Nach der dreihundertsten eingestampften Soldatenhorde ist die Luft raus
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Ich fühle mich fast so gespalten wie Bruce Banner. Einerseits ist es witzig, mit schier unendlicher Kraft seiner Zerstörungswut freien Lauf zu lassen, andererseits ist die Halbwertszeit der Unterhaltung in diesem Fall kürzer als die vom radioaktiven Isotop PO-214. Denn nach dem hundertsten zerstörten Generator, der zweihundertsten zerschlagenen Wand oder der dreihundertsten eingestampften Soldatenhorde ist die Luft raus. Zudem wurde viel zu wenig aus der Doppel-Persönlichkeit gemacht: Die eingestreuten Schleich- und Tarn-Passagen in der Rolle von Bruce werden jeglicher Spannung beraubt, weil die Gegner-KI zu schlecht ist, als dass man wirklich vorsichtig vorgehen müsste. Und in seiner mutierten Form wird man nicht einmal vor kleinere Probleme der Art "ich muss einen alternativen Weg suchen, weil ich nicht durch den Tunnel passe" gestellt. Comic-Fans und Freunde seichter Prügelspiel-Unterhaltung werden Hulk trotz allem ins Herz schließen, dafür garantieren gut gemachte Zwischensequenzen, effektreiche Grafik und eingängige Arcade-Steuerung.
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