Ein tolles Rollenspiel in einer abschreckenden Verpackung.
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Es ist den Entwicklern anscheinend nicht möglich, ein Japan-RPG ordentlich auf den PC umzusetzen. Final Fantasy, Grandia 2 und jetzt auch Breath of Fire 4 sind technisch aufwendig wie der kleine Stromschaltkreis, den man in der fünften Klasse im Werkunterricht aufbaut. Es gibt weder Mausunterstützung noch deutschsprachige Bildschirmtexte. Und die Grafik ist so schlecht, dass man vorm Spielen besser nur leicht isst. Am besten: Augen zu und durch. Nach wenigen Stunden offenbart sich, warum Breath of Fire 4 auf der Playstation durchgehend 80er-Wertungen einsacken konnte. Weil es viele auflockernde und witzige Minispiele enthält. Weil das Kampfsystem Einfachheit und Komplexität auf eine motivierende Art verbindet. Weil man die Figuren dank der witzigen Dialoge ins Herz schließt. Das alles ist eben typisch japanisch - und gut.
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