28.04.2003 12:07 Uhr
Dr. Jens Uwe Intat, Geschäftsführer EA Central, hat gegenüber PC Games eine Stellungnahme zum FIFA WM 2002 -Urteil abgegeben: "Wir als EA haben ein reines Gewissen, da wir weltweit die Rechte aller Nationalmannschaftsspieler von der Spielervereinigung FIFPro erworben haben. Es gibt nun Differenzen zwischen der FIFPro und Herrn Kahn, ob die FIFPro diese Rechte an uns hat verkaufen dürfen. Wir sind nur aus formalrechtlichen Gründen die Beklagten, da wir das betroffene Produkt herstellen und Herr Kahn die FIFPro nicht direkt juristisch belangen kann." Der deutsche Nationaltorwart und Keeper des frischgebackenen Deutschen Meisters hatte vor dem Hamburger Landgericht ein Urteil gegen Electronic Arts erwirkt, nach dem FIFA WM 2002 nicht mehr verkauft werden darf - Kahn sieht seine Persönlichkeitsrechte verletzt, weil er in dem Spiel vorkommt.
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wäre Kahn ein amerikaner hätte Kahn nicht nur den Verkauf des Spieles gestoppt, sondern auch 10 Mil. Dollar Schmerzensgeld gefordert, insofern hat EA nioch Glück gehabt,....
Hi PCGames-Leser Ich finde Kahns Klage ziemlich lächerlich. Weil erstens ist nicht so gut wie in FIFA 2003 zuerkennen und zweitens ist es von ihm nicht gerade taktisch gegenüber seinen Fans, die das Spiel auch spielen, denen nimmt er den Spielspass und anderen begeisterten Gamern zusätzlich auch.
am 28.04.03 um 15:56 schrieb buzzard: ich konnte Herr Kahn noch nie leiden! aber dass er so tief sinken kann, sich schon wie hollywood-schauspieler aufzuspielen, einen klatsch-anwalt ranzuholen, nur damit er in der presse bleibt, ist schon mitleid erweckend. außerdem stellt sich die frage: wie schädigt ihm das spiel? er ist als einer der besten torwärte dargestellt und somit würde er mehr von den fans des spiels anerkannt werden. warscheinlich trifft das sprichwort "geld versaut den charakter" zu... ...idiot...
Also wenn ich mich recht erinnere zahlt EA doch auch für Lizensen von anderen großen aber ausländischen Spielern (Backham,Ronaldo und Co)....... Wieso sollte er nicht auch was verlangen ?? Aber mir ist es scheiß egal,da ich die Scheiß Aufgüsse der Fifa Serie nicht mehr sehen kann..... (ok 2003 war net schlecht )
Ich versteh auch nicht wieso der Cäptn Kahn da jetzt so einen Wind macht... Geld hat er ja wohl genug, schaden tut ihm das Spiel mit Sicherheit nicht ?!?!? Und in die große Presse kommt das ja nicht (hehe sorry PCG)... Aber in den RTL nachrichten wird das wohl nicht zur Sprache kommen, weil es eh keinen interessiert... MfG UnderDog PS: Trotzdem Glückwunsch an die Bayern für den Meistertitel!!
ich konnte Herr Kahn noch nie leiden! aber dass er so tief sinken kann, sich schon wie hollywood-schauspieler aufzuspielen, einen klatsch-anwalt ranzuholen, nur damit er in der presse bleibt, ist schon mitleid erweckend. außerdem stellt sich die frage: wie schädigt ihm das spiel? er ist als einer der besten torwärte dargestellt und somit würde er mehr von den fans des spiels anerkannt werden. warscheinlich trifft das sprichwort "geld versaut den charakter" zu... ...idiot...
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Special - 02.18 Uhr - 10.02.2010
EA unter Riccitiellos Führung: Ein Rückblick über gute Spiele und schlechte Finanzen
[ IMG=904955]Halten Sie Ihren Zeigefinger in die linke obere Bildschirmecke. Ein bisschen Zittern, und jetzt: Langsam aber sicher von links oben nach rechts unten fahren. Ohne viel Aufwand haben Sie soeben den Aktienkurs von Electronic Arts (Dead Space, Mirror's Edge, FIFA 10) der vergangenen drei Jahre nachgezeichnet. 52 US-Dollar pro Aktie in 2007, weniger als 20 US-Dollar pro Aktie in 2010 - ein beachtlicher Verlust. Hinter der traurigen Linie guckt ein trauriges Gesicht, rechts sein Abbild. John Riccitiello hat allen Grund, die Schnute zu verziehen: Das Aktiendebakel steht stramm als Laster seiner Amtszeit von 2007 bis heute. [br][br]Angesichts der Prognose vom Dienstag, 9. Februar 2010, der Börsenwert des Unternehmens werde [url=http://investor.ea.com/releasedetail.cfm?ReleaseID=443622]minimal um 0,05 US-Dollar bis 0,23 US-Dollar pro Aktie steigen[/url], kräuseln sich die Geldgeber. "Null Glaubwürdigkeit gegenüber Investoren", unterstellt Wirtschaftsanalyst Michael Pachter dem EA-Boss nach drei Jahren Führungsriege am 15.Januar. Mitch Lasky, ehemals Mitglied der EA-Chefetage, schreibt auf seinem privaten Blog: "Electronic Arts befindet sich im falschen Business", John Riccitiello habe "11 Milliarden US-Dollar Marktwert aus dem Fenster geworfen." Nummer Drei im Bunde der Kritiker, Arvind Bhatia von der Investment-Firma Sterne, Agee & Leach, bezeichnet die aktuelle Lage als "absolut unakzeptabel für ein derart kräftiges Unternehmen". Allen gemein die logische Schlussfolgerung: In den kommenden Monaten muss etwas passieren, seien es ein "Wechsel der Unternehmens-Führung", "drastische Kosten-Kürzungen" oder gar eine Akquisition, von oder durch Electronic Arts. [br][br]Für den EA-kritischen Spieler zeichnet sich derweil ein anderes Bild, ein buntes, mutiges Bild: Die Summe der Neu-Entwicklungen - interessante Projekten fernab von FIFA, NHL und Need for Speed - nimmt seit 2007 kontinuierlich zu. Crysis, Mass Effect, Skate und Rock Band erschienen binnen der ersten 12 Monate von Riccitiellos Amtszeit, 2008 folgten Mirror's Edge, Dead Space, Battlefield Heroes, Face Braker (Xbox 360), Spore und ein hierzulande indizierter Koop-Shooter für Xbox 360. "Wir langweilen die Menschen zu Tode", kritisierte Riccitiello die eigene Unternehmens-Politik im Juli 2007, nur wenige Monate nach seiner Einstellung als Geschäftsführer. "Es gibt zu viele Spiele, die aussehen wie Spiele aus dem letzten Jahr, die damals schon aussahen wie Spiele aus dem Jahr davor". Obgleich sich die Innovation nur langsam durchs EA-Portfolio schleicht, schleicht sie sich doch sicher. 2009 gehört mit Battleforge, Saboteur, Dragon Age: Origins und Brütal Legend (Xbox 360) ebenfalls zur positiven Beweislast. [br][br][ IMG=936728]Haken: Der gesunde Mix aus Neu-Entwicklungen und Nachfolge-Produkten macht sich fast ausschließlich in ungesunden Quartals- und Jahresergebnissen bemerkbar. Verzeichnete Electronic Arts im Fiskaljahr 2007 (1. April 2006 bis 31. März 2007) ein [url=http://www.presse.electronic-arts.de/publish/page204348234638815.php3?messageid=468]Netto-Einkommen von 76 Millionen US-Dollar[/url], lag das [url=http://www.presse.electronic-arts.de/publish/page204348234638815.php3?messageid=593]Jahresergebnis von 2008 bei minus 454 Millionen US-Dollar[/url]. Im Fiskaljahr 2009 musste EA gar herbe [url=http://investor.ea.com/releasedetail.cfm?ReleaseID=381903]Netto-Verluste in Höhe von 1,08 Milliarden US-Dollar [/url]kompensieren. Die logische Konsequenz führte Electronic Arts schnurstracks zurück in die Kritik. Ende 2008 räumten 600 Mitarbeiter ihre Schreibtische, im Februar 2010 folgten 1100 zusätzliche Entlassungen. Indes watschelte der Aktienkurs ohne Pause in den Keller. [br][br]Es mag auch an den Verkaufszahlen der neuen, mutigen Produkte liegen. Während Die Sims, Need for Speed und Bioware-Spiele grundsätzlich als sichere Wette einzustufen sind, kämpfen Mirror's Edge, Dead Space und Saboteur um wichtige Marktanteile. Der [url=http://www.pcgames.de/aid,668307/Mirrors-Edge-Bescheidene-Verkaufszahlen/PC/News/]Verkaufsstart von Mirror's Edge[/url]? Ein Desaster: 90.000 Einheiten, weltweit, in der ersten Verkaufs-Woche (Konsolen-Versionen). Mittlerweile knackte Mirror's Edge die Millionen-Marke - ein langer, spannender Prozess, der sich über Monate hinweg zog. Zum Budget-Preis war das Runner-Abenteuer vergleichsweise früh erhältlich. [br][br]Erschreckend auch, dass sich scheinbar lohnende Investitionen kaum auszahlten. 810 Millionen US-Dollar investierte Electronic Arts in die Übernahme von Bioware (Baldur's Gate-Serie, Dragon Age: Origins) und Pendemic (Mercenaries 2: World in Flames, Saboteur) im Oktober 2007 - unter anderem ein Grund für die herben Netto-Verluste im Geschäftsjahr 2007 / 2008. Trotz zufriedenstellender Verkaufszahlen von Mass Effect (PC-Version, die Xbox 360-Version kam über Microsoft), vermochte EA die Jahresverluste nicht zu kompensieren. [br][br][ IMG=1246845]Ende 2009 dann der Pandemic-GAU: Electronic Arts schloss das Entwickler-Studio knapp zwei Jahr nach der Inbesitznahme. Brisant: Laut Dokumenten der United States Securities and Exchange Commission (US-amerikanische Börsenaufsichtsbehörde), machte John Riccitiello [url=http://www.pcgames.de/aid,699710/Pandemic-Schliessung-Brisante-Fakten-EA-Boss-John-Riccitiello-in-der-Kritik/PC/News/]durch Kauf und Schließung von Pandemic rund 4,9 Millionen US-Dollar Privatgewinn[/url]. Die VG Holding Corp., ehemaliger Eigentümer von Bioware und Pandemic, unterliegt dem Kapitalunternehmen Elevation Partners. Und das wiederrum gehört in Teilen John Riccitiello. Die großen Verlierer der Bioware / Pandemic-Übernahme? Die Aktionäre von Electronic Arts. [br][br]"Null Glaubwürdigkeit gegenüber Investoren", sagt Michael Pachter. Wenn sich nicht bald etwas ändert, prognostiziert der Wirtschaftsanalyst, muss sich EA-Boss Riccitiello in naher Zukunft einen neuen Job suchen. Das Fazit nach drei Jahren Amtszeit: Der Ruf, er bröckelt - der gute aus Investoren-Sicht, der schlechte aus Spieler-Sicht. Scheinbar schafft es Riccitiello nicht, seinen wichtigsten Kunden gleichermaßen gerecht zu werden. [br][br]Sagen Sie uns Ihre Meinung: Wie beurteilen Sie die Entwicklung von Electronic Arts in den vergangenen drei Jahren?
News - 08.54 Uhr - Montag 23.03.2009
Electronic Arts: "Kein Verständnis für die Galeria-Kaufhof-Entscheidung"
[ IMG=390960]Doch wie reagieren die Hersteller darauf. Electronic Arts zeigt kein Verstädnnis für die [url=http://www.pcgames.de/aid,679158/Galeria-Kaufhof-Ab-April-2009-keine-USK-18-Spiele-mehr-im-Sortiment/PC/News/]Herangehensweise der Ladenkette[/url]. "Wir können die Entscheidung von Galeria Kaufhof, 18er-Spiele und -Filme aus dem Sortiment zu nehmen, nicht nachvollziehen", so Martin Lorber, PR Director bei Electronic Arts Deutschland, gegenüber pcgames.de. "Es gibt wie in allen Medienbereichen auch bei Filmen und Spielen Angebote für unterschiedliche Altersgruppen, die ihre Berechtigung haben." [br] [br]Er fährt fort mit der auch aus Community-Kreisen immer wieder auftauchenden Rechtfertigung der Mündigkeit. "Erwachsene sollten selbst entscheiden, für welche Art von Unterhaltung sie sich entscheiden wollen." Am Portfolio werde man laut EA nichts ändern. "Auf die Sortimentspolitik von EA hat die Kaufhof-Entscheidung keinen Einfluss." [br] [br]Ebenfalls interessant: [br][url=http://www.pcgames.de/aid,679158/Galeria-Kaufhof-Ab-April-2009-keine-USK-18-Spiele-mehr-im-Sortiment/PC/News/]Bayerns Medienminister begrüßt Spiele-Verkaufsverzicht von Galeria Kaufhof[/url] [br][url=http://www.pcgames.de/aid,679480/Galeria-Kaufhof-mistet-aus-30-Spiele-die-bald-nicht-mehr-in-der-Handelskette-verfuegbar-sind/PC/Special/]Galeria Kaufhof mistet aus: 30 Spiele, die bald nicht mehr in der Handelskette verfügbar sind[/url] [br][url=http://www.pcgames.de/aid,679194/Ich-waehle-keine-Spielekiller-T-Shirt-fuer-0-Euro-Versand-Aktion-verlaengert/PC/News/]"Ich wähle keine Spielekiller" - T-Shirt für 0 Euro + Versand - Aktion verlängert![/url]
News - 12.58 Uhr - Donnerstag 09.11.2008
Kopierschutz in der Kritik: Was würden Sie tun, wenn Sie Publisher wären?
[ IMG=888799]Spore , Sacred 2 , Far Cry 2 , Alarmstufe Rot 3 : Reihenweise watschen die User an sich sehr ordentliche Spiele mit niedrigen Wertungen ab; gerade bei großen Versendern wie Amazon.de überwiegen vielfach die negativen Kommentare in den Rezensionen. Dabei geht es weniger um den Spielspaß, sondern fast immer um den "unverschämten" Kopierschutz. Online-Aktivierung, begrenzte Installationsanzahl, Übermittlung von Rechnerdaten - all dies ärgert die Fans und vergrätzt mögliche Käufer des Spiels. [br][br][ IMG=855574]Bei unseren Recherchen berichten uns Publisher, dass es sich bei der Debatte hauptsächlich um ein "deutsches Phänomen" handelt; in anderen europäischen Ländern gingen die Spieler deutlich entspannter mit der Situation um. In den USA gleicht der Aufschrei den deutschen Dimensionen: Das Electronic-Arts-Spiel Spore wurde bei Amazon.com von über 3.000 Käufern rezensiert - 2.500 davon zückten einen von fünf Sternen. Hauptgrund: der Kopierschutz. [br][br][ IMG=920056]Selbst EA-Boss John Riccitiello bekannte kürzlich, dass er kein Fan von Kopierschutzmaßnahmen ist - allerdings sieht er keine Alternative, um seine Produkte (und damit seine Spieldesigner, Programmierer, Grafiker) vor Piraterie zu schützen. [br][br]PC Games möchte von Ihnen wissen: Angenommen, Sie wären der Chef eines großen Publishers und müssten entscheiden, wie ihre PC-Spiele im Jahr 2009 vor Raubkopierern geschützt werden sollen. Was würden Sie tun? [br][br]- Online-Authentifizierung bei jedem Spielstart - so wie es Millionen von World of Warcraft- oder Warhammer-Online-Spielern gewohnt sind? [br]- Einmalige Online-Authentifizierung - wie bei Half-Life 2, für dessen Aktivierungssystem Valve herbe Kritik beim Verkaufsstart einstecken musste? [br]- Gar kein Kopierschutz - etwa wie bei Musikdownload-Portalen mit DRM-freien MP3s? [br]- Securom und Co. - wie gehabt. [br]- Aufklärung und/oder erhobener Zeigefinger - wie es die Kinobranche mit nicht abbrechbaren DVD-Vorspännen und Kino-Trailern handhabt? [br]- Starker Multiplayer-Part - so wie es Blizzard mit dem Battle.net bei Diablo 3 und Starcraft 2 versucht? [br]- ... oder eine ganz andere Lösung? [br][br]Wir freuen uns auf Ihre Kommentare. Alternativ können Sie uns Ihre Meinung gerne an redaktion@pcgames.de mailen. [br][br]Lesen Sie außerdem: [br][url=http://www.pcgames.de/aid,663701/News/Kein_DRM_fuer_Diablo_3_und_Starcraft_2_-_Battlenet_soll_Piraterie_verhindern/]Kein DRM für Diablo 3 und Starcraft 2 - Battle.net soll Piraterie verhindern[/url] [br][url=http://www.pcgames.de/aid,663915/News/Command_und_Conquer_Alarmstufe_Rot_3_DRM_fuehrt_zu_Negativ-Wertungen_bei_Amazon/]Command & Conquer Alarmstufe Rot 3: DRM führt zu Negativwertungen bei Amazon[/url] [br][url=http://www.pcgames.de/aid,660961/Spezial/Der_Kopierschutz_-_eine_Geschichte_voller_Missverstaendnisse/]DRM , Copy Control, Securom und Co.: Großes PC-Games-Special über Kopierschutz-Systeme[/url]
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