Vergleich "Äpfel&Birnen") wie in Unreal 2 mal eben an einem Tag das komplette Spiel fertig zu haben.
Mein Tip:
Spielt das Tutorial und dann mal 3-4 Spiele gegen die CPU....da findet man sich schnell rein und man kann sich mit der Steuerung vertraut machen.
dann sind viel missionen zu schafen und das recht einfach sogar
aber ich muß zu geben das auch ein paar missionen ich 4 mal neu angefangen hab, hmm aber darin besteht ja irgendwo auch die taktische herausvorderung, nähmlich den besten erfolg bei minemalen aufwand zu finden
oder was meint ihr so?
also schwer find ich es nicht
mit den Videosequenzen! Schwer fand ich das Spiel nicht, die letzt Mission
war schwieriger, aber nicht durch die Gegenweh der Gegnerr, sondern drauf zu achten das keine Bomben durch kommen.
Meiner Meinung nach ein sehr gelungenes Review zu Homeworld 2.
Einzige Anmerkung Meinerseites: Die Musik wurde nicht aus dem Vorgänger übernommen. Zwar hört sie sich an ein paar Stellen ähnlich wie die der beiden Vorgänger an, doch es liegt meiner Meinung nach an dem ähnlichen Stil. Beide Homeworld Teile nutzen den arabischen Musikstil.
Im gegensatz zu Homeworld 1 und Homeworld: Cataclysm wurden für Homeworld 2 sämtliche Musikstücke extra aufgenommen. Die Verantwortlichen von Studio X engagierten dafür ein Orchester und spezielle Sänger und Musiker für die "arabischen" Elemente.
Zu den Kommentaren und Lesertests:
Ja. Homeworld 2 ist in einigen Missionen verdammt schwer. Das will ich nicht bestreiten und ich hatte an einigen Stellen auch meine Probleme. Doch ist es mir lieber wenn ich nen Level ein paar mal neu anfangen muß und über meine Taktik grüble, als (sorry für den Vergleich "Äpfel&Birnen") wie in Unreal 2 mal eben an einem Tag das komplette Spiel fertig zu haben.
Mein Tip:
Spielt das Tutorial und dann mal 3-4 Spiele gegen die CPU....da findet man sich schnell rein und man kann sich mit der Steuerung vertraut machen.
Meiner Meinung nach ein sehr gelungenes Review zu Homeworld 2.
Einzige Anmerkung Meinerseites: Die Musik wurde nicht aus dem Vorgänger übernommen. Zwar hört sie sich an ein paar Stellen ähnlich wie die der beiden Vorgänger an, doch es liegt meiner Meinung nach an dem ähnlichen Stil. Beide Homeworld Teile nutzen den arabischen Musikstil.
Im gegensatz zu Homeworld 1 und Homeworld: Cataclysm wurden für Homeworld 2 sämtliche Musikstücke extra aufgenommen. Die Verantwortlichen von Studio X engagierten dafür ein Orchester und spezielle Sänger und Musiker für die "arabischen" Elemente.
Zu den Kommentaren und Lesertests:
Ja. Homeworld 2 ist in einigen Missionen verdammt schwer. Das will ich nicht bestreiten und ich hatte an einigen Stellen auch meine Probleme. Doch ist es mir lieber wenn ich nen Level ein paar mal neu anfangen muß und über meine Taktik grüble, als (sorry für den Vergleich "Äpfel&Birnen") wie in Unreal 2 mal eben an einem Tag das komplette Spiel fertig zu haben.
Mein Tip:
Spielt das Tutorial und dann mal 3-4 Spiele gegen die CPU....da findet man sich schnell rein und man kann sich mit der Steuerung vertraut machen.