Taktik-Shooter at its best: Splinter Cell ist die neue Genre-Referenz

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Rein ins Vergnügen: Die Terroristen veranstalten ein 'Freudenfeuer', nachdem sie den Angriff bemerkt haben. Sam lässt sich davon aber nicht aufhalten. Rein ins Vergnügen: Die Terroristen veranstalten ein "Freudenfeuer", nachdem sie den Angriff bemerkt haben. Sam lässt sich davon aber nicht aufhalten. Sie haben manchmal Schwierigkeiten, ein Gurkenglas zu öffnen? Beim Entkorken einer Sektflasche demolieren Sie regelmäßig die Deckenbeleuchtung? Bei Blitz-Eis haben Sie Probleme eine Treppe ohne Sturz zu überwinden? Wenn Ihre Schwiegermutter zu Besuch kommt, schaffen Sie es nicht, unbemerkt aus dem Wohnzimmer zu schleichen? Derlei würde Sam Fisher nicht mehr als ein müdes Lächeln abringen. Seine Probleme: Sicherheitskameras, patrouillierende, schwer bewaffnete Wachtrupps (teilweise sogar mit blitzschnellen Kampfhunden), Selbstschussanlagen, die mittels eingebauter Freund-Feind-Erkennung durch undurchdringlichste Nebelschwaden ihr Ziel anvisieren, ein Minenfeld, Soldaten mit grellen Scheinwerfern, deren Blick selbst in die dunkelsten Verstecke dringt, und nicht zuletzt Code- oder gar Retina-Scanner-gesicherte Türen verwehren Agenten wie Sam (im Auftrag des US-Geheimdiensts National Security Agency) den Zutritt zu brisanten Daten auf seinen Missionen rund um den Globus.

Zum Glück hat der routinierte Top-Spion eine Menge Asse im Ärmel, die er sich während der neun riesigen Missionen zunutze macht. Auf den Reisen von Georgien nach Virginia, Burma und wieder Georgien (natürlich immer im Sinne des Weltfriedens) greift er auf insgesamt 17 Agentenspielzeuge und zwei Waffen zurück: Von Nebelschleiern umhüllte Gegner werden mithilfe der Thermal-Sicht frühzeitig erkannt (sogar durch Containerwände) und Wachtrupps können mit einem Betäubungsgerät in den Ruhestand geschickt werden. Stahlgepanzerte Überwachungskameras werden mit Kamera-Jammern kurzzeitig deaktiviert - gerade lange genug, um unbemerkt aus dem Blickfeld zu huschen. Doch frei nach dem Motto "Es zählt nicht die Größe des Hammers, sondern wie man damit umgeht" ist das Erfolgsrezept bei Sams Einsätzen nicht schlichter High-Tech-Einsatz, sondern eine geschickte Mischung aus überlegener Ausrüstung und zirkusreifer Athletik.

Zum Beispiel kann man einen Geschützturm rabiat durch ein paar Gewehrsalven ausschalten, eine elegantere Lösung besteht aber darin, sich an einem Rohr überhalb des Turms bis zum Bedienfeld vorzuhangeln. Dort hat man zwei Möglichkeiten: Entweder man dreht den Saft ganz ab oder man stellt die Freund-Feind-Erkennung aus. Letzteres ist besonders praktisch, wenn größere Gegnergruppen im Sichtfeld der Anlage stehen, denn sie fängt sofort nach Ihrem kleinen Eingriff an, auf alles zu schießen, was sich bewegt - in diesem Fall Ihre Gegner.

Also alles super-easy? Mitnichten! Denn Sam Fisher macht schon nach wenigen gegnerischen Treffern schlapp, weshalb er sich sowieso äußerst behutsam vortasten sollte, stets darauf bedacht, nicht entdeckt zu werden. Alle alternativen, effizienteren Methoden als das obligatorische Ranschleichen und Niederschlagen herauszufinden, ist dann die nächste Hürde in Splinter Cell, denn in den Levels sind so viele Details versteckt, dass sich selbst beim dritten oder vierten Versuch noch neue Goodies entdecken lassen. Es gibt unzählige Gelegenheiten, den Wachen Fallen zu stellen - beispielsweise, indem Sie Sam eine Coladose oder Flasche werfen lassen, um sich dann von hinten auf den Gegner zu stürzen, der verdutzt in die Richtung des Aufprallgeräusches schaut. Oder Sie öffnen das Ventil eines Wassertanks - schon spurten die beiden in der Nähe stationierten Wachmänner zum Tank und Sie können unbemerkt durch die nunmehr unbeobachtete Tür schlüpfen oder einfach einen nach dem anderen niederschlagen. Oder Sie zerschießen in einem gut bewachten Hof sämtliche Lampen und schleichen im Schutze der Dunkelheit völlig unbemerkt an den fünf Soldaten vorbei. Je abgedrehtere Varianten Sie finden, desto mehr verstärkt sich das Topagenten-Feeling.

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    • Kommentare (31)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Batze Mitglied
        12 Jahre alten Thread wieder rauskramen, das gibt es hier auch nicht oft.:-D:-B
      • Von Batze Mitglied
        12 Jahre alten Thread wieder rauskramen, das gibt es hier auch nicht oft.:-D:-B
      • Von PiaGuenni NPC
        Ich liebe das Spiel, leider hat es wenig Level und ich hab es schon 3x durchgespielt.
      • Von SplinterCellSpieler NPC
        Ich hab eine Frage: Ich hab mir Splinter Cell gekauft und dazu gleich ne neue Grafikkarte (Geforce4 MX440SE). Laut Hersteller müsste Splinter Cell mit dieser Grakka gehen ("Geforce4-Serie). Spielen kann ichs eigentlich auch aber nie länger als 5 Minuten dann bleibt er entweder hängen oder geht zum Desktop zurück. Kann mir bei dem Problem jemand helfen oder muss ich mir noch mal ne neue Grakka kaufen?

        Danke im Voraus!

        Ps.: Mein Computer
        Liteon DVD Laufwerk
        1000 Mhz
        256 MBRam
        20 GB-Festplatte
        Geforce4 MX440SE

        Helft mir ich will dieses Wahnsinnsspiel endlich mal ohne Abstürze o.ä. spielen können
      • Von orkmork Mitglied
        mir ging es wie leland: anfängliche begeisterung, aber nachdem ich fertig war und einen direktvergleich mit mgs 2 durchgeführt habe, muss ich auch zweiterem den vorzug geben.
        was mich aber am allermeisten stört, ist der kantenglättungsbug. besonders eine solch detaillierte grafik profitiert ungemein vom fsaa (auch mit nur 2x sieht es um welten besser aus), aber die lichter und viele texturen spielen dann völlig verrückt. diesen bug sollte man wirklich schleunigst beheben!
        edit: das mit den "ich kann mich nicht bewegen" hilferufen ist aber wirklich ausgeprochen köstlich... :) diese leute sollten lieber bei pong bleiben. :P
      • Von MartinSlaver Anfänger/in
        Obwohl bei mir noch C & C Generals und Unreal 2 ansteht zum durchzocken, ist jetzt seit diesen wahnsinns Game nur noch - Splinter Cell am Start.

        Ich glaub ich komm garnicht mehr weg von diesen Spiel. Spiel bis in die Nacht rein und wenn es dann Dunkel wird, Schleich ich mich ganz leise in die Küche rein - zum Objekt Kühlschrank.

        "Haaaa.... verdammt, wer hat das Licht angemacht?....."
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